
Sein und Streit Konservatives Denken - Bollwerk oder Steigbügelhalter?
May 10, 2026
Thomas Biebricher, Politikwissenschaftler, analysiert konservative Strömungen. Michael Kühnlein, Philosoph und Herausgeber, skizziert ideengeschichtliche Perspektiven. Sie zeichnen Herkunftslinien von Hegel bis zur Konservativen Revolution nach. Thema sind Abgrenzung zur AfD, konservative Glaubwürdigkeit und ob Konservative als Schutz gegen oder Erleichterung für rechtsautoritäre Kräfte wirken.
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Hegels Dialektik Als Konservatives Argument
- Kühnlein hebt Hegels Satz was vernünftig ist, das ist wirklich als konservative Dialektik hervor: Vernunft findet sich in bestehenden Institutionen.
- Er betont zugleich Hegels Säkularisierungsthese: Trennung von Staat und Religion schützt Freiheit.
Renaissance Aus Reaktion Auf Linksliberale Krise
- Kühnlein sieht zugleich Profillosigkeit und eine lebensweltliche Renaissance: Sehnsucht nach Ordnung reagiert auf Scheitern linksliberaler Versprechen.
- Konservatismus sei eher Haltung als Programm und reagiert auf Verfallserscheinungen des Linksliberalismus.
Krise Des Politischen Konservatismus
- Biebricher bestreitet ein echtes Aufblühen des organisierten Konservatismus; er sieht stattdessen Wachstum im rechtsautoritären Raum.
- Parteiorganisierter Konservatismus verliert Zustimmung oder radikalisiert sich, etwa Republikaner-Beispiel USA.





