
Lesart Buchkritik: "Ghost Stories. Ein Buch der Erinnerung" von Siri Hustvedt
Mar 13, 2026
Andrea Gerk, Journalistin und Literaturkritikerin bei Deutschlandfunk Kultur, bespricht Siri Hustvedts Ghost Stories. Gespräch über Hustvedts Schreibformen: Erinnerungen, Briefe, Essays und Gedichte. Themen sind Trauerarbeit, Alltagsnahe Offenheit, Krankheitserfahrungen und das wechselvolle Beziehungs- und Schreibverhältnis mit Paul Auster.
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Episode notes
Frühe Aufzeichnungen Nach Paul Austers Tod
- Siri Hustvedt beginnt wenige Tage nach Paul Austers Tod aufzuschreiben, wie sie seine Anwesenheit im leeren Haus noch spürt.
- Sie liest alte Liebesbriefe und findet Pauls neue Briefe an Enkel Miles, was das Erinnern persönlich und unmittelbar macht.
Mischform Aus Essay Und Memoir
- Ghost Stories vereint Erinnerungen, Briefe, Gedichte und wissenschaftliche Passagen zu einem Vielstimmigen Ganzen.
- Hustvedt verbindet essayistische Analyse und persönliche Alltagserzählung, etwa beim Beschreiben von Pflege und dem Lesen von Krebsliteratur.
Ein Buch Als Dokument Von Krankheitspflege
- Hustvedt macht aus dem Buch zugleich ein Krankheitsbuch: Sie begleitet Paul Auster durch Medikamente und Pflege.
- Die Texte zeigen, wie sie sich ins sogenannte "Cancerland" liest, indem sie zahlreiche Bücher zur Krankheit studiert.



