Lesart

Buchkritik: "Walküre" von Daniel Zipfel

Mar 14, 2026
Liane von Billerbeck, erfahrene Literaturkritikerin bei Deutschlandfunk Kultur, präsentiert eine ausführliche Analyse von Daniel Zipfels Roman Walküre. Es geht um Anwalt Benjamin Weiß, kafkaeske Grenzszenen im Sommer 2015 und die Verknüpfung von Gegenwart mit der belasteten Vergangenheit des Großvaters. Weitere Themen: mutmaßliche Kriegsverbrechen, brutale Syrien-Schilderungen und ein verbindendes Projekt zwischen Senioren und Geflüchteten.
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INSIGHT

Gegenwart Und NS-Vergangenheit Verwebt

  • Der Roman verknüpft die Gegenwart eines Asylrechtsanwalts mit der NS-Vergangenheit seiner Familie.
  • Benjamin Weiß kämpft beruflich mit Geflüchtetenfällen 2015 und privat mit Dokumenten, die seinen Großvater mit Einsatzgruppen verbinden.
ANECDOTE

Kafkaeske Grenzerfahrung 2015

  • Benjamin bringt seine demenzkranke Großmutter in ihr Sommerhäuschen bei Wien und erlebt eine kafkaeske Grenzszene.
  • An der Grenze drückt er sich durch, während Tausende Geflüchtete 2015 über die Balkanroute kommen.
INSIGHT

Parallele Täterfragen In Gegenwart Und Vergangenheit

  • Parallel zum Familiengedächtnis steht der Fall des syrischen Klienten Adnan, dem Kriegsverbrechen vorgeworfen werden.
  • Benjamin glaubt zunächst seinem Klienten, muss sich aber später mit Zeugenaussagen und möglichen Verstrickungen auseinandersetzen.
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