Nicole Nitsche spricht mit Hannah Keutmann von consalty
Ab Juli 2027 gelten in der EU erstmals einheitliche Regeln zur Geldwäscheprävention. Die neue AML-VO beendet den nationalen Flickenteppich und schafft ein direkt anwendbares Regelwerk für alle Mitgliedsstaaten. Was das für Verpflichtete bedeutet, erklärt Hannah Keutmann (Co-Founderin von consalty) im Podcast.
nsights der Folge:
Vom Papier zur Praxis: Der Fokus rückt weg von reiner „Papier-Compliance“ hin zur operativen Wirksamkeit. Prozesse müssen künftig durch messbare Kennzahlen (KPIs) belegt werden.
Zentrale Neuerungen: * Vereinheitlichte Ermittlung wirtschaftlich Berechtigter über alle Beteiligungsebenen hinweg.
Erweiterter Kreis der Verpflichteten, u.a. für Krypto-Anbieter (MiCAR), Hypothekenvermittler und Ratenkredit-Händler.
Stärkere Haftung der Geschäftsführung, die nun die Gesamtverantwortung für die AML-Systeme trägt.
Harmonisierung als Chance: Für grenzüberschreitend tätige Unternehmen ermöglichen einheitliche Datenmodelle und KYC-Prozesse enorme Skaleneffekte und Effizienzgewinne.
Der Zeitplan: 2027 klingt fern, doch der Umsetzungsaufwand (IT-Anpassungen, Verträge, Governance) ist massiv. Keutmann rät: Startet jetzt mit einer ehrlichen Gap-Analyse.
Viel Spass beim Hören!