
Lesart Hörbuchkritik - "Ich hasse Menschen. Eine Fortpflanzung" von Julius Fischer
Mar 23, 2026
Es geht um ein schwarzhumoriges Hörbuch über schlaflose Nächte und nächtliche Spaziergänge mit dem Kind in Leipzig. Skurrile Figuren und absurde Anekdoten bringen komische Abschweifungen. Szenen mit Therapieraum und vertauschten Rollen sorgen für bizarren Witz. Es gibt Kritik an unreflektierten Belehrungen und ehrliche Reflexionen zum Vatersein.
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Episode notes
Nächtlicher Buggyausflug Als Erzählmaschine
- Julius Fischers Erzähler schiebt mitten in der Nacht seine Tochter im Buggy durch Leipzig, weil sie nicht schlafen kann.
- Die Szene gliedert Erinnerungen an Freunde, Nachbarn und Bühnenanekdoten und zeigt Vatererfahrung als erzählerischen Motor.
Bierreiseführer Und Vegetarische Erziehung
- Der Erzähler erinnert sich an Enrico, der mit einem Bierreiseführer reich wurde, und an seine eigene vorbildliche, salzarme Ernährung fürs Kind.
- Humor entsteht durch absurde Ausweichvorschläge wie Staudensellerie oder regionale Tränen.
Starke Figurenarbeit Schafft Skurrile Perspektiven
- Fischer ist besonders stark, wenn er sich in schräge Figuren hineinversetzt und deren Sprache nutzt.
- Beispiele sind der Nachbar Steven und ein Rollentausch mit dem Psychotherapeuten, die skurrile Perspektiven erzeugen.

