
Was wichtig ist Dreierkoalition im Umfragetief: „Das größte Risiko der Regierung sind die eigenen Parteien“
Dec 22, 2025
Oliver Pink, Innenpolitik-Ressortleiter bei „Die Presse“, analysiert die turbulente Lage der Dreierkoalition in Österreich. Er erklärt, wie Umfragen für ÖVP und SPÖ stark gefallen sind, während die FPÖ floriert. Pink beleuchtet die innerparteilichen Konflikte, insbesondere der SPÖ und die Realpolitik der Neos. Dabei diskutiert er die Herausforderungen und die Bedeutung von Christian Stockers Rolle als Kanzler. Zudem warnt er vor möglichen Risiken durch Haushaltsprobleme, die die Koalition weiter belasten könnten.
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Regierungsstart blieb ohne nachhaltigen Aufschwung
- Die Regierung konnte den Umfrageabsturz bisher nicht umkehren, trotz anfänglicher Zustimmung nach ihrem Zustandekommen.
- Christian Stocker wirkt verbindend und hat die Koalition anfangs zusammengehalten, doch Umfragewerte bleiben schwach.
Regierung setzt auf Realpolitik statt großen Visionen
- Viele Projekte sind Kompromisse und praktische Realpolitik, kein großer ideologischer Wurf.
- Eine gelungene Föderalismusreform könnte das große Projekt werden, bislang sind es vor allem Absichtserklärungen.
Enger Spielraum für Parteiprojekte
- Jeder Koalitionspartner bekam anfänglich Raum für Prestigeprojekte, doch der Spielraum wird enger bei konfliktträchtigen Themen.
- Beispiele sind das NEOS-Deregulierungspaket und Brüche etwa beim Mercosur-Thema in der ÖVP.
