Stefan Lesser, Studienrat für Geschichte und Ethik und Koordinator des Duke of Edinburgh’s Award an seiner Schule, setzt auf Schule als Erfahrungsraum zur Persönlichkeitsentwicklung. Es geht um selbstgewählte Projekte, soziale und sportliche Herausforderungen, stufenweise Verantwortung (Bronze, Silber, Gold) und Expeditionen. Zudem wird diskutiert, wie der Award Future Skills wie Selbstwirksamkeit, Resilienz und Teamfähigkeit fördert.
30:48
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Duke Award Als Strukturierter Erfahrungsraum
Der Duke of Edinburgh's International Award ist ein strukturierter Erfahrungsrahmen, kein reines Freizeitprogramm.
Teilnehmende setzen sich selbst Ziele in Engagement, Fitness, Talent und Expeditionen und erleben dadurch nachhaltige Persönlichkeitsentwicklung.
question_answer ANECDOTE
Wie Der Duke An Der Goethe‑Schule Startete
Stefan erzählt, wie der Duke an seiner Schule als AG begann und die Schulleiterin das Programm eingebracht hat.
Er meldete sich sofort an, leitete den ersten Lehrgang und baute ein Team auf, um das Programm sichtbar zu machen.
insights INSIGHT
Stufenmodell Fördert Langfristige Entwicklung
Die drei Stufen Bronze, Silber und Gold bilden einen Entwicklungsweg mit zunehmender Selbstverantwortung.
Längere Mindestzeiten (z.B. sechs Monate) fördern Kontinuität, Routinen und Frustrationstoleranz.
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In dieser Folge von Education Minds – Didaktische Reduktion und Erwachsenenbildung ist Stefan Lesser zu Gast.
Stefan ist Studienrat für Geschichte und Ethik an der Goetheschule in Wetzlar, Autor für Fachverlage wie Klett und AbiKlinik, Juror bei der PhilosophieArena und ehemaliger Ausbilder an der Universität Gießen. Vor allem aber ist er Koordinator des Duke of Edinburgh’s International Award an seiner Schule.
Was Stefan antreibt, ist Bildung als Erfahrungsraum: Jugendliche sollen nicht nur Wissen erwerben, sondern sich als Persönlichkeiten entwickeln, Verantwortung übernehmen und Selbstwirksamkeit erleben. Mit dem Duke Award schafft er genau solche Lernräume. Jenseits von Notenlogik und Stundenplan, aber eng verbunden mit schulischer Bildung.
In diesem informativen Gespräch sprechen wir darüber, wie Jugendliche durch selbstgewählte Projekte, soziales Engagement, sportliche oder kreative Herausforderungen und Expeditionen wachsen können.
Weitere Themen in diesem Gespräch
Was der Duke of Edinburgh’s International Award ist – und warum er kein „Spaßprogramm“, sondern ein strukturierter Entwicklungsraum ist
-Wie Stefan selbst zum Duke Award kam und warum er ihn an seine Schule geholt hat
-Die drei Stufen Bronze, Silber und Gold – und was sie pädagogisch so wertvoll macht
-Welche Future Skills durch den Award gefördert werden: Selbstwirksamkeit, Resilienz, Selbstorganisation, Teamfähigkeit und Reflexionskompetenz
-Wie der Duke Award in die Schulkultur integriert werden kann – trotz Zeitmangel und Skepsis
-Was Jugendliche rückblickend über ihre Entwicklung im Award sagen
-Die Verbindung zwischen Duke Award und Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)
Ein Gespräch über Bildung, die nicht nur erklärt, sondern erlebt wird und darüber, was passiert, wenn man jungen Menschen wirklich etwas zutraut.
Am besten gleich reinhören!
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