Am 1. Dezember 1966 übernahm Georg Leber im Kabinett Kiesinger das Amt des Bundesministers für Verkehr. Zu seiner Amtszeit entstand das "Verkehrspolitische Programm für die Jahre 1968-72", das umgangssprachlich auch als "Leber-Plan" bekannt wurde.
Der "Leber-Plan" sah die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schienen vor. Trotz verschiedener Abstriche an der ursprünglichen Konzeption erreichte Leber unter anderem, dass ein beträchtlicher Teil des Frachtaufkommens von der Straße auf die Bundesbahn übertragen wurde.