
Facts & Feelings - Deutschlandfunk Nova Hangxiety - Wie overthinken wir weniger nach dem Feiern?
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Feb 27, 2026 Tobias Rüther, Suchtforscher und Psychiater am LMU-Klinikum München, erklärt kurz neurobiologische Effekte von Alkohol und Risiken von Abhängigkeit. Es geht um Rebound-Effekte, warum Alkohol Grübeln verstärkt und weshalb Aufhören schwerfällt. Außerdem werden praktische Sofortstrategien gegen hangxiety und Hinweise, wann professionelle Hilfe ratsam ist.
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Episode notes
Alisas Emokater und die Replay-Gedanken
- Alisa beschreibt ihren „Emokater“ als körperliches Vibrieren und panisches Grübeln am Morgen nach dem Feiern.
- Sie erinnert sich an peinliche Gespräche, Kloschwüre und Weinen, die sie tags darauf ständig replayt und bereut.
Alkohol erzeugt einen Rebound für Gefühle
- Tobias Rüther erklärt den Rebound-Effekt: Alkohol dämpft Hemmungen im Rausch und der Entzug der Wirkung führt am Morgen zu verstärktem Grübeln.
- Bildgebende Studien und Befragungen zeigen biologisch erhöhte Stresshormone nach Alkohol als Grundlage für Hangxiety.
Dopamin macht das Aufhören beim Feiern schwer
- Rüther verbindet Trinklust mit Dopamin: schöne soziale Momente belohnen das Gehirn und machen Abspringen schwer.
- Deshalb hören Menschen oft nicht auf zu trinken, genau wenn es am schönsten ist, weil Dopamin Belohnung verstärkt.
