
Sein und Streit Welttag des Optimismus - Ist die Welt noch bei Trost?
Feb 1, 2026
Arnd Pollmann, philosophischer Kommentator bei Deutschlandfunk Kultur, reflektiert über Sinn und Grenzen des Optimismus. Er diskutiert Nutzen von Tatkraft und Gesundheit. Er fragt, wie Vernunft, Kants Geschichtsdenken und gedämpfter Optimismus in Krisenzeiten helfen können. Abschließend plädiert er für Vernunft, Schönheit und vorsichtigen Optimismus.
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Episode notes
Philosophischer Kummer Als Ausgangspunkt
- Arnd Pollmann stellt die Frage, wie Optimismus angesichts von Krieg, Ungerechtigkeit und Leiden noch halten kann.
- Er verweist auf Kants philosophischen Kummer als Startpunkt für die Sinnkrise der Vernunft.
Gedämpfter Kantischer Optimismus
- Pollmann erklärt Kants gedämpften Optimismus: Fortschritte existieren, sind aber teuer erkauft und oft erst für spätere Generationen wirksam.
- Er betont, dass Wandel davon abhängt, ob Menschen Vernunft wollen und danach handeln.
Philosophie Als Hoffnungspflicht
- Pollmann sieht Aufgabe der Philosophie darin, den Zuhörenden einen Rest vernünftiger Hoffnung abzutrotzen.
- Er empfiehlt, Vernunft bewusst in die unvernünftige Welt hineinzulesen und so Hoffnung zu stiften.
