5 Minus

Dr. Laura Dalhaus
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Mar 25, 2026 • 51min

Medizinische Dokumentation neu gedacht | Hendrik Steenfadt, Heidi

Wir haben den Anspruch, dass Digitalisierung und Technik unser Leben leichter machen. Den Ärzt:innen hingegen wird oft vorgeworfen, sie seien digitalisierungs- und technikfeindlich.Darüber spricht Dr. Laura Dalhaus in der neuen Folge von „5 Minus – Das Gesundheitssystem verfehlt das Klassenziel“ mit Hendrik Steenfadt von der Firma Heidi Health.Das gesamte Thema der Digitalisierung hat zu einer gewissen Resignation geführt – denn oft funktioniert sie nicht. Das frustriert, denn eigentlich will man die vorhandene Zeit lieber in Patient:innen und Behandlung stecken als in Technik- und Bürokratiefrust.Heidi will das besser machen. Laura ist jemand, der wenig dokumentiert (sie gibt auch selbst zu, dass sie nicht besonders gut darin ist), allerdings fällt ihr das auch öfter mal auf die Füße. Sie hat das so in der Klinik damals gelernt. Am schlimmsten findet sie selbst die Reha-Briefe.Laura hat das Problem gelöst mit Heidi, denn Heidi dokumentiert für die Ärzt:innen. Das Tool hört mit und macht daraus eine medizinische Dokumentation.Gerade sind wir in einer Transformationsphase, viele Hausärzt:innen sind angewiesen auf die bestehenden Tools, wollen es aber einfacher haben. Das muss Schritt für Schritt passieren.Für den privaten Gebrauch kennen wir alle ChatGPT und Co, für die Medizin muss das Tool aber korrekter und natürlich auch sicherer sein. Für Laura gibt es zwei Möglichkeiten, mit den Patient:innen umzugehen: Entweder sie ist voll im Gespräch mit den Patient:innen und dokumentiert danach, oder sie ist am PC und schreibt die Dokumentation während des Gesprächs, was für die Patient:innen natürlich weniger schön ist.Jetzt kann sie voll zuhören und Heidi protokolliert und nutzt auch noch die richtigen Fachtermini. Das verbessert ganz stark die Patientenkommunikation.Das Tool wurde von Menschen entwickelt, die genau diese Dokumentation auch genervt hat und die einen Impact schaffen wollten. Ihr Fokus ist die Adoption, es geht darum, dass Mediziner:innen das Tool wirklich nutzen und nicht nur ein neues, chices Tool haben. Wichtig natürlich: Das Ganze ist DSGVO-konform. Hendrik macht den Witz, dass jedes Handy wahrscheinlich ein größerer Risikofaktor wäre. Das Tool funktioniert auch bei Hausbesuchen und auch ohne gutes Netz. Laura nutzt Heidi gerne auch im Altenheim, weil sie dort weder mit Laptop noch mit Zettel und Stift stehen möchte. Ein weiterer Punkt, den Laura total super findet: Heidi fungiert zusätzlich als Übersetzer. Da sie oft Patient:innen hat, die keine deutschen Muttersprachler sind, hilft ihr das sehr in der Kommunikation. Die Verdopplungszeit des medizinischen Wissens lag früher bei 30/35 Jahren. Mittlerweile liegt sie bei anderthalb Monaten – es ist kaum möglich, das aufzuholen. Heidi kann die medizinischen Datenpunkte anders verarbeiten und komprimieren, als wir das als Menschen schaffen.Informationsfluss und Informationsmanagement ist eine der größten Herausforderungen in einer Zeit, in der wir immer älter werden und gleichzeitig die Medizin immer mehr kann. Die Patientenzahl bei Laura hat sich beispielsweise seit 2019 mehr als verdoppelt. Heidi hat Schnittstellen zu den PVS-Anbietern, was Laura befürwortet. Für sie ist es wichtiger, ein Tool an der Seite zu haben, das seinen Fokus auf das Kerngeschäft legt, statt das Thema „nebenher“ zu entwickeln. Ist ja auch nicht trivial.  Die Folge wurde produziert mit freundlicher Unterstützung von Heidi Health. Code von Laura: Laura10 Hier könnt ihr Heidi testen: https://scribe.heidihealth.com/Heidi auf Instagram: https://www.instagram.com/tryheidi/Heidi auf TikTok: https://www.tiktok.com/@tryheidiHeidi auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/heidi/Hendrik auf LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-hendrik-steenfadt-81475a244/Folg Laura auch hier:LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-laura-dalhaus-mahm-5470b597/Instagram: https://www.instagram.com/lauradalhaus/TikTok: https://www.tiktok.com/@laura.dalhausMehr über Laura: https://linktr.ee/lauradalhausUnterstütz die Mission: https://www.paypal.com/paypalme/podcast5minusoderhttps://buymeacoffee.com/lauradalhausZum Shop von Laura: https://lauradalhaus-shop.de/
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Mar 18, 2026 • 1h 14min

Warum Ärzt:innen nicht mehr selbstständig sein wollen | Johannes Wagner, MdB

Wie steht es gerade politisch um die Gesundheitsversorgung? Warum wollen so viele Ärzt:innen nicht mehr selbstständig arbeiten? Und wie steht ein Kinderarzt zu Zuckersteuer und einem Social Media-Verbot?Darüber spricht Dr. Laura Dalhaus in der neuen Folge von „5 Minus – Das Gesundheitssystem verfehlt das Klassenziel“ mit Johannes Wagner. Er macht gerade seinen Facharzt für Pädiatrie und ist außerdem Bundestagsabgeordneter bei den Grünen.Die beiden sind sich einig: Kinder haben keine Lobby. Zurzeit wird ein Social Media-Verbot für unter-14-jährige diskutiert. Johannes selbst spricht lieber von einem Mindestalter statt einem Verbot. Lange war er ein Gegner, doch er hat seine Meinung geändert und ist für eine deutlich schärfere Regulierung. Die Plattformen machen süchtig und treiben Kinder in ungesunde Verhaltensweisen.Das hat Einfluss auf die mentale Gesundheit, welche immer noch ein Randthema ist. Hersteller haben allerdings ein Interesse daran, Kinder möglichst lange vor den Bildschirmen zu halten. Dahinter steckt ein Milliardenmarkt. Es geht also nicht nur um die Plattformen selbst, sondern das gesamte System dahinter.Auch die Zuckersteuer hat eine riesige Debatte ausgelöst, vor allem, weil viele Produkte im Supermarkt gezielt auf Kinder ausgerichtet sind. Den Eltern wird es schwer gemacht. Eigenverantwortung schön und gut – Johannes ist trotzdem der Meinung, dass die starken Konzerne mehr gesetzliche Rahmenbedingungen benötigen. Für Eltern ist es anstrengend und zeitraubend, Aufklärungsarbeit gegen Kampagnen der Lebensmittelindustrie zu führen.Auch die Gesellschaft steht dahinter: Über 60% plädieren für eine Zuckersteuer.Die Debatte auf dem CDU-Parteitag dazu fand Laura zum Fremdschämen.Viele Jugendliche erlebt Johannes als nicht politisch. Erstwähler:innen entscheiden sich oft für die AfD, weil diese eine starke emotionale Stimmung erzeugen.Die beiden diskutieren außerdem über die Versorgung in Deutschland und die Situation von niedergelassenen Ärzt:innen und Hausärzt:innen. Über 80% der Niedergelassenen arbeiten in der spezialisierten Medizin. Ein Grund, warum sich Johannes ein Primärversorgungs-System wünscht. Es kann außerdem nicht sein, dass Versorgung einen so unterschiedlichen Wert hat: Auf der einen Seite kämpfen Ärzt:innen mit Energiepreisen, auf der anderen Seite entstehen Einkommensmillionäre.Versorgung auf dem Land ist ein weiteres großes Problem. Laura erzählt vom Ärztenetzwerk BOHRIS, das z.B. Ärzte nach Bocholt akquiriert.Laura sieht als eine Möglichkeit, Regresse abzuschaffen. Sie kennt in ihrem Umfeld keinen Kollegen, der bisher noch keinen Regress hatte.Die Niederlassung muss attraktiver gestaltet werden. Angestellte Ärzt:innen erwirtschaften in der Regel nicht das, was sie als Gehalt erhalten.Die Versorgung könnte auf jeden Fall verbessert werden durch den Einsatz von Physician Assistants und Primary Care Manager.Bei den Wahlen ist Gesundheit und Gesundheitspolitik oft kein großer Faktor, obwohl es uns allen so wichtig ist, gesund zu sein.Johannes möchte perspektivisch wieder in den Arztberuf zurückgehen, auch wenn die Politik motivierte Menschen wie ihn benötigt.Laura betont:Ein funktionierendes Gesundheitssystem ist ein gesellschaftlich stabilisierender Faktor.Deswegen ist es so wichtig, Berufspolitik zu machen.Folg Laura auch hier:LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-laura-dalhaus-mahm-5470b597/Instagram: https://www.instagram.com/lauradalhaus/TikTok: https://www.tiktok.com/@laura.dalhausMehr über Laura: https://linktr.ee/lauradalhausUnterstütz die Mission: https://www.paypal.com/paypalme/podcast5minusoderhttps://buymeacoffee.com/lauradalhausZum Shop von Laura: https://lauradalhaus-shop.de/
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Mar 11, 2026 • 32min

Gesundheitssystem vor dem Reformfeuerwerk - Laura zum aktuellen Stand

Die letzte Solofolge, bevor die Finanzkommission Gesundheit ihre langersehnten Ergebnisse präsentiert. Dr. Laura Dalhaus erhofft sich ein Reformfeuerwerk. Vorher will sie aber über den Status Quo sprechen.Von der Krankenhausreform bis zur Pflegeversicherung – überall brennt die Hütte. Jeder dritte Heimbewohner bezieht Sozialhilfe. Die DAK Gesundheit warnt vor dem Zusammenbruch der Altenpflege.Herr Gassen von der KBV will die freiwilligen Leistungen der GKV einstampfen. Bei den Krankenkassen fließt Geld irgendwo hin – sie wollen aus wettbewerbsrechtlichen Gründen nicht sagen, wohin genau. Dabei verkaufen die Kassen doch alle das Gleiche.20% der Einnahmen in der Hausarztpraxis gehen auf Privatversicherte zurück. Dabei sind nur 11% der Patient:innen privat versichert!Laumann und sein Ministerium haben ein Papier vorgelegt mit 15 Eckpunkten für das Gelingen eines Primärversorgungssystems. Der Deutsche Hausärztinnen und Hausärzteverband war zur Vorstellung nicht eingeladen. Laura findet in dem Papier ganz viel von der HZV abgeguckt.Die 116117 soll weiter ausgebaut werden. Das sollen Hausärzt:innen bezahlen. Das ist nicht fair. Denn die haben gerne die faktische Insolvenz der KVL aufgefangen.Bürokratieabbau wird gefordert. Fordern die Politiker seit 25 Jahren.Praxisstrukturen sollen gestärkt werden, gibt es im HÄPPI-Konzept auch schon.Frau Reimann will das Aus für verpflichtende HZV-Verträge. Dabei gibt es wissenschaftliche Belege dafür, wie gut das ist.Laura zahlt mehr für Streaming-Dienste als für die hausärztliche Versorgung in der GKV.Die TK findet die HZV wohl auch nicht gut. Die haben gerade einer Patientin gedroht, weil sie nicht beim Arzt war.Sämtliche Innovationen, die es in der HZV-Forschung gibt, werden jetzt im Primärarzt-System gefordert.Die Teamarbeit kann Hausärzt:innen spürbar entlasten. Die Hausärzteschaft ist demgegenüber offen und sieht Entlastungspotential. In einer Bertelsmann-Studie wurden Patient:innen befragt zu Physician Assistants und Primary Care Manager. Da schnitten die Delegationsberufe besser ab als die Ärzt:innen. 65% der ärztlichen Zeit an delegierbarer Leistung wäre möglich.Die AOK wirbt mit attraktiver Vergütung und Work Life Balance für ihre Stellenausschreibungen. Teilweise sogar mit 50 Urlaubstagen. Die Health Care Professionals kämpfen gerade dagegen, dass sie so viele Überstunden machen müssen.Eigentlich sollte Laura das gar nicht öffentlich machen, damit die Health Care Professionals jetzt nicht fliehen und in den Krankenversicherungen arbeiten.Content-Manager sucht die TK auch. Eine Krankenkasse braucht in Laura’s Augen keine Social Media-Kanäle. Ihr sollt Versorgung bezahlen.Die Wirtschaftlichkeitsprüfung kostet mehr als dass sie einbringt. Den Frust können wir gar nicht in Geld bestimmen. Sie ist ein Minus-Geschäft.Der Masterplan 2020, die Reform des Medizinstudiengangs, wurde 2017 verabschiedet und immer noch nicht umgesetzt worden.Psychotherapie soll jetzt qualitätsgesichert werden. Dafür gibt es eine Qualitätssicherung auf Probe in NRW. Der Aufwand stehe in keinem Verhältnis zum Nutzen, sagen die Therapeuten.Sie müssen nämlich trotzdem noch umfangreiche Gutachten schreiben. Die Erprobung hat mittlerweile 18.000 Stunden psychotherapeutischer Zeit gekostet. In der Zeit hätten die Therapeuten 750 Kurzzeitbehandlungen à 24 Sitzungen machen können.Laura wird die Ergebnisse der Kommission Gesundheit kommentieren. Bleibt gespannt.Zum Kurs für PAs und PCM: https://bryght.social/shop/790Zur Communtiy für PAs und PCM: https://bryght.social/communities/physician-assistants-by-laura-dalhaus/membershipsFolg Laura auch hier:LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-laura-dalhaus-mahm-5470b597/Instagram: https://www.instagram.com/lauradalhaus/TikTok: https://www.tiktok.com/@laura.dalhausMehr über Laura: https://linktr.ee/lauradalhausUnterstütz die Mission: https://www.paypal.com/paypalme/podcast5minusoderhttps://buymeacoffee.com/lauradalhausZum Shop von Laura: https://lauradalhaus-shop.de/
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Mar 4, 2026 • 32min

Pflege, Psychotherapie, Regresse und Reformen | Laura zum aktuellen Stand

Laura thematisiert die dramatische Personalnot in der Pflege, die Rolle der Fachkräfteeinwanderung und mögliche Mehrkosten für Jüngere. Sie spricht über die Überlastung pflegender Angehöriger und die Frage, wer wirklich versorgt wird. Psychotherapiehonorare und drohende Benachteiligung von Kassenpatienten werden angesprochen. Ebenso kommen Notfall- und Krankenhausreformen sowie Regresse bei digitalen Gesundheitsanwendungen zur Sprache.
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Feb 25, 2026 • 33min

CDU versagt bei der Gesundheitsreform | Laura Dalhaus zum aktuellen Stand

Dr. Laura Dalhaus hat diese Folge noch während des CDU-Parteitags aufgenommen. Denn die Unions-Arbeitnehmer drängen auf ein zentrales Gremium für Sozialpolitik. Der Unmut wird lauter. Vom Kanzler wird gefordert, nicht selbst ein umfassendes Konzept für eine Sozialstaatsreform auszuarbeiten, aber mal die Vorschläge zu koordinieren.Die 75minütige Eröffnungsrede von Friedrich Merz sei wie der Besuch bei einem durchschnittlichen Italiener – kann man machen, wird aber nicht in Erinnerung bleiben.Laura stellt klar: Wenn wir innenpolitisch nicht die Kurve kriegen, dann brauchen wir uns um AfD, Außenpolitik und Trump gar nicht mehr zu kümmern.Es gab einen Antrag auf eine Zuckersteuer. Ein Bündnis aus 46 Verbänden unterstützt den Antrag, die Parteispitze bremst. Es gibt kein logisches Argument, gegen eine Zuckersteuer zu sein. Doch es wird jede Debatte über Steuererhöhung vermieden. Über die Steuer könnte man 16 Milliarden Euro an Folgekosten für die Behandlung von Übergewicht und Diabetes sparen.Tabak- und Alkoholsteuer werden auch gefordert. Doch Gesundheit scheint bei der Bundesregierung keinen Wert zu haben.Die ePa soll Dreh- und Angelpunkt der Versorgung werden. Doch Hausärzt:innen und Verbraucherschützer sind ernüchtert.Laura regt sich sehr oft über Medisign aus. Beispielsweise wurden die neuen Arztausweise fehl konfiguriert und jetzt wieder zurückgerufen.Das Geld von Spahn’s Maskendesaster könnte uns helfen. Aber das ist weg.Der Vorsitzende der Gesundheitsministerkonferenz Andreas Philippi will unbedingt die Krankenhausreform durchdrücken. Die Ärzteschaft sieht ein Krankenhaussterben.Das Primärarztsystem soll auch gefördert werden. Das verlangt eine Neuordnung der bisherigen Struktur.Die Situationen in Krankenhäusern sind unzumutbar.Die Urologen kritisieren die Regresspraxis. Prüfverfahren nehmen zu und verändern die Ärzt:innen. 52% überlegen, die kurative Medizin zu verlassen, nach einer Umfrage des Marburger Bunds.Laura regt sich da sehr drüber auf. Wenn die Bedingungen weiter so schlecht bleiben, können wir noch so viele Medizin-Studienplätze schaffen – es will trotzdem keiner mehr als Arzt arbeiten. Die Politik scheitert aber auch schon am Medizinstudium.Die einzige Praxis für Kinderpsychiatrie in Herford ist überlastet, 600 Patient:innen auf der Warteliste. Wir dürfen bei den Kindern und Jugendlichen nicht sparen.Laura hat einen Patienten, der an Long-Covid erkrankt ist. Die TK hat entschieden, dass die Krankschreibung ausläuft. Das darf sie gar nicht.Zum Schluss spricht Laura noch über die Vorteile eines Primärversorgungssystems und darüber, wie wichtig die Etablierung von PAs und PCM ist.Zum Kurs für PAs und PCM: https://bryght.social/shop/790Zur Communtiy für PAs und PCM: https://bryght.social/communities/physician-assistants-by-laura-dalhaus/membershipsFolg Laura auch hier:LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-laura-dalhaus-mahm-5470b597/Instagram: https://www.instagram.com/lauradalhaus/TikTok: https://www.tiktok.com/@laura.dalhausMehr über Laura: https://linktr.ee/lauradalhausUnterstütz die Mission: https://www.paypal.com/paypalme/podcast5minusoderhttps://buymeacoffee.com/lauradalhausZum Shop von Laura: https://lauradalhaus-shop.de/
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Feb 18, 2026 • 1h 21min

Rauchen: Individuelle Sucht, gesellschaftliches Problem | Dr. Hans-Jörg Baumann

Dr. Hans-Jörg Baumann, erfahrener Pneumologe und ehemaliger Chefarzt, spricht über Rauchen, Prävention und Gesundheitspolitik. Er erklärt seinen wertschätzenden Gesprächsansatz, individuelle Motivations- und Ersatzstrategien sowie Praxisangebote zur Rauchentwöhnung. Thema sind Nikotinersatz, DIGAs, die Unsicherheit zu E-Zigaretten und Probleme wie Dual Use, Einweg-Geräte und politische Versäumnisse.
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Feb 11, 2026 • 58min

Mit einem Sparplan können wir die Versorgung nicht retten | Laura zum aktuellen Stand

Es geht um das Kosten‑Outcome‑Problem des Gesundheitssystems und warum Sparpläne nichts bringen. Verhältnisprävention versus Verhaltensprävention und frühzeitiger Medikamentenzugang werden diskutiert. Hausarztzentrierte Versorgung, Primary Care Teams und Bürokratieabbau als Reformideen stehen im Fokus. Krisen in Kliniken, Honorarkürzungen und digitale sowie logistische Fehlentwicklungen werden kritisch beleuchtet.
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Feb 4, 2026 • 1h 13min

Die Debatte um den Rettungsdienst | Lucas Glaser

Wie steht es um den Rettungsdienst im Gesundheitssystem? Und warum diskutieren gerade so viele darüber, dass Patient:innen den RTW selbst zahlen sollen?Darüber diskutiert Laura Dalhaus in der neuen Folge von „5 Minus – Das Gesundheitssystem verfehlt das Klassenziel“ mit Lucas Glaser, der nicht nur privat Medizin studiert, sondern auch schon lange im Rettungsdienst tätig ist.Er blickt sehr positiv darauf, wie sich die Qualität der Versorgung und der Ausbildung in der präklinischen Versorgung verbessert hat in den letzten Jahren.Auf der anderen Seite sieht er aber auch die Möglichkeit eines Bore-Outs. Das Personal ist hochkompetent und stark ausgebildet, aber ist oft mit Situationen konfrontiert, die nicht in das Anforderungsprofil passen. Es gibt viele Lapalien-Einsätze, bei denen man sich wie ein begleitetes Taxi fühlt.Als low-hanging-fruit sieht er, die Parallelstruktur zwischen Kassenärztlichem Notdienst und Leitstelle des Rettungsdienstes aufzulösen.Laura sieht als großes Problem, dass Rettungsdienst Ländersache ist. Dadurch gibt es teilweise in nebeneinanderliegenden Dörfern keine einheitlichen Strukturen. Niemand will seine Kompetenzen abgeben, was Reformen unmöglich macht.Beim Rettungsdienst gibt es zwei Konzepte:Scoop and Run, das heißt, die Patient:innen werden eingesammelt und zum Krankenhaus gebracht.Stay and Play, das bedeutet, dass Ärzt:innen direkt mit zum Notfall und Patienten kommen.Laura betont, dass wir die Notärzt:innen auch in Kliniken und Schockräumen brauchen und nicht unbedingt im Auto. Hier bewegen wir uns in Deutschland gerade dahin, dass Notfallmedizin ein eigenständiges Fach wird – das ist allerdings alles hochpolitisch.Lucas hat sich mit den Budgets beschäftigt: Als Rettungsdienst kann man kein Minus machen. Es gibt feste Summen, die der Rettungsdienst kostet (was u.a. daran liegt, dass der größte Kostentreiber die Fixkosten sind).Wieviel die einzelnen Krankenkassen zahlen müssen, ist abhängig von der Menge der Transportscheine. Er erklärt, dass die RTW-Einsätze nur etwa 1,5% der GKV-Ausgaben ausmachen und hier ein Rechenfehler vorliegt, wenn darüber gesprochen wird, dass Einsparungen am Rettungsdienst das Gesundheitssystem retten könnten: Das ist nicht so!Er erklärt, dass wir uns dafür entscheiden müssen, wie gut wir versorgen wollen.Denn RTWs sind oft unterwegs für Dinge, für die sie nicht gemacht sind.Viele Patient:innen rufen einen Rettungswagen, weil sie so hoffen, im Krankenhaus „schneller dran“ zu sein.Das Problem liegt in der Patientengruppe, die genau in der Mitte ist: Sie sind kein Notfall, den man direkt sieht und auch nicht gesund, sondern sie KÖNNTEN etwas haben, es ist aber nicht klar.Lucas fragt sich, ob vielleicht mehr Menschen dadurch sterben, weil wir überversorgen bzw. die Masse der Patient:innen zu viel ist.Laura erklärt, dass dies auch ihr Alltag ist. Hier ist es wichtig, ein Bauchgefühl zu entwickeln, dass etwas nicht stimmt. Je mehr SOPs es gibt und je weniger Platz es nach rechts und links gibt, desto weniger wird dieses Bauchgefühl ausgebildet.Zum Kurs für PAs und PCM: https://bryght.social/shop/790Zur Communtiy für PAs und PCM: https://bryght.social/communities/physician-assistants-by-laura-dalhaus/membershipsFolg Laura auch hier:LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/dr-laura-dalhaus-mahm-5470b597/Instagram: https://www.instagram.com/lauradalhaus/TikTok: https://www.tiktok.com/@laura.dalhausMehr über Laura: https://linktr.ee/lauradalhausUnterstütz die Mission: https://www.paypal.com/paypalme/podcast5minusoderhttps://buymeacoffee.com/lauradalhausZum Shop von Laura: https://lauradalhaus-shop.de/
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Jan 28, 2026 • 43min

Gute Versorgung ist kein Geheimnis - es fehlt an Umsetzung! | Laura zum aktuellen Stand

Es geht um die Wirkung der hausarztzentrierten Versorgung mit konkreten Einsparungen, weniger Facharztkontakte und vermiedenen Krankenhausaufnahmen. Die Debatte um Tele-AU und die Idee einer Teil-Krankschreibung wird lebhaft diskutiert. Finanzielle Probleme der gesetzlichen Krankenversicherung, Pflegebudget-Folgen und drohende Unterfinanzierung ambulanter Versorgung werden thematisiert. Digitalisierung, Pharma-Preise und Kinder- und Jugendgesundheit kommen ebenfalls zur Sprache.
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Jan 21, 2026 • 48min

Gesundheitssystem vor der Insolvenz? | Laura Dalhaus zum aktuellen Stand

Laura Dalhaus thematisiert die Herausforderungen im deutschen Gesundheitssystem. Sie kritisiert die ständige Gründung von Arbeitskreisen und fordert eine Umsetzung statt unnötige Analysen. Die Diskussion um ambulante versus stationäre Versorgung zeigt gravierende Unterschiede auf. Zudem werden Strukturreformen und der demografische Wandel als zentrale Probleme benannt. Laura warnt vor der Übernahme der Terminsteuerung durch Krankenkassen, die die Selbstständigkeit der Ärzte gefährdet. Auch der Ärztemangel und die Notwendigkeit neuer Versorgungszentren stehen im Fokus.

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