GPS
Book •
Lucy Ricos Roman untersucht die Schnittstelle zwischen virtualisierter Wahrnehmung und emotionaler Realität, erzählt aus der Perspektive einer zurückgezogenen Ich-Erzählerin, die in der zweiten Person von sich spricht.
Die Handlung setzt mit einer verabredeten Verlobungsfeier ein, nach der der Standortpunkt der Freundin stehen bleibt und die Protagonistin obsessiv diesem roten Punkt am Smartphone folgt.
Rico mischt satirische, sarkastische Alltagsbeobachtungen mit existenziellen Fragestellungen zur Identität und zum Sein in digitalen Räumen.
Sprachlich wechselt das Buch zwischen komischem Tonfall und naher, emotionaler Darstellung persönlicher Erinnerungen und Beziehungen.
Die Erzählung löst die Spannung zwischen virtueller Spur und realer Abwesenheit auf überraschende Weise und reflektiert über die Wirkung digitaler Medien auf Innenleben und Beziehungen.
Die Handlung setzt mit einer verabredeten Verlobungsfeier ein, nach der der Standortpunkt der Freundin stehen bleibt und die Protagonistin obsessiv diesem roten Punkt am Smartphone folgt.
Rico mischt satirische, sarkastische Alltagsbeobachtungen mit existenziellen Fragestellungen zur Identität und zum Sein in digitalen Räumen.
Sprachlich wechselt das Buch zwischen komischem Tonfall und naher, emotionaler Darstellung persönlicher Erinnerungen und Beziehungen.
Die Erzählung löst die Spannung zwischen virtueller Spur und realer Abwesenheit auf überraschende Weise und reflektiert über die Wirkung digitaler Medien auf Innenleben und Beziehungen.
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als neuer Roman, in dem eine Frau eine verschwundene Freundin digital über einen Standortpunkt verfolgt.

Katharina Döbler

Buchkritik - "GPS" von Lucie Rico


