Das Parlament der Dinge
Book • 2001
In 'Das Parlament der Dinge' entwickelt Bruno Latour die Idee, dass politische Versammlungen nicht nur Menschen, sondern auch nichtmenschliche Entitäten berücksichtigen sollten, um ökologische Probleme angemessen zu verhandeln.
Latour kritisiert traditionelle Trennungen zwischen Natur und Gesellschaft und schlägt stattdessen hybride Foren vor, in denen verschiedene Interessen sichtbar werden.
Er zeigt auf, wie wissenschaftliche Fakten, materielle Objekte und soziale Akteure gemeinsam Politik formen.
Das Buch ist ein Schlüsseltext der Akteur-Netzwerk-Theorie und der politischen Ökologie und fordert eine Umgestaltung demokratischer Verfahren.
Latours Ansatz hat breite Diskussionen über Umweltpolitik, Partizipation und epistemische Gerechtigkeit angeregt.
Latour kritisiert traditionelle Trennungen zwischen Natur und Gesellschaft und schlägt stattdessen hybride Foren vor, in denen verschiedene Interessen sichtbar werden.
Er zeigt auf, wie wissenschaftliche Fakten, materielle Objekte und soziale Akteure gemeinsam Politik formen.
Das Buch ist ein Schlüsseltext der Akteur-Netzwerk-Theorie und der politischen Ökologie und fordert eine Umgestaltung demokratischer Verfahren.
Latours Ansatz hat breite Diskussionen über Umweltpolitik, Partizipation und epistemische Gerechtigkeit angeregt.
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Erwähnt als theoretische Referenz zur Einbeziehung nichtmenschlicher Akteure in politische Prozesse (episodische Referenz).

S04E04 - Stefan Niklas zur Ästhetik des Planetarischen



