SWR Kultur lesenswert - Literatur

Mit Mascha Kaléko durch das Jahr 1956 „Wenn ich eine Wolke wäre. Mascha Kaléko und die Reise ihres Lebens“ von Volker Weidermann

Jan 20, 2026
Mascha Kaléko kehrt 1955 nach 18 Jahren aus New York in ihre Heimat zurück. Ihr Ziel ist Berlin, wo sie endlich ihre Gedichte wieder veröffentlichen kann. Durch Briefe an ihren Ehemann teilt sie ihre Eindrücke von der Stadt, die einst ihr Zuhause war. Kalékos Rückkehr wechselt zwischen Erinnerungen und neuen Begegnungen in der Gesellschaft der 50er Jahre. Gleichzeitig spürt man ihre ambivalente Haltung gegenüber den Veränderungen und Menschen. Ihre scharfen Urteile zeigen, wie tief die Vergangenheit noch in ihr verwurzelt ist.
Ask episode
AI Snips
Chapters
Books
Transcript
Episode notes
ANECDOTE

Rückkehr Und Wiederentdeckung

  • Mascha Kaléko kehrt am letzten Tag 1955 mit dem Schiff aus New York zurück und will ihre Gedichte wieder in Deutschland veröffentlichen.
  • Sie reist ein Jahr lang durch Deutschland von Hamburg über München und Stuttgart bis nach Berlin und berichtet fast täglich an ihren Mann Chemio.
INSIGHT

Neues Leben Für Alte Verse

  • Kalékos Gedichte erscheinen wieder regelmäßig in Zeitungen, was ihr literarisches Leben neu belebt und öffentliche Präsenz schafft.
  • Das erzeugt die Illusion, sie könne erneut im Romanischen Café diskutieren und journalistische Anerkennung erfahren.
ANECDOTE

Zwischen Theaterabend Und Gesellschaftsfest

  • Mascha besucht fast täglich Theater und nimmt an rauschenden Festen teil, wo sie viele Mitgestalter der neuen Zeit trifft.
  • Sie beobachtet stets wachsam die Rolle der Anwesenden in der Vergangenheit und schwankt zwischen Entsetzen und Euphorie.
Get the Snipd Podcast app to discover more snips from this episode
Get the app