Das Thema

Süddeutsche Zeitung
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Nov 20, 2019 • 33min

Das Leiden der Milchkuh

Deutschland ist ein Milchland, die deutsche Milchindustrie ist eine der größten der EU. 26 Milliarden Umsatz werden damit jedes Jahr gemacht. Dabei hat sich die Milchleistung einer Kuh in den vergangenen 70 Jahren mehr als verdreifacht: Während eine Kuh 1950 ungefähr 2480 Kilogramm Milch pro Jahr gab, waren es 2018 8059. Um sicherzustellen, dass die Kühe dabei gesund bleiben, gibt es Regulierungen und Richtlinien auf EU-Ebene. Und auch in Deutschland gibt es Gesetze, die Tierquälerei verhindern sowie Standards festlegen. Trotzdem gibt es in Deutschland enorme Unterschiede bei der Einhaltung dieser Standards und immer wieder kommt es zu Verstößen und Skandalen. Kühe, die lahmen, krank werden, sterben. Forscher sprechen von Produktionskrankheiten, Brancheninsider von Berufskrankheiten. Die SZ-Redakteurinnen Katrin Langhans und Pia Ratzesberger haben recherchiert, wie Milchkühe in Deutschland bis zum Umfallen angetrieben werden. In dieser Folge von "Das Thema" erklären sie, warum in Deutschland nach wie vor viele Kühe leiden, und worauf Verbraucher achten können. Zum Weiterlesen: Katrin Langhans Recherche zur Leistung der deutschen Milchkühe (SZPlus) Der von Pia Ratzesberger recherchierte Fall im Allgäu mit Verdacht auf Tierquälerei Reaktionen der Politik auf den Fall im Allgäu Ein Kommentar von Katrin Langhans über Tierschutz Mehr zu umweltfreundlicher Ernährung können Sie hier und hier lesen. Redaktion, Moderation: Laura Terberl Redaktion: Theresa Parstorfer Produktion: Carlo Sarsky, Julia Ongyerth Audiomaterial über die Youtube-Kanäle von Soko Tierschutz und Bundesamt für Ernährung und Landwirtschaft.
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Nov 13, 2019 • 31min

Wie künstliche Intelligenz unser Leben verändern wird

Andrian Kreye leitet das Feuilleton der Süddeutschen Zeitung und bringt seine weitreichenden Erfahrungen aus den USA mit. Er spricht darüber, wie schwache KI bereits unseren Alltag prägt und diskutiert die Möglichkeiten, wie erweiterte KI das menschliche Denken unterstützen kann. Ein zentrales Thema sind die moralischen Herausforderungen, die wir bewältigen müssen, um sicherzustellen, dass KI im besten Interesse der Menschen handelt. Außerdem beleuchtet er die strategischen Unterschiede im Umgang mit KI zwischen dem Westen und China.
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Nov 6, 2019 • 55min

Der Sound des Ostens

Für diese Folge zum Mauerfall-Jubiläum hat SZ-Korrespondentin Antonie Rietzschel mit drei Musikern aus dem Osten gesprochen, die die Wende miterlebt haben: Dirk Michaelis von der Band Karussell, der DJ Paul van Dyk und Trettmann. In den Gesprächen geht es um ihr Leben in der DDR, über die Wiedervereinigung und natürlich um ihre Musik. Die Band Karussell hat 1987 den Song "Als ich fortging" veröffentlicht, der zur inoffiziellen Wende-Hymne wurde. Paul van Dyk hat mit Peter Heppner 2004 das Lied "Wir sind wir" veröffentlicht und Trettmann verarbeitete in "Grauer Beton" 2017 seine Jugend in Chemnitz. Diese drei Songs machen deutlich, wie sich der Blick auf den Osten verändert hat und wie unterschiedlich Biographien von der Wende beeinflusst wurden. Zum Anhören (Youtube): Karussel: Als ich fortging Lift: Nach Süden Paul van Dyk & Peter Heppner: Wir sind wir Trettmann: Grauer Beton Redaktion, Moderation: Antonie Rietzschel, Laura Terberl Produktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Carlo Sarsky
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Oct 30, 2019 • 32min

Kunst und Kolonialismus

Jörg Häntzschel, Redakteur im Feuilleton der Süddeutschen Zeitung, erforscht die Verstrickungen zwischen Kunst und Kolonialismus. Er beleuchtet, wie europäische Museen mit den Gefühlen von Raubkunst umgehen, und diskutiert die Herausforderungen der Rückgabe afrikanischer Kulturgüter. Fascinierende Einblicke in die Provenienzforschung werden gegeben, während die politische Dimension und gesellschaftliche Relevanz der Restitutionsdebatte im Fokus stehen. Zudem wird untersucht, warum viele Artefakte immer noch in Europa lagern, statt zu ihren Ursprungsländern zurückzukehren.
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Oct 23, 2019 • 40min

4. November 1989: Der schönste Tag der DDR

Patrick Bauer, Redakteur beim SZ-Magazin, teilt seine Eindrücke von der legendären Demonstration am 4. November 1989. Er spricht mit Rednern und Angehörigen, die die Emotionen und die Bedeutung dieses geschichtsträchtigen Tages schildern. Die kritischen Stimmen forderten Freiheit und Reformen, während prominente Persönlichkeiten auf der Bühne standen. Bauer hebt hervor, wie wichtig dieser Tag für die persönliche Identität ehemaliger DDR-Bürger bleibt, und lässt die Zuhörer an den persönlichen Erinnerungen und Hoffnungen der Beteiligten teilhaben.
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Oct 16, 2019 • 36min

Klimakrise: Was wir besser machen können

In dieser Folge ist Marlene Weiß zu Gast, eine Physikerin und Redakteurin bei der SZ, die seit 2012 über Umweltthemen berichtet. Sie spricht über die Dringlichkeit des Klimawandels und kritisiert die unzureichenden politischen Maßnahmen. Besonders interessant ist die Diskussion über grünes Wachstum im Vergleich zu Degrowth. Marlene thematisiert die Notwendigkeit finanzieller Mittel für den Klimaschutz und betont, dass individuelle Maßnahmen allein nicht ausreichen. Zudem reflektiert sie, wie sich das Bewusstsein für Umweltfragen in der Gesellschaft verändert hat.
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Oct 9, 2019 • 33min

Ukraine-Affäre: Ein Trump-Skandal zu viel?

Thorsten Denkler, US-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, und Florian Hassel, SZ-Korrespondent für die Ukraine, diskutieren die brisante Ukraine-Affäre rund um Donald Trump. Denkler gibt spannende Einblicke in die Ermittlungen und das drohende Impeachment, während Hassel die komplexen Beziehungen zwischen den USA und der Ukraine erklärt. Der Einfluss von Joe Biden, die Rolle von Hunter Biden und die Turbulenzen durch Whistleblower-Beschwerden werden ebenfalls thematisiert. Ein intensives Gespräch über Macht, Einfluss und die politischen Folgen.
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Oct 2, 2019 • 36min

Wie sich Depressionen anfühlen

Barbara Vorsamer, Redakteurin der SZ, teilt ihre bewegende Geschichte mit Depressionen, die 2005 diagnostiziert wurden. Sie spricht über ihre Erfahrungen in psychiatrischen Kliniken und den Umgang mit der Krankheit während der Mutterschaft. Herausforderungen der Kommunikation mit Ärzten und die emotionale Belastung während der Schwangerschaft werden thematisiert. Vorsamer reflektiert über die Schwierigkeit, Therapieplätze zu finden und die Rolle von Medikamenten bei der Bewältigung ihrer Depressionen, während sie zur Offenheit ermutigt.
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Sep 25, 2019 • 31min

Geldwäsche in Deutschland: Fehler im System

Jan Willmroth, Wirtschaftsredakteur der SZ aus Frankfurt, erklärt die komplexen Mechanismen der Geldwäsche in Deutschland. Er beleuchtet, wie illegale Gelder durch die drei Hauptstufen Einspeisung, Verschleierung und Integration in die legale Wirtschaft gelangen. Besonders gravierend sind die Herausforderungen bei der Aufdeckung durch die Banken und die hohen Bargeldbeträge. Der Fall der Danske Bank zeigt die weitreichenden Implikationen, während Deutschlands Rolle als Ziel für Geldwäscheaktivitäten und deren Auswirkungen auf den Immobilienmarkt thematisiert werden.
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Sep 18, 2019 • 31min

Fall Genditzki: Mord oder Justizskandal?

Hans Holzhaider, ein erfahrener Gerichtsreporter mit über 20 Jahren im Geschäft, beleuchtet den skandalösen Fall von Manfred Genditzki. Er diskutiert die mysteriösen Umstände des Todes einer älteren Dame und die zahlreichen Indizien, die auf Genditzkis Unschuld hindeuten. Holzhaider teilt seine Bedenken über die Justiz und die emotionale Belastung des verurteilten Mannes. Neue Beweise und die Rolle einer wichtigen Zeugin könnten den Fall neu aufrollen und das Vertrauen in die Rechtsprechung auf die Probe stellen.

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