

Input
Schweizer Radio und Fernsehen (SRF)
Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die Euch bewegen. Am Mittwoch um 15 Uhr als Podcast, sonntags ab 20 Uhr auf Radio SRF 3.
Episodes
Mentioned books

Feb 12, 2025 • 25min
«Offline Dating hat mehr Würde.»
Laura Matter, Co-Gründerin von "noii land", spricht über die wachsende Popularität des Offline-Datings, vor allem bei jungen Singles, die qualitativere Begegnungen suchen. Sie teilt Einblicke aus einem Pubquiz für Singles in Bern, wo Teilnehmende die Vorteile persönlicher Interaktionen betonen. Thematische Events und der Schaffung von Safe Spaces fördern positive Beziehungen. Laura diskutiert auch die Herausforderungen, diverse Nutzergruppen anzusprechen, sowie das soziale Stigma, das manchmal mit Offline-Dating-Events verbunden ist. Sie freut sich über die Rückkehr zu authentischen Begegnungen.

Feb 5, 2025 • 26min
Vaterschaftsurlaub: Ein Recht, das nicht alle Väter nutzen
David kämpft darum, seinem Chef die Bedeutung der Vaterschaftszeit nahezubringen, während Mark über seine eigenen Erfahrungen reflektiert. Viele Väter in der Schweiz nehmen ihren Vaterschaftsurlaub nicht in Anspruch. Die Diskussion beleuchtet kantonale Unterschiede und die Herausforderungen, die mit der Inanspruchnahme verbunden sind. Auch die kulturellen Hürden und der Fachkräftemangel werden thematisiert. Der Wunsch nach einer gerechteren Aufteilung der Erziehungsarbeit steht im Raum.

Jan 29, 2025 • 38min
Eltern behinderter Kinder: Trauer, Einsamkeit und Erschöpfung
Sara Satir ist eine leidenschaftliche Aktivistin für Inklusion und alleinerziehende Mutter eines erwachsenen Sohnes mit Behinderung. In dieser Folge sprechen sie über die Trauer und Einsamkeit, die viele Eltern erleben, die ein behindertes Kind haben. Es wird thematisiert, wie sich Freundschaften oft verändern und die emotionale Belastung durch ständige Sorge um das Wohl des Kindes. Sara betont, dass viele Behinderungen erworben werden, was jeden betreffen kann, und ruft zu mehr Verständnis und Akzeptanz in der Gesellschaft auf.

Jan 22, 2025 • 36min
«Muss ich haben!» - Die Spielzeugbranche zielt auf Erwachsene ab
Michael Strasser, 45, ist ein «Adult Fan of Lego» – ein erwachsener Legofan. Zwei bis drei Stunden pro Tag verbringt er mit Legobauen. Dafür hat er sein Büro fortlaufend zum Spielzimmer umfunktioniert. Heute befinden sich darin schätzungsweise eine Million Teile.
Seine Leidenschaft reiht sich ein in einen weltweiten Trend: Die Spielzeugbranche visiert zunehmend Erwachsene an.
Spielsachen für Erwachsene haben seit einigen Jahren Konjunktur. Die Produkte treffen bei vielen Menschen einen nostalgischen Nerv und finden trotz hoher Preise Anklang. «Input» fragt: Welches Bedürfnis wird damit bedient? Flüchten wir uns in die heile Welt der Nostalgie? «Ja», sagt der Spielphilosoph. «Und das geht so lange gut, wie die empfindlichen Grenzen der Spiele eingehalten werden.»
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In dieser Episode zu hören
- Michael Strasser, 45, erwachsener Legofan, «AFOL» - «Adult Fan of Lego»
- Dr. phil. Christoph Quarch, Philosoph und Buchautor
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Habt ihr Feedback, Fragen oder Wünsche? Wir freuen uns auf eure Nachrichten an input@srf.ch – und wenn ihr euren Freund:innen und Kolleg:innen von uns erzählt.
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- Autor:in: Julia Lüscher
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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Das ist «Input»:
Dem Leben in der Schweiz auf der Spur – mit all seinen Widersprüchen und Fragen. Der Podcast «Input» liefert jede Woche eine Reportage zu den Themen, die euch bewegen.
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(00:00 - 01:09) Intro
(01:09 - 04:08) Im Wohnzimmer des erwachsenen Legofans
(04:08 – 10:13) Ca. 1 Million Legoteile: Im Spielzimmer
(10:14 – 13:44) «Kidults»: Die Spielzeugbranche zielt auf Erwachsene ab
(13:44 - 20:28) «Wie Meditation»: Michael Strasser im Spielflow
(20:28 – 30:24) «Freiheit, Kreativität und Begeisterung»: Der Philosoph über Erwachsene, die mit Spielsachen spielen
(30:24 – 32:20) Die Spielscham: Warum sich erwachsene Legofans lieber im Verborgenen halten
(32:20 – 30:25) Der Homo Oeconomicus – Der ultimative Spielverderber
(30:25 – 36:05) Legosteine aufräumen und Fazit

Jan 15, 2025 • 43min
Schmerz, Einsamkeit - was Erfolg im Spitzensport wirklich kostet
Grosse Stadien, jubelnde Fans und glanzvolle Erfolge: Der Traum vom Spitzensport fasziniert. Doch der Weg nach oben fordert Opfer. Eine Eishockeyspielerin und ein Kunstturner geben Einblick in ihre Leben als Profisportler und sprechen über Einsamkeit, Leistungsdruck und Schmerzen.
Der Kunstturner Samir Serhani, Mitglied des Schweizer Nationalkaders, lebt für seinen Traum von den olympischen Spielen. Sein Alltag jedoch ist durchstrukturiert, geprägt von hartem Training, wenig Freizeit und ständigen Schmerzen: «Ich habe schon fünf Operationen hinter mir.» Als Eishockeyspielerin beim EV Zug und in der Nationalmannschaft kann Noemi Ryhner ihren Traum nicht allein durch den Sport finanzieren. Sie arbeitet 40 Prozent im Büro und pendelt zwischen Beruf, Training und Spielen. «Es geht alles, wenn der Wille und die Leidenschaft da ist», sagt sie.
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In dieser Episode zu hören
- Samir Serhani, Kunstturner
- Noemi Ryhner, Eishockeyspielerin
- Kyle Varley, Sportpsychologe
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- Autor:in: Elma Softic
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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(00:00 - 01:33) Intro
(01:33 - 05:47) Samirs Morgenroutine
(05:47 - 08:08) Woher kommt die Motivation für den Sport?
(08:08 - 11:58) Samir über sein Studium und der Turn-Bubble
(11:58 - 16:24) Noemi über Arbeit, Geld und Veränderungen
(16:24 - 20:28) Noemi über Freizeit, Ausgang und Verzicht
(20:28 - 25:06) Zielsetzung und Umgang mit menatem Druck
(25:06 - 28:22) Samir über Verletzungen und Mindset
(28:22 - 31:08) Samir über Einsamkeit, Partys und Beziehungen
(31:08 - 33:41) Noemis Eishockeyspiel
(33:41 - 35:01) Sport: Spass oder Zwang?
(35:01 - 40:49) Rücktritt und Karrierende
(40:49 - 42:29) Fazit und Vorschau nächste Episode

Jan 8, 2025 • 28min
Mid-Career-Crisis: Mit 40 zurück auf Feld eins
Was will ich noch erreichen? Erfüllt mich mein Job überhaupt? Ist der Zug für meinen Traumberuf schon abgefahren? Um die 40 hinterfragen viele ihre bisherige Laufbahn.
Marc, 39, arbeitet seit bald 20 Jahren im selben Architekturbüro als Projektleiter. Seit einiger Zeit ist er unzufrieden. «Ich kann mir nicht vorstellen, nochmal 20 Jahre hier zu bleiben». Doch die Suche nach einer erfüllenden beruflichen Alternative fällt ihm schwer. Die 39-jährige Selina hat den Schritt bereits gewagt: Sie studiert Hebamme an der ZHAW – neben Familie und finanziellen Herausforderungen. «Ich habe praktisch keine Freizeit mehr.» Ausserdem sei es gewöhnungsbedürftig, sich im Praktikum plötzlich von einer zehn Jahre Jüngeren beurteilen zu lassen, so Selina. Und trotzdem: «Bereut habe ich den Schritt noch nie.»
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- Autor: Matthias von Wartburg
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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In dieser Episode zu hören:
- Selina, 39, geht wieder studieren
- Marc, 39, ist unzufrieden in seinem Job
- Corinne Lindt Zbinden, Berufs- und Laufbahnberaterin
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(00:00) Intro
(01:32) Selina hat ihren Traumberuf gefunden
(05:43) Marc steckt in der Krise
(09:54) Laufbahnberatung
(16:41) Marc ist blockiert
(20:25) Studieren mit 40 ist nicht easy
(25:32) Einen Wechsel muss man sich leisten können

Jan 1, 2025 • 25min
Best of Input: Spleens - Nicht nur ok, sondern sogar gesund
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Mariels Geschirrspüler muss immer gleich eingeräumt sein. Beatrice errechnet im Stau die Quersummen von Nummernschildern. Anna hat dauernd Angst, den Herd nicht ausgeschaltet zu haben. Nicht nur die «Input»-Redaktorinnen, alle Menschen haben Spleens. Warum und was sagen sie über uns aus?
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(00:00) Intro
(02:01) Der Spleen als Warnfunktion/Vorsichtsmassnahme
(06:36) Der Spleen als Hilfestellung fürs Gehirn
(10:09) Der Spleen als Abend-/Morgenritual
(12:47) Jeder Mensch hat einen Spleen
(13:36) Gewisse Menschen sind anfälliger auf Spleens
(16:24) Der Spleen und das Bedürfnis nach Kontrolle
(20:48) Wie werde ich meinen Spleen los?
(22:30) Abgrenzung zur Zwangsstörung
(23:55) Fazit: Spleens sind gesund
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Team
- Host: Mariel Kreis
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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Dec 25, 2024 • 27min
Best of Input: Freunde finden im Erwachsenenalter
«Ich suche seit Jahren nach Freunden.» Yasmin ist Mitte Vierzig, in einer Beziehung und hat zwei, drei gute Kolleginnen. Tiefgehende Freundschaften fehlen ihr jedoch, Bekanntschaften lösen sich in Luft auf.
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«Wenn wir erwachsen werden, fällt es uns schwerer, neue Freundschaften zu knüpfen», sagt Expertin Lisa Wagner. Auch, weil sich unsere Erwartungen verändern. Input-Redaktorin Anna Kreidler möchte herausfinden, wie es trotzdem gelingen kann.
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(00:00) Intro
(01:00) Am Brugger Jugendfest mit Freundinnen
(04:00) Mit dem Alter wird es schwieriger, Freundschaften zu knüpfen
(07:05) Yasmin sucht tiefgehende Freundschaften
(13:58) Wie sich unsere Erwartungen verändern
(17:23) Yaron findet leicht neue Bekanntschaften
(21:42) Aber was ist mit den Introvertierten?
(24:48) Einfach locker bleiben – aber wie?
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Team
- Host: Anna Kreidler
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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Dec 18, 2024 • 42min
Spezialfolge: «Input» bewegt – auch im 2024
Das achtköpfige Input-Team gestaltet jedes Jahr über 40 Folgen. Sie berühren, erklären und bringen Leute zusammen. Das zeigen die unzähligen Mails und Kommentare jede Woche. Aus manchen «Inputs» entstehen weitere Folgen oder sogar mehr.
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So passiert das zum Beispiel mit dem Thema «Regretting Motherhood». Daraus sind eine Gesprächsgruppe oder Chats entstanden. In diesen treffen sich Menschen, die ihre Elternschaft bereuen. Oder mit dem Thema «Quarterlife Crises»: Host Elma Softic begegnete mit diesem Thema innerhalb der Redaktion auf grosse Skepsis. Die Hörerreaktionen zeigten: Es ist ein Thema! Input-Host Beatrice Gmünder trifft ihre Kolleginnen zu einem Talk und schaut nochmals zurück, was die einzelnen Folgen auslösten und ob eine zweite Folge im Köcher steckt.
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00:00 Intro
01:32 Das Thema «Regretting Motherhood» ist definitiv noch nicht abgeschlossen
16:06 Elma Softic hat mit dem Thema «Quarterlife Crises» die älteren Kolleg:innen im Input-Team überrascht
29:22 Lesen: Mit dem glühenden Gehirn hat Julia Lüscher die Community zum Lesen motiviert
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Team
- Host: Beatrice Gmünder - Insta: @beatricegmunder
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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Dec 11, 2024 • 24min
«Lotto im Saal» - Finden auch Jüngere cool
Unzählige Vereine in der ganzen Schweiz führen in diesen Wochen ein Lotto durch. Zu gewinnen gibt es Lebensmittelkörbe, Rollschinkli, ein Gutschein des Dorfladens. Die Events sind häufig ausverkauft und es spielen auch junge Menschen. Was zieht sie hier her?
«Input»-Redaktor Michael Bolliger reist nach Gettnau, LU, um dieser Frage nachzugehen. Ans Lotto der Läuferriege Ende November kamen rund 400 Spielende aus mehreren Kantonen und allen Generationen. «Ich spiele lieber mit anderen zusammen, als alleine zuhause am PC», freut sich eine der Teilnehmerinnen. Das gemeinschaftliche Erlebnis ist aber nur ein Grund, den jüngere Teilnehmende im Saal nennen, warum sie gerne ans Lotto kommen. Und: Das Verlustrisiko wird offenbar besser verkraftet, wenn ein guter Zweck dahintersteht, sagt die Verhaltensforscherin.
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- Autor: Michael Bolliger
- Publizistische Leitung: Anita Richner
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(00:00) Intro
(01:50) Ein Highlight des Lotto-Abends: Match zum Goldvreneli-Preis
(04:16) Was sind deine Glückszahlen?
(09:33) Jonas Hodel, OK-Präsident: Bedeutung des Lottoabends für den Verein
(11:34) Die Preise des Abends, und warum Fleisch alleine nicht mehr reicht
(17:52) Das sagt die Verhaltensforscherin, warum Vereinslottos auch für jüngere Menschen spannend sind?
(21:59) Das war ein cooler Abend!


