
State of Process Automation 264 - Von dezentraler Automation zum zentralen Operating Model: Wie Bilfinger Automation global skaliert
Apr 18, 2026
Michaela Brandl, Global Lead Process Automation & Innovation bei Bilfinger, verantwortet Aufbau und Skalierung globaler Automatisierungsstrategien. Sie erzählt, wie Automatisierung von Grund auf startete. Es geht um Citizen Development und dessen Grenzen. Sie beschreibt die Rolle eines zentralen Teams, End-to-End-Prozessbetrachtung und die Einordnung von generativer KI und Agenten.
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Episode notes
Start Von Null Mit Zwei Personen
- Michaela Brandl startete Prozessautomatisierung bei Bilfinger von der grünen Wiese aus mit nur einem Kollegen im German Shared Service Center.
- Die ersten Use Cases kamen aus Stammdaten und Procurement, waren teils zu komplex wegen unreifer Prozesse und OCR-Technologie.
Regelbasierte Use Cases Liefern Schnellsten Nutzen
- Regelbasierte, häufige Tasks lieferten schneller Wert als komplexe, ML-basierte Piloten mit unreifer OCR.
- Workshops mit Fachbereichen erzeugten Akzeptanz und halfen, simpler umrissene Use Cases zu identifizieren.
Erfolg Durch Citizen Developer Community
- Bilfinger baute eine globale Citizen-Developer-Community mit freiwilligen RPA-Champions auf und bot Ausbildung sowie regelmäßigen fachbereichsübergreifenden Austausch.
- Die Community förderte Wiederverwendung von Teilprozessen und lieferte über zwei bis drei Jahre messbaren Nutzen.
