Flexikon

#109 Horror: Ist Gruseln auch Wellness?

Nov 25, 2025
Benjamin Moldenhauer, promovierter Filmwissenschaftler zur "Ästhetik des Drastischen", erläutert historische und filmtheoretische Seiten des Horrors. Helge Branscheid, Visagist und Proband im Peak Fear Experiment, berichtet von extremen Angstreaktionen und Nachwirkungen. Gespräche über das Experiment, Jumpscares, Entwicklungsfunktionen von Horror und handverlesene Filmtipps.
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INSIGHT

Fünf Wissenschaftliche Gründe Für Horrorgenuss

  • Forschungsergebnisse zeigen fünf Gründe für Horrorvergnügen: Angstkontrolle, Resilienztraining, Spiel für Erwachsene, Erlaubnis zu ängstigen und morbide Neugier.
  • Die Uni Pennsylvania und Uni Aarhus liefern die Einordnungen, z.B. dass Angst und Vergnügen parallel das Lustsystem aktivieren.
ADVICE

Angstkonsum Selbstbestimmt Dosieren

  • Wenn euch Horror interessiert, nutzt die Kontrolle: Licht anmachen, weggucken oder Pause drücken, um Angst selbstbestimmt zu dosieren.
  • Diese kontrollierbare Distanz unterscheidet Filmgrusel von realen Gefahren und macht das Erlebnis für viele attraktiv.
ANECDOTE

Warum Helge Den Adrenalinkick Sucht

  • Helge nennt sich selbst einen Adrenalinsucher und vergleicht den Horror-Rausch mit Klippensprüngen und Surfen als Ersatz für Rauschmittel.
  • Er betont, dass er sonst keine Drogen oder Alkohol konsumiert und den Kick bewusst sucht.
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