
Folge 2: Warum funktioniert Antifeminismus als Brückenideologie?
Taking the Red Pill – Einstiegsdroge Antifeminismus
Rechtsmobilisierung gegen Abtreibungen
Katharina van Elten erläutert die Strategien von Lebensschützern und rechtliche Angriffe gegen Ärztinnen.
Was macht Antifeminismus zur „Einstiegsdroge“ in menschenfeindliche und demokratiegefährdende Weltbilder? Wo befinden sich Schnittmengen mit extrem rechten oder religiös fundamentalistischen Ideen?
„Einstiegsdroge“, „Radikalisierungsturbo“, „Türöffner in menschenfeindliche Weltbilder“ – diese oder ähnliche Formulierungen tauchen oft im Zusammenhang mit Antifeminismus auf. Denn nicht nur Rechtsextreme und religiöse Fundamentalist/-innen mobilisieren mit antifeministischen Positionen. Studien zeigen, dass antifeministische Narrative auch in der Gesellschaft weit verbreitet sind.
Warum gilt Antifeminismus als „Einstiegsdroge“? Inwiefern dienen antifeministische Narrative als ideologische Brücke – nicht nur von der Gesellschaft hin zu menschenfeindlichen Weltbildern, sondern auch als ideologische Schnittmenge zwischen radikalisierten Gruppen? Darum geht es in der zweiten Folge von „Taking the Red Pill – Einstiegsdroge Antifeminismus“.
Ein Podcast der Bundeszentrale für politische Bildung.
Moderation: Azadê Peşmen und Yana Adu
Gäste: Katharina van Elten, Politikwissenschaftlerin, Ruhr-Universität Bochum Johanna Niendorf, Sozialwissenschaftlerin, Else Frenkel-Brunswik Institut, Universität Leipzig Maiken Schiele, Bildungsreferentin, Dissens – Institut für Bildung und Forschung e. V.
Das Transkript zur Folge findet ihr hier.
Weiterführende Inhalte:
Bundeszentrale für politische Bildung (2024): Reproduktive Rechte. Aus Politik und Zeitgeschichte 74. Jahrgang, 43-44/2024, online unter: https://www.bpb.de/shop/zeitschriften/apuz/reproduktive-rechte-2024/
Korucu, Canan/Oschwald, Sebastian (2024): LSBTIQ*-Feindlichkeit in islamistischen Social-Media-Beiträgen, online unter: www.bpb.de/546656
Lang, Juliane (2017): „Gender“ und „Genderwahn“ – neue Feindbilder der extremen Rechten, online unter: www.bpb.de/259953
Quent, Matthias (2024): Rechtextreme Akteure in Deutschland. Ein Überblick, online unter: www.bpb.de/544330
Wolf, Ariane (2021): Frauen- und Queerfeindlichkeit. Ideologieübergreifendes Element extremistischer Gruppierungen im Kontext gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit, online unter: www.bpb.de/344718
00:00:00 Intro
00:02:10 Antifeministische Mobilisierung - Schwangerschaftsabbrüche
00:07:38 Antifeministische Einstellungen in der Gesellschaft
00:11:59 Das Reizthema "Gender"
00:16:29 Antifeministische Mobilisierung - Sexuelle Bindung
00:19:24 Antifeminismus als politische Agenda
00:21:39:000 Erklärungsansätze: Warum ist Antifeminismus so anschlussfähig?
00:24:08 Outro
Moderation und Produktion: Azadê Peşmen
Co-Moderation: Yana Adu
Redaktion bpb: Fachbereich Extremismus
Postproduktion und Sounddesign: Tonik Studio GmbH
Grafik: Jonathan Gehlen
Produktion: Dezember 2024
Spieldauer: 26 Min.
hrsg. von: Bundeszentrale für politische Bildung
Verfügbar bis: 14.01.2035
Lizenz: cc by-nc-nd/4.0/deed.de


