
Aha! Zehn Minuten Alltags-Wissen Kokain, Ecstasy, Ketamin: Wie riskant sind Partydrogen wirklich?
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Jan 22, 2026 Dr. Felix Betzler, Psychiater an der Berliner Charité und Leiter einer Forschungsgruppe zu Partydrogen, erklärt spannende Aspekte über Kokain, MDMA und Ketamin. Er diskutiert, warum Menschen zu diesen Substanzen greifen und ordnet deren Abhängigkeitspotenzial ein. Auch das Risiko von gelegentlichem Konsum wird beleuchtet, ebenso wie die Verbindung zwischen Drogen und psychischen Erkrankungen. Betzler betont die Wichtigkeit von Schadensminimierung und sicherem Konsum. Einblicke in die Partyszene runden das Gespräch ab.
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Unterschiedliche Wirkmechanismen
- Kokain wirkt primär auf das Dopaminsystem und erzeugt Euphorie, Selbstvertrauen und Energie.
- MDMA beeinflusst vor allem Serotonin und fördert Stimmung, Nähe und Empathie.
Zunahme trotz niedriger Gesamtprävalenz
- Konsum klassischer Partydrogen wie MDMA, LSD und Kokain nimmt prozentual zu, bleibt aber in der Gesamtbevölkerung unter ~2%.
- In spezialisierten Szenen ist die Verbreitung deutlich höher und spiegelt sich in klinischer Nachfrage wider.
Abhängigkeit Ist Stoffabhängig
- Abhängigkeitspotenzial variiert stark zwischen Substanzen: Kokain hohes psychisches, Alkohol hohes körperliches Risiko.
- MDMA zeigt vergleichsweise geringes, LSD und Psilocybin fast vernachlässigbares Abhängigkeitspotenzial.
