Philosophische Gottesbeweise gibt es seit der Antike. Im Mittelalter erlebten sie ihre Blüte, etwa bei Thomas von Aquin. Der Philosoph Sebastian Ostritsch spricht mit Jürgen Wiebicke darüber, welche Bedeutung dessen Gottesbeweise heute haben.
Der Philosoph Sebastian Ostritsch (*1983) gehört der römisch-katholischen Kirche an. Er hat sich mit der Frage beschäftigt, welche Bedeutung die Gottesbeweise von Thomas von Aquin in der heutigen Zeit haben.
- Thomas von Aquin: Wie Vernunft und Glauben zusammenpassen (01:52)
- Worin Thomas von Aquin mit Kant übereinstimmt: Gottes Existenz lässt sich nicht ohne Bezug auf die Phänomene dieser Welt beweisen (09:14)
- Über die Ursachen-Wirkungskette im Hier-und-Jetzt (13:16)
- Wie sich der Glaube an viele Götter von dem an einen allguten, allmächtigen Gott unterscheidet (27:51)
- Das Theodizeeproblem: Wie der gütige Gott und das Schlechte in der Welt zusammenpassen (31:58)
- Gott als Quelle von Information und Ordnung (36:25)
- Über die Beschränktheit der Sprache und die Bedeutung der Mystik (41:27)
- Warum die Gottesbeweise von Thomas von Aquin auch ohne Urknalltheorie funktionieren (51:44)
LiteraturSebastian Ostritsch (2025): Serpentinen: Die Gottesbeweise des Thomas von Aquin nach dem Zeitalter der Aufklärung. Matthes & Seitz Berlin. 220 Seiten. ISBN 978-3751865142.
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