
Wissen Weekly Emotionale Abhängigkeit: Ab wann wird sie zum Problem?
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Mar 1, 2026 Mit Johannes Ehrenthal, Professor für klinische Psychologie, und Hannah Mailou, Content Creatorin zu Selbstliebe in Ausbildung zur psychosozialen Beraterin. Sie klären, was interpersonale Abhängigkeit bedeutet. Es geht um Warnsignale, wie sich Muster in Beziehungen zeigen, wann Leidensdruck ein Entscheidungsmerkmal ist und welche konkreten Schritte zu mehr Unabhängigkeit führen.
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Episode notes
Hannahs Jahre der Schlaflosigkeit und Selbstverleugnung
- Hannah Mailou beschreibt jahrelange Angst und ein schwarzes Loch, wenn ihr Freund Zeit mit anderen verbringt.
- Sie fühlte sich so abhängig, dass sie nachts nicht schlafen konnte und ihre Freizeit komplett nach ihm ausrichtete.
Interpersonale Abhängigkeit Als Vierreglermodell
- Psychologische Forschung nutzt den Begriff interpersonale Abhängigkeit statt „emotionale Abhängigkeit“ und beschreibt vier Dimensionen.
- Die Dimensionen funktionieren wie ein Mischpult: Bedürfnismotive, Selbstbild, emotionale Tendenzen und Verhalten.
Bedürfnis nach Hilfe Verknüpft Mit Ohnmachts-Selbstbild
- Ein hoher Bedürfnismotiv-Regler bedeutet starken Wunsch nach Unterstützung, Anleitung und Anerkennung durch andere.
- Das geht oft mit einem Selbstbild einher, in dem man sich ohnmächtig und weniger kompetent als andere erlebt.
