Memokratie
soziale Medien und autoritäre Bildpolitik
Book •
Wolfgang Ullrich untersucht in diesem Essay die Rolle von Bildern und Memes in der zeitgenössischen Politik und argumentiert, dass visuelle Kommunikation autoritäre Strukturen stärken kann.
Er beschreibt Memes als schnell produzierbare, hochmobile Instant-Artefakte mit großer emotionaler Wirksamkeit, die Narrative stärker transportieren als rationale Argumente.
Ullrich analysiert insbesondere die Bildpraktiken des Trumpismus als Beispiel einer ‚Memokratie‘, in der Ikonisierung, Wiedererkennbarkeit und Grenzüberschreitung politisch wirksam werden.
Das Buch diskutiert auch die Frage, welche Gegenstrategien möglich sind, bleibt aber weitgehend offen hinsichtlich praktikabler Lösungen.
Insgesamt verbindet der Text kunstwissenschaftliche Bildtheorie mit politischer Analyse und aktueller Medienkritik.
Er beschreibt Memes als schnell produzierbare, hochmobile Instant-Artefakte mit großer emotionaler Wirksamkeit, die Narrative stärker transportieren als rationale Argumente.
Ullrich analysiert insbesondere die Bildpraktiken des Trumpismus als Beispiel einer ‚Memokratie‘, in der Ikonisierung, Wiedererkennbarkeit und Grenzüberschreitung politisch wirksam werden.
Das Buch diskutiert auch die Frage, welche Gegenstrategien möglich sind, bleibt aber weitgehend offen hinsichtlich praktikabler Lösungen.
Insgesamt verbindet der Text kunstwissenschaftliche Bildtheorie mit politischer Analyse und aktueller Medienkritik.
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als Buch, das Memes, soziale Medien und autoritäre Bildpolitik analysiert.

Thomas Groß

Buchkritik - Wolfgang Ullrich: "Memokratie"


