Die Geheimwissenschaften

Book • 1902
Karl Kiesewetter verfasste Ende des 19.

Jahrhunderts umfassende Übersichten zu Alchemie, Magie, Astrologie und Hexerei, die als Nachschlagewerke im deutschen okkulten Milieu verbreitet waren.

Seine Werke ordnen historische Quellen, Bibliografien und kulturhistorische Einordnungen, wobei er versucht, wissenschaftliche Neutralität zu wahren.

Als Mitglied der Theosophischen Gesellschaft schrieb er regelmäßig für Fachzeitschriften und prägte die Rezeption okkulter Traditionen im deutschsprachigen Raum.

Seine Schriften wurden zahlreich zitiert und fanden Verbreitung bei Lesern und Autoren der Szene bis ins frühe 20.

Jahrhundert.

Kiesewetter gilt als ein zentraler, aber bislang wenig biografisch erforschter Akteur der deutschen Esoterikforschung jener Zeit.

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Benjamin Rübsam
als Werk, in dem Kiesewetter theosophische Gegner kritisierte und Quellenargumente darlegte.
Karl Kiesewetter: Alchemie in der deutschen Provinz
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Benjamin Rübsam
als Beispiel eines Standardwerks/Übersichtswerks des okkulten Milieus (Kiesewetters Nachschlagewerk).
Okkultes Leipzig um 1900: Wie elitär war Esoterik?

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