
Systemfragen Mitte-Studie 2025 - So verbreitet sind rechtsextreme Einstellungen
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Nov 6, 2025 Patrick Seibel, Journalist und Rechercheur, und Kai Arzheimer, Politikwissenschaftler an der Universität Mainz, erörtern die Ergebnisse der Mitte-Studie 2025. Sie beleuchten die Verbreitung rechtsextremer Einstellungen in Deutschland und die Sorgen über populäre Ansichten zu Nationalstolz und politischer Gewalt. Besonders alarmierend ist die Normalisierung der AfD als akzeptierte politische Kraft. Zudem diskutieren sie die Zunahme rechtsextremer Haltungen unter jungen Menschen und die wachsende Unzufriedenheit mit der Demokratie.
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Kleiner Kern, Krise Als Ausreißer
- Nur etwa 3,3 Prozent teilen ein geschlossenes rechtsextremes Weltbild, 2023 waren es mehr.
- Die Forschenden vermuten, dass Krisen 2023 zu höheren Messwerten führten und sich Werte wieder normalisierten.
Das Gefährliche Graufeld
- Rund jede fünfte Person gehört zum Graubereich, die sich nicht eindeutig von rechtsextremen Aussagen abgrenzt.
- Dieser Graubereich ist gefährlich, weil er Normalisierung und spätere Zustimmung ermöglicht.
Starke Zustimmung Für Nationalchauvinismus
- Nationalchauvinistische Aussagen finden hohe Zustimmung, fast 20–23 Prozent stimmen zu.
- Solche Forderungen können als Brücke von Mitte zu rechtsextremen Positionen dienen.

