
Was bisher geschah - Geschichtspodcast Die Berliner Mauer (2/2) – Flucht und Hoffnung
Apr 27, 2026
Berichte über spektakuläre Protestaktionen gegen Grenzanlagen und den Diebstahl einer Selbstschussanlage. Analyse von Honeckers Dilemma, internationaler Anerkennung und den Folgen der Ostpolitik. Detaillierte Beschreibungen von Todesstreifen, Wachtürmen und Fluchtwegen wie Flugzeugentführungen. Schilderung der Montagsdemonstrationen, des Schabowski-Fehlers und der stürmischen Grenzöffnungen.
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Episode notes
Gartenschlägers Coup mit der SM70
- Michael Gartenschläger stahl 1976 eine SM70-Selbstschussanlage an der innerdeutschen Grenze und lieferte so den ersten unwiderlegbaren physischen Beweis für diese tödlichen Waffen.
- Gartenschläger kletterte mit Leiter, klemmt ein Kabel durch und brachte das Gerät unbeschädigt nach Westdeutschland, worauf Der Spiegel darüber berichtete.
Die Mauer 75 als politisches Feigenblatt
- Honecker wollte eine Mauer, die weniger internationale Empörung erzeugt, und baute ab Mitte der 1970er Jahre die Mermauer 75 mit Hinterlandmauer und Todesstreifen aus.
- Ziel war, Fluchtwillige schon vor der Mauer aufzuspüren und politisch peinliche Schießereien vor westlicher Öffentlichkeit zu vermeiden.
LOT-Entführung nach Tempelhof 1978
- Am 30. August 1978 entführte Detlef Thiede mit einer Startpistole einen LOT-Flug von Danzig nach Ostberlin und zwang die Maschine nach Tempelhof zu landen.
- Nur sechs der 47 ostdeutschen Passagiere nutzten die Fluchtchance, viele blieben trotz plötzlicher Freiheit im Flugzeug.




