
Lesart "Beste Buchhandlung 2026": Einer der drei Hauptpreise für "Prinz Eisenherz"
Mar 26, 2026
Franz Brandmeier, Geschäftsführer der Berliner Buchhandlung Prinz Eisenherz und langjähriger Akteur im queeren Buchhandel, spricht über Reaktionen auf den Deutschen Buchhandlungspreis. Er erzählt von der Absage der Preisverleihung, Kontroversen um ausgeschlossene Buchhandlungen und der Bedeutung staatlicher Anerkennung. Zudem schildert er die Geschichte und Entwicklung des Ladens zum queeren Treffpunkt.
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Preiswürdigung Ging Im Skandal Unter
- Der Deutsche Buchhandlungspreis verlor öffentlich an Strahlkraft durch die Weimar-Affäre und die abgesagte Verleihung.
- Franz Brandmeier beschreibt, wie nebulöse Vorwürfe und die Absage die staatliche Anerkennung und Feierlichkeiten für Preisträger unwirksam machten.
Branche Reagierte Mit Solidarischen Online-Meetings
- Nach der Auslistung durch Staatsminister Reimer organisierten sich Buchhandlungen per Online-Meetings und sammelten ein, um die ausgesonderte Buchhandlung zu unterstützen.
- Brandmeier berichtet von nur einer negativen E-Mail, vielen Gratulanten und dem Gefühl, zwei Wochen lang mit Kolleginnen zu beraten.
Anerkennung Wiegt Schwerer Als Preisgeld
- Für viele Buchhändler ist der Preis weniger das Geld als die öffentliche Anerkennung und die branchenspezifische Verbundenheit.
- Brandmeier betont, dass 7000 Euro wenig sind, aber die symbolische Auszeichnung für prekär lebende Buchhändler großen Wert hat.

