
Psychologie to go! Vorfreude, oder "Zu früh gefreut!": Warum wir Angst vor schlechten Gefühlen haben
Mar 1, 2026
Es geht um das Spannungsfeld zwischen freudiger Erwartung und der Angst davor, dass Freude schiefgehen könnte. Biografie und Neurobiologie prägen, wie stark Vorfreude empfunden oder sabotiert wird. Themen sind Schutzstrategien wie Kontrastvermeidung, das Finden von Vorfreude bei Depression und praktische Übungen wie Visualisierung, Countdowns und Mentalisieren.
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Episode notes
Vorfreude Aktiviert Ein Dopaminbasiertes System
- Vorfreude ist neurobiologisch von konsumatorischem Genuss getrennt und wird stark über Dopamin vermittelt.
- Französisch beschrieben: Antizipatorisches Vergnügen (Dopamin) motiviert Handeln, Genuss später läuft über das Opioid-/Endorphin-System.
Urlaubsfreude Entsteht Vor Dem Urlaub Am Stärksten
- Studien zeigten bei über 1500 Personen, dass das größte Glücksplus vor dem Urlaub auftritt.
- Der positive Effekt hält im Urlaub an, verschwindet aber meist innerhalb von zwei Wochen nach der Rückkehr.
Angst Vor Glück Führt Zur Kontrastvermeidung
- Viele Menschen vermeiden Vorfreude wegen Fear of Happiness und Kontrastvermeidung als Schutz vor Enttäuschung.
- Die Strategie reduziert Fallhöhe, führt aber oft zu dauerhaftem, längerem Unwohlsein statt punktuellen Schmerzen.
