
Taking the Red Pill – Einstiegsdroge Antifeminismus Folge 2: Warum funktioniert Antifeminismus als Brückenideologie?
Jan 19, 2025
Katharina van Elten, Politikwissenschaftlerin mit Fokus auf Rechtsmobilisierung, und Johanna Niendorf, Soziologin mit Forschung zu autoritären Einstellungen, diskutieren Antifeminismus als Brückenideologie. Sie sprechen über Verbindungen zu christlich-fundamentalistischen und rechten Gruppen. Es geht um Instrumentalisierung von Begriffen wie „Gender“, Mobilisierungsstrategien gegen Abtreibung und gesellschaftliche Verbreitung antifeministischer Narrativa.
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Episode notes
Laute Minderheit formt Abtreibungsagenda
- „Lebensschützer“ sind eine laute Minderheit, die gesellschaftlichen Konsens gegen Abtreibung herausfordert und Rechtsmobilisierung betreibt.
- Katharina van Elten nennt Gehsteigbelästigung und Paragraf 219a-Fälle als Beispiele für Einschüchterung und jurische Strategien.
Antifeminismus Als Breite Verbindung Zum Rechtsextremismus
- Antifeminismus ist weiter verbreitet als manifeste Rechtsextremismuszustimmung und korreliert stark mit rechtsextremen Einstellungen.
- Johanna Niendorf berichtet von einem Anstieg antifeministischer Einstellungen von 19 auf 25 Prozent (2020–2022).
Signalwörter Schaffen Anschlussfähigkeit
- Signalbegriffe wie Gender, Genderwahn und Kulturmarxismus funktionieren als Containerbegriffe, die viele Ängste bündeln.
- Maiken Schiele erklärt, dass ‚Gender‘ sinnentleert wird und alles negative damit assoziiert wird.


