Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll

Alexander Bechtel, Michael Blaschke, Jonas Gross, Manuel Klein
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Apr 9, 2021 • 7min

#5minF: Digitaler Euro der EZB - Werden Banken nun überflüssig?

Die Rolle von Banken in einem CBDC-System Sollte die Europäische Zentralbank (EZB) tatsächlich einen digitalen Euro einführen, hätte dies weitreichende Auswirkungen. Für Bürger würde eine neue von der Zentralbank zur Verfügung gestellte digitale Bezahlmöglichkeit geschaffen werden, die für Einkäufe aller Art verwendet werden könnte. Für Banken könnte ein digitaler Euro ebenfalls drastische Folgen haben, da sich Bürger dafür entscheiden könnten, einen Großteil ihrer Ersparnisse statt in Giralgeld in digitalem Zentralbankgeld, also dem digitalen Euro, zu halten. Doch werden Banken durch den digitalen Euro tatsächlich überflüssig? Oder spielen Banken auch beim digitalen Euro der EZB eine wichtige Rolle? In der heutigen 5-Minute Friday Episode greift Jonas Groß genau diese Fragen auf und diskutiert die Rolle der Banken beim digitalen Euro. Jonas argumentiert, dass Banken auch beim digitalen Euro eine wichtige Position einnehmen werden. Zwar wäre theoretisch ein Setup denkbar, in der gänzlich auf die Unterstützung von Banken verzichtet werden kann. Allerdings hat die EZB klar gemacht, dass sie ein solches System nicht umsetzen möchte, und eher mit Banken in Form einer “Public-Private-Partnership” zusammenarbeiten möchte. Aus diesem Grund kann erwartet werden, dass Banken beim digitalen Euro administrative Aufgaben, beispielsweise bei der Verteilung des digitalen Euros, des Onboardings der Kunden und bei Geldwäscheprüfungen, übernehmen werden. Zudem werden Banken auch als Kreditanbieter weiterhin von großer Wichtigkeit sein, da die EZB dieses Geschäft keinesfalls von Banken übernehmen möchte. Ihr möchtet mehr über die Rolle der Banken beim digitalen Euro der EZB erfahren? Dann hört in die heutige 5-Minute Friday Episode rein. Kontaktdaten Jonas: Twitter LinkedIn Medium Research Gate Bitcoin kaufen bei Relai, direkt oder als Sparplan: Hier klicken: Wenn Du anstatt 3% nur 2.5% Gebühren zahlen möchtest und gleichzeitig Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll unterstützen möchtest, dann kannst du den obigen Link oder folgenden Referral Code nutzen: ROCK Es gilt immer: DYOR ("do your own research"), d.h. informiere dich bitte selbst bevor du Bitcoin kaufst und versuche zu verstehen, was Bitcoin ist und wie man Bitcoin am besten verwahrt. Du findest dazu auch Informationen hier im Podcast.
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Apr 2, 2021 • 7min

#5minF: Interessante Statistiken zum Kryptomarkt von Statista

Wie viele Kryptowährungen gibt es? Welches ist der teuerste Token? U.v.m. Wie viele Kryptowährungen gibt es? Welches ist der teuerste Token? In welchem Land werden am Kryptowährungen am intensivsten genutzt? Diese und weitere Fragen beantwortet Alexander Bechtel in der heutigen 5-min Friday Episode mithilfe von Statista, einem der grössten Online-Portale für Statistik. Auf Statista befinden sich über 1,000,000 Statistiken zu mehr als 80,000 Themen aus 22,500 Quellen. Das Hamburger Unternehmen hatte im Jahr 2019 mehr als 1.5 Mio registrierte Nutzer. Unter den Daten lassen sich auch einige interessante Zahlen zum Kryptomarkt finden. Genau diese Zahlen hat sich Alexander genauer angesehen und teilt wie immer kurz und knapp seine interessantesten Learnings im Podcast. Viel Spass beim Reinhören! Statista Kontaktdaten Alex: Twitter LinkedIn Website Bitcoin kaufen bei Relai, direkt oder als Sparplan Relai Website: Wenn Du anstatt 3% nur 2.5% Gebühren zahlen möchtest und gleichzeitig Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll unterstützen möchtest, dann kannst du folgenden Referral Code nutzen: REL1434 Es gilt immer: DYOR ("do your own research"), d.h. informiere dich bitte selbst bevor du Bitcoin kaufst und versuche zu verstehen, was Bitcoin ist und wie man Bitcoin am besten verwahrt. Du findest dazu auch Informationen hier im Podcast.
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Mar 28, 2021 • 46min

Cyrus de la Rubia zu Bitcoins Energieverbrauch und der Rolle von Banken im Krypto-Ökosystem

Interview mit dem Chefvolkswirt der Hamburg Commercial Bank Bitcoin steht vor allem wegen seines immens hohen Energieverbrauchs erheblich in der Kritik. Nach dem Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index verbraucht das Bitcoin-System inzwischen pro Jahr mehr Strom als ganz Schweden. Ist Bitcoin deshalb aus Umweltgründen untragbar? Oder gibt es Gründe, die den hohen Stromverbrauch rechtfertigen? In der heutigen Episode sprechen Jonas und Alexander darüber mit Cyrus de la Rubia von der Hamburg Commercial Bank. Cyrus beschäftigt sich als Chefökonom der Bank mit verschiedensten makroökonomischen Themen. Kryptowährungen sind derzeit einer seiner Forschungsschwerpunkte, wozu er regelmäßig Beiträge für das Manager Magazin veröffentlicht - auch zu Bitcoins Energieverbrauch. Jonas, Alexander und Cyrus diskutieren über die Gründe für Bitcoins Energieverbrauch und Probleme, die aus dem hohen Energieverbrauch resultieren. Außerdem thematisieren sie den Vergleich zwischen Bitcoin und Gold und machen deutlich, weshalb Bitcoin trotz des hohen Energieverbrauchs eine Daseinsberechtigung hat. Neben dem Energieverbrauch von Bitcoin geht es in der Episode auch um die Blockchain-Technologie im Allgemeinen und darum, welche Rolle Banken im Krypto-Ökosystem spielen könnten. Ist die Blockchain für Banken eine Gefahr oder Chance? Welches Potential hat diese Technologie für die Bankenlandschaft? Ihr seid neugierig? Dann hört gleich in die neue Episode rein. Viel Spaß beim Hören! Cyrus Twitter Cyrus LinkedIn Hamburg Commercial Bank Cambridge Bitcoin Electricity Consumption Index Artikel zu Bitcoin von Cyrus im manager magazin Kontaktdaten Jonas: Twitter LinkedIn Medium Research Gate Kontaktdaten Alex: Twitter LinkedIn Website
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Mar 26, 2021 • 6min

#5minF: Blockchains müssen miteinander reden können

Blockchain Interoperabilität Distributed-Ledger-Technologie (DLT) wird oft dafür gelobt, dass sie gegenüber herkömmlichen zentralisierten Datenbanken deutliche Vorteile bietet. Einerseits können an der verteilten Datenbankarchitektur viele öffentliche oder private Teilnehmer (oder Knoten) beteiligt sein. Andererseits bietet ein sauber gebautes Distributed Ledger ein sicheres Protokoll, von dem seine Unterstützer glauben, dass es den Schutz der persönlichen Daten seiner Benutzer und anderer geghosteter Assets garantiert. Doch muss ein Distributed Ledger interoperabel sein mit einem anderen Distributed Ledger – oder gar mit einer Off-Ledger-Datenbank? In der heutigen „5-Minute-Friday“-Episode erklärt Dr. Michael Blaschke, warum Interoperabilität von DLT noch viel stärker antizipiert werden könnte in DLT-Implementierungsprojekten. «Interoperability-by-Design», also Interoperabilität als inhärentes Design-Feature einer DLT-Anwendung, könnte ein Design-Prinzip sein, um in Zukunft die «Balkanisierung» des Blockchain-Ökosystems zu vermeiden. Kontaktdaten Michael: LinkedIn Bitcoin kaufen bei Relai, direkt oder als Sparplan: Hier klicken: Wenn Du anstatt 3% nur 2.5% Gebühren zahlen möchtest und gleichzeitig Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll unterstützen möchtest, dann kannst du den obigen Link oder folgenden Referral Code nutzen: ROCK Es gilt immer: DYOR ("do your own research"), d.h. informiere dich bitte selbst bevor du Bitcoin kaufst und versuche zu verstehen, was Bitcoin ist und wie man Bitcoin am besten verwahrt. Du findest dazu auch Informationen hier im Podcast.
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Mar 19, 2021 • 6min

#5minF: Muss der digitale Euro programmierbar sein?

Warum Programmierbarkeit keine hohe Priorität haben sollte Was ist die wichtigste Funktion des digitalen Euros? – Offline Zahlungen? Anonymität? Oder: Programmierbarkeit? Diese kleine Umfrage wurde gestern von André Bajorat bei LinkedIn durchgeführt. Nach einigen Stunden bereits setze sich die Programmierbarkeit als der deutliche Gewinner durch. In der heutigen 5-min Friday Episode erklärt Alexander Bechtel, warum er Programmierbarkeit für die am wenigsten wichtige Eigenschaft eines digitalen Euros von der EZB hält. Alexander unterscheidet hierbei zwischen der Programmierbarkeit von Zahlungen und der Programmierbarkeit des Geldes. Er argumentiert, dass der digitale Euro – wie auch der heutige Euro auf dem Bankkonto – in programmierbaren Zahlungen nutzbar sein muss. Die Programmierbarkeit des Geldes selbst ist hingegen eher ein «nice to have» und im Vergleich zu Offline-Nutzbarkeit und Anonymitätsfeatures weniger bedeutend. Wenn ihr wissen wollt, was genau der Unterschied zwischen programmierbaren Zahlungen und programmierbarem Geld ist und warum Alexander v.a. Offline- und Anonymitätsfeatures wichtig sind, dann hört gerne in die aktuell Episode des 5-min Friday Podcasts rein. Podcast mit Andre und Alex von Frankenberg zu Bitcoin und Innovation Kontaktdaten Alex: Twitter LinkedIn Website Bitcoin kaufen bei Relai, direkt oder als Sparplan Relai Website: Wenn Du anstatt 3% nur 2.5% Gebühren zahlen möchtest und gleichzeitig Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll unterstützen möchtest, dann kannst du folgenden Referral Code nutzen: REL1434 Es gilt immer: DYOR ("do your own research"), d.h. informiere dich bitte selbst bevor du Bitcoin kaufst und versuche zu verstehen, was Bitcoin ist und wie man Bitcoin am besten verwahrt. Du findest dazu auch Informationen hier im Podcast.
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Mar 14, 2021 • 58min

Sonja Davidovic vom Internationalen Währungsfonds zu CBDC, Anonymität und Blockchain

Welche Rolle spielt der IWF für digitale Zentralbankwährungen? Inzwischen gibt es kaum eine Zentralbank, die nicht darüber nachdenkt, eine eigene digitale Zentralbankwährung (Central Bank Digital Currency, CBDC) einzuführen. Eine wichtige Rolle nimmt hierbei auch der Internationale Währungsfonds (IWF) ein. Zwar kann der IWF selbst keine CBDC ausgeben, allerdings steht er Zentralbanken als wichtige beratende Institution zur Seite. In der heutigen Episode sprechen Jonas und Alexander mit Sonja Davidovic vom IWF. Sie beschäftigt sich dort als Digital Expert on Transformative Technologies intensiv mit allen Themen rund um das digitale Geld und ist mit einigen Zentralbanken im direkten Austausch. In der Episode ordnet Sonja aktuelle Entwicklungen rund um CBDCs ein und stellt die aktuellen CBDC-Vorreiter vor. Zudem zeigt sie auf, was die Europäische Zentralbank (EZB) von den CBDC-Projekten anderer Länder lernen kann – selbst wenn die Größe der Volkswirtschaften und die Ziele der CBDC-Projekte erheblich divergieren. Einige Länder zielen mit einer CBDC darauf ab, eine Art „digitales Bargeld“ bereitzustellen. Bargeld ist derzeit das einzige Zahlungsmittel, das anonym, d.h. ohne Einsicht von Drittparteien wie Banken oder Zentralbanken, versendet werden kann. Doch ist eine solche Anonymität auch für CBDCs möglich? Sollte eine CBDC eher auf einer zentralen Datenbank oder einer verteilten Datenbank über einen Distributed Ledger herausgegeben werden? Die Auflösung dieser und weiterer Fragen gibt es in der Episode. Viel Spaß beim Hören! LinkedIn Sonja Twitter Sonja The Global Fintech Intelligencer Blog The Best of the Centralized and Decentralized Worlds Kontaktdaten Jonas: Twitter LinkedIn Medium Research Gate Kontaktdaten Alex: Twitter LinkedIn Website
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Mar 12, 2021 • 9min

#5minF: Digitales Zentralbankgeld und Bargeldabschaffung

Warum CBDC unsere einzige Hoffnung auf anonyme Zahlungen sein könnten In den vergangenen Wochen häufen sich die Meldungen und Diskussionen zum Thema digitaler Euro und einer möglichen Abschaffung des Bargelds. Grosse Medienhäusern bieten immer wieder sogenannten Experten eine Bühne, die darüber philosophieren, dass der digitale Euro einzig zur Abschaffung des Bargelds eingeführt wird und als Überwachungsinstrument für den unbescholtenen Bürger dienen soll. Sogar der Chefvolkswirt einer grossen deutsche Bank wurde zitiert mit den Worten: «Bargeld ist gedruckte Freiheit! Es darf nicht durch den digitalen Euro ersetzt werden». In der heutigen 5-min Friday Episode erklärt Alexander Bechtel, warum er mit dem ersten Teil dieser Aussage übereinstimmt, der zweite Teil aber bestenfalls irreführend ist. In diesem Zusammenhang teilt er zwei Thesen zum digitalen Euro und der Bargeldabschaffung: Die Zentralbank wird keine Rolle bei der Abschaffung des Bargelds spielen. Wenn überhaupt, dann sorgt die EZB dafür, dass Bargeld länger überlebt als es in einem Markt ohne Zentralbank überleben würde. Langfristig ist der digitale Euro unsere einzige Hoffnung weiterhin anonym und offline Zahlungen tätigen zu können, ohne gegen das Gesetz zu verstossen. Falls ihr erfahren wollt wie genau Alexander zu diesen Schlussfolgerungen kommt und wie er diese Thesen begründet, dann hört gerne rein in die aktuelle Episode des 5min Fridays. Kontaktdaten Alex: Twitter LinkedIn Website Bitcoin kaufen bei Relai, direkt oder als Sparplan Relai Website: Wenn Du anstatt 3% nur 2.5% Gebühren zahlen möchtest und gleichzeitig Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll unterstützen möchtest, dann kannst du folgenden Referral Code nutzen: REL1434 Es gilt immer: DYOR ("do your own research"), d.h. informiere dich bitte selbst bevor du Bitcoin kaufst und versuche zu verstehen, was Bitcoin ist und wie man Bitcoin am besten verwahrt. Du findest dazu auch Informationen hier im Podcast.
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Mar 5, 2021 • 7min

#5minF: Ist unser Geld nicht längst digital? Warum der Hype um digitale Währungen?

Wie unterscheidet sich digitales Geld vom Geld auf dem Bankkonto? Was ist eigentlich das besondere an digitalen Währungen? Ist unser Geld nicht längst digital? Immerhin bestehen nur rund 10% der Geldmenge M2 aus physischem Bargeld. Der Rest liegt bereits heute in digitaler Form auf Konten bei Banken und Zahlungsdienstleistern. Was also unterscheidet digitale Währungen vom Buchgeld auf Bankkonten? Alexander Bechtel beantwortet diese Frage in der heutigen 5-min Friday Episode. Er stellt seine Definition von digitalem Geld vor und hebt dabei v.a. zwei Eigenschaften hervor: Tokenisierung und Distributed Ledger Technologie (DLT). Laut Alexander macht die Kombination aus Token und DLT den Unterschied. Der Token sorgt dafür, dass das Geld selbst und nicht nur die Zahlung digitalisiert ist. Die DLT stellt sicher, dass für eine Überweisung bzw. einen Übertrag des Tokens kein Intermediär nötig ist. Somit kann digitales Geld peer-to-peer, also von Person zu Person, übertragen werden. Dies war bisher nur in Form von physischem Geld möglich. Wenn euch das jetzt zu schnell ging, dann hört doch gerne mal rein in die heutige 5-min Friday Episode zu digitalem Geld. Kontaktdaten Alex: Twitter LinkedIn Website Bitcoin kaufen bei Relai, direkt oder als Sparplan Relai Website: Wenn Du anstatt 3% nur 2.5% Gebühren zahlen möchtest und gleichzeitig Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll unterstützen möchtest, dann kannst du folgenden Referral Code nutzen: REL1434 Es gilt immer: DYOR ("do your own research"), d.h. informiere dich bitte selbst bevor du Bitcoin kaufst und versuche zu verstehen, was Bitcoin ist und wie man Bitcoin am besten verwahrt. Du findest dazu auch Informationen hier im Podcast.
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Feb 28, 2021 • 50min

News: BigTech goes Digitale Währungen - jetzt auch Amazon?

Ausserdem: Neuigkeiten zu Bitcoin und CBDCs Diese Woche ordnen Alexander, Jonas, und Michael in einer neuen News-Episode die relevanten Entwicklungen der CBDC und Krypto-Szene ein: Lagarde prescht beim digitalen Euro voraus. Das Chinesische CBDC-Projekt DC/EP schreitet unaufhaltsam voran. Der Bitcoin-Preis geht durch die Decke und korrigiert bereits wieder. Und - last but not least - es zeichnet sich inzwischen auch bei den U.S.-amerikanischen Technologiegiganten ein wachsender Appetit auf Krypto-Projekte ab. Was steckt hinter den Schlagzeilen? CBDC: Die EZB-Präsidentin Christine Lagarde äussert sich nach den Konsultationen zum digitalen Euro unerwartet klar: “Wir werden einen digitalen Euro haben.” Interessant ist Lagardes forsche Taktik. Obwohl bislang noch keine Entscheidung gefallen ist, ob der digitale Euro wirklich kommen wird, formuliert Lagarde ein Zeitfenster von fünf Jahren für den digitalen Euro. Bitcoin: Der Bitcoin hat eine beispiellose Entwicklung hinter sich. In den vergangenen zwölf Monaten hat er sich in der Spitze mehr als versechsfacht. Immer mehr institutionelle Investoren strömen in den Markt. Zuletzt hat Elon Musk und sein USD 1,5 Milliarden Investment in Bitcoin durch Tesla für Aufsehen gesorgt. Coinbase, eine der ersten und größten Kryptobörsen steht kurz vor der dem Börsengang und wird aktuell mit USD 100 Mrd. bewertet - das entspricht der Marktkapitalisierung von Goldman Sachs. Auch wenn der Markt scheinbar immer “erwachsener” wird, die Volatilität ist geblieben. Kursschwankungen von 10% sind auch heute keine Seltenheit. BigTech goes Digital Money: Der Einstieg Teslas in Bitcoin hat hohe Wellen geschlagen. Auch der Launch von Facebooks Diem rückt durch eine Kooperation der Finanzdienstleister Fireblocks und der First Digital Asset Group näher. Es scheint nur noch eine Frage der Zeit, bis auch weitere US-Technologiegiganten nachziehen. Zwei Indizien lassen vermuten, dass Amazon nun auch einen Vorstoß in Richtung einer eigener Kryptowährung wagt. Zum Einen gilt dessen neuer CEO, Andy Jassy, als Krypto-affin. Als Chef des Cloud-Dienstes Amazon Web Service führte er “Amazon Managed Blockchain” ein. Zuvor launchte das Unternehmen bereits 2018 ein zentralisiertes, Blockchain-ähnliches Projekt – die Amazon Quantum Ledger Database (QLDB). Zum anderen hat Amazon eine Stellenanzeige veröffentlicht, in der ein Software Development Manager für “Digital and Emerging Payments” gesucht wird. Mehr Details und eine Einordnung der News gibt es im Podcast. Hört gerne mal rein! Ready, steady, go? - Results of the third BIS survey on central bank digital currency Shenzhen launches 3rd mass digital yuan trial targeting business - Ledger Insights - enterprise blockchain China turns up pace on CBDC release, tests infrastructure prior to adoption ECB digital euro consultation ends with record level of public feedback 5-min Friday zum digitalen Yuan Fundstücke: Jonas: Interview von Fabio Panetta mit dem Spiegel Alex: Vorlesung "Blockchain and Money" von Gary Gensler am MIT Michi: Statista-Infografiken zu Krypto-Boom Kontaktdaten Jonas: Twitter LinkedIn Medium Research Gate Kontaktdaten Michael: LinkedIn Kontaktdaten Alex: Twitter LinkedIn Website
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Feb 26, 2021 • 9min

#5minF: Bitcoin ist kein Zahlungsmittel

Warum Bitcoin sich nicht als Zahlungsmittel durchsetzen wird Die Idee von Bitcoin ist mit dem 2008 veröffentlichten White Paper von Satoshi Nakamoto in die Welt gekommen. Der Titel des Papiers lautet «Bitcoin: A Peer-to-Peer Electronic Cash System». Die ursprüngliche Idee war es also Bitcoin als digitales Zahlungsmittel zu etablieren, welches erlaubt Wertüberträge vorzunehmen, die von Person zu Person, dezentral und ohne Intermediär ablaufen. Gut zwölf Jahre später stellt sich die Frage, ob Bitcoin diesen Ansprüchen tatsächlich gerecht wird. In der heutigen 5-min Friday Episode widmet sich Alexander Bechtel daher der Frage, ob Bitcoin tatsächlich, wie ursprünglich erdacht, ein Zahlungsmittel ist. Immerhin plant Paypal Bitcoin in den kommenden Monaten in den USA als Zahlungsmittel einzuführen. Tesla hat darüber hinaus angekündigt, dass es Bitcoin als Zahlungsmittel beim Autokauf akzeptieren möchte. Nichtsdestoweniger argumentiert Alexander, dass Bitcoin kein Zahlungsmittel ist. Sein Hauptargument dafür ist nicht wie so oft ein technisches (die Bitcoin Blockchain schafft nur sieben Transaktionen in der Sekunde), sondern ein ökonomisches. Wenn ihr wissen wollt, was genau die Butter bei Aldi und Lidl damit zu tun hat, dann hört gerne in die heutige Episode des 5-min Fridays. Kontaktdaten Alex: Twitter LinkedIn Website Bitcoin kaufen bei Relai, direkt oder als Sparplan Relai Website: Wenn Du anstatt 3% nur 2.5% Gebühren zahlen möchtest und gleichzeitig Bitcoin, Fiat & Rock'n'Roll unterstützen möchtest, dann kannst du folgenden Referral Code nutzen: REL1434 Es gilt immer: DYOR ("do your own research"), d.h. informiere dich bitte selbst bevor du Bitcoin kaufst und versuche zu verstehen, was Bitcoin ist und wie man Bitcoin am besten verwahrt. Du findest dazu auch Informationen hier im Podcast.

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