
Payment & Banking Fintech Podcast #562:AML-VO: Was sich ändert – und warum 2027 näher ist, als es klingt
Apr 10, 2026
Hannah Keutmann, Co-Founderin von consalty und AML-Compliance-Expertin, berät Finanzinstitute und Payment-Anbieter bei regulatorischer Umsetzung. Sie spricht über die neue EU-AML-VO, vereinheitlichte UBO-Ermittlung und Erweiterung des Verpflichtetenkreises. Es geht um stärkere Geschäftsführungsverantwortung, Messung operativer Wirksamkeit mit KPIs und warum jetzt mit der Vorbereitung begonnen werden sollte.
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Episode notes
Einheitliche EU-Standards ersetzen Flickenteppich
- Die AML-VO etabliert erstmals EU-weite einheitliche Regeln statt nationaler Flickenteppiche.
- Verordnung ist direkt anwendbar, reduziert nationale Auslegungsräume und verlangt standardisierte Datenmodelle und Organisationsstandards.
Jetzt mit Gap-Analyse und Rückwärtsplanung beginnen
- Starte jetzt mit einer ehrlichen Gap-Analyse und Rückwärtsplanung bis Juli 2027.
- Berücksichtige IT-Anpassungen, Vertragsänderungen, Governance, Schulungen und Legacy-Systeme bei Zeitplanung.
UBO-Ermittlung wird verbindlich dokumentenbasiert
- UBO-Ermittlung wird vereinheitlicht und dokumentenbasiert verpflichtend statt unterschiedlicher nationaler Praktiken.
- Verpflichtete müssen verschachtelte Beteiligungsstrukturen aufdecken und eine neue Berechnungsmethode für Kontrolle und Eigentum anwenden.
