„Du hast Macht über deinen Geist, nicht über die äußeren Ereignisse." (Marc Aurel)
Wir leben in Westeuropa in Zeiten relativer Sicherheit. Trotzdem kennen viele Menschen das Gefühl der Existenzangst. Die Sorge, die eigene wirtschaftliche Grundlage zu verlieren oder durch eine Fehlentscheidung plötzlich vor dem Nichts zu stehen, kann tief verunsichern. Oft geht es dabei nicht nur um Geld, sondern um etwas Grundsätzlicheres: um das Gefühl von Sicherheit, Kontrolle und Selbstvertrauen. Und nicht selten mischen sich zur Angst auch Schuldgefühle, wenn wir glauben, durch eigene Fehler in eine schwierige Lage geraten zu können.
In dieser Pudelkern-Folge sprechen Albert und Jan über die philosophische Perspektive auf Existenz- und Verlustangst sowie die damit verbundene Unsicherheit. Sie zeigen, warum äußere Sicherheiten immer brüchig bleiben und weshalb viele Philosophen raten, das Fundament eines guten Lebens nicht im Besitz oder in einer vermeintlichen Sicherheit, sondern in der inneren Haltung zu suchen. Es geht darum, wie man mit Verlusten umgehen kann, warum Selbstvergebung so wichtig ist und weshalb gerade Krisen manchmal helfen können, sich auf das Wesentliche im Leben zu besinnen.
Weitere Informationen unter www.pudel-kern.com
Besprochene und zitierte Philosophen dieser Folge:
Epiktet, Seneca, Karneades, Konfuzius, Buddha, Hans-Erich Nossack, Janis Joplin
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