Kai Küstner, Co‑Host von „Streitkräfte und Strategien“ und Militär- und Sicherheitsexperte, erklärt Hintergründe des massiven Angriffs auf den Iran. Kurze Szenen zu Zielen wie Regimewechsel, operativer Vorbereitung und eingesetzten Waffensystemen. Diskussionen über politische Motive, regionale Eskalationsgefahr und Folgen für Europa, Ukraine und Weltwirtschaft.
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US Setzt Nachgebaute Iranische Drohnen Ein
Die USA setzten B-2 Tarnkappenbomber, Tomahawks und nachgebaute iranische Drohnen ein.
Ingo erwähnt, dass die eingesetzten US-Drohnen iranischen Modellen nachempfunden wurden, ein bemerkenswertes operatives Detail.
insights INSIGHT
Persönliche Motive Könnten Trumps Handeln Beeinflusst Haben
Persönliche Motive könnten Trumps Entscheidung beeinflusst haben, etwa Drohungen nach dem Soleimani-Attentat.
Jiffer verweist auf angebliche iranische Morddrohungen gegen Trump nach dem Soleimani-Attentat als möglichen Faktor.
insights INSIGHT
Iran Kann Regionale Eskalation Entfesseln
Der Iran verfügt über Nachfolgeregelungen und militärische Verbündete, die einen Flächenbrand in der Region auslösen können.
Ingo warnt, Revolutionsgarden, Hisbollah-Aktivität und Angriffe auf US-Basen zeigen bereits regionale Eskalationsgefahr.
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Die USA und Israel haben ab Samstag massive Angriffe gegen den Iran gestartet. Seit Wochen war über diesen Militäreinsatz spekuliert worden. Der Schock war dennoch groß, denn die Auswirkungen eines solchen Kriegs sind nicht abzusehen: Im Nahen Osten könnte ein Flächenbrand entstehen, die Weltwirtschaft könnte einbrechen und Trump selbst einen hohen Preis bezahlen. Schon jetzt hat es auf beiden Seiten Tote gegeben. Trump sagte, er wolle den Iran angreifen, bis alle Ziele erfüllt sind. Doch was genau will der US-Präsident im Iran?
Diese Frage versuchen Ingo Zamperoni und Jiffer Bourguignon in dieser Podcast-Folge gemeinsam mit Kai Küstner, dem Co-Host des Podcasts „Streitkräfte und Strategien“, zu beantworten. Natürlich will Trump das iranische Atom- und Raketenprogramm zerstören, sagt Ingo. Und er will das Mullah-Regime stürzen, ohne jedoch zu wissen, wer zukünftig die Macht im Iran übernehmen soll.
Kai Küstner meint, dass die Gelegenheit für Trump und den israelischen Ministerpräsidenten Netanjahu für Angriffe günstig war, da der Iran – unter anderem durch den „12-Tage-Krieg“ im vergangenen Jahr - geschwächt war. Jiffer hält es auch für möglich, dass Trump persönliche Gründe hatte. Schließlich hatten ihm die Iraner nach dem US-Attentat auf den iranischen General Soleimani persönlich gedroht. Vielleicht, sagt Jiffer, wollte Trump sogar von den Epstein-Files ablenken.
Der Tagesthemen-Moderator Ingo Zamperoni sieht nun innenpolitische Probleme auf Trump zukommen: Trumps MAGA-Basis sei in der Kriegsfrage gespalten. Die eine Seite sage, sie wollte nicht, dass die USA sich in kriegerischen Konflikten im Ausland engagierten. Die andere Seite sage, dies sei auch „America First“, auf diese Weise die US-Interessen in der Welt zu vertreten.
Ihr habt Fragen an Jiffer und Ingo? Schickt uns eine Sprachnachricht oder schreibt uns an podcast@ndr.de!
Kommentar zur Iran-Eskalation: Es gibt kein klares strategisches Ziel: https://www.tagesschau.de/kommentar/angriff-auf-iran-100.html
Alle Folgen des Podcasts "Amerika, wir müssen reden!": https://www.ndr.de/nachrichten/info/amerika-wir-muessen-reden,podcast4932.html
Hier könnt ihr den Instagram-Broadcast-Channel von Ingo und Jiffer abonnieren: https://www.instagram.com/channel/Abb9Z5-eRUUKudGl/
Podcast-Tipp: Streitkräfte und Strategien - Krieg im Nahen Osten (mit Bente Scheller): https://www.ardaudiothek.de/episode/urn:ard:episode:98098fae1e409993/