
WDR Zeitzeichen Ein linker US-Präsident rettet den Kapitalismus: Der "New Deal"
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Mar 18, 2026 Ulrike Herrmann, Wirtschaftsjournalistin und Historikerin aus Berlin, und Steffen Lehndorff, Volkswirt und Arbeitsforscher aus Köln, sprechen über Roosevelts New Deal. Sie diskutieren die Krisentiefe der 1930er, staatliche Investitionen, Lohnpolitik und die Rolle kräftiger Gewerkschaften. Es geht um Widerstand der Elite, Wahlkampfstrategien und die langfristigen Folgen bis zur neoliberalen Wende.
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New Deal stellt Nachfrage in den Mittelpunkt
- Der New Deal setzte konsequent auf staatliche Nachfrageförderung statt reiner Marktmechanik.
- Roosevelt finanzierte Infrastruktur, Mindestlöhne und Gewerkschaftsrechte, wodurch Konsum und Investitionen schnell wieder anzogen.
Zeitzeugin beschreibt Depressionserleben
- Zeitzeugin Annie Weber erinnert sich an bedrückende Armut in der Depression und an weit verbreitete Verzweiflung.
- Sie beschreibt, wie Menschen deprimiert waren, weil sie nichts gegen die Not tun konnten.
Blue Eagle als freiwilliger Anreiz für bessere Löhne
- Die Blue Eagle Kampagne belohnte Firmen, die Mindestlöhne zahlten und Tarifverträge anerkannten.
- Firmen durften mit dem Patriotensymbol werben, was sozialen Druck und freiwillige Anpassung erzeugte.






