

Und nun zum Sport
Süddeutsche Zeitung
Fußball-Europameisterschaft, Bundesliga, Champions-League, Sportpolitik bei Fifa und DFB: "Und nun zum Sport", der Fußball-Podcast der Süddeutschen Zeitung, gibt Einblicke in das wichtigste Fußball-Thema der Woche. Jeden Montag diskutieren SZ-Sportredakteure die Hintergründe der aktuellen Ereignisse.
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Jun 22, 2020 • 31min
Das Abstiegsfinale: Warum Werder so strauchelt
Die Resultate des SV Werder Bremen waren zuletzt in der Bundesliga zwar ein wenig besser, aber gerade am vergangenen Wochenende gab es einen vielleicht letzten schweren Schlag. 1:3 verloren die Bremer in Mainz, dabei hätte man ausgerechnet in diesem Spiel noch einmal einen Konkurrenten mit in den Abstiegssog reißen können. Bremen leidet und strauchelt, im Grunde schon die ganze Saison über.
Trotzdem herrschen an der Weser andere Dynamiken, Trainer Florian Kohfeldt durfte lange weitermachen, der Verein hält auch in der Krise an ihm fest - noch. Mittlerweile gibt es aber auch an ihm deutliche Kritik. Was hat die Bremer so durch das Jahr stolpern lassen, nachdem sie eigentlich mit internationalen Zielen gestartet waren? Warum hat der Verein in den vergangenen Jahren stetig abgebaut und welche Rolle spielen Fans und Umgebung? Im Duell mit Fortuna Düsseldorf zeigt sich vor dem letzten Spieltag, dass die Psyche eine gewaltige Rolle spielt im Tabellenkeller.
Im Gespräch mit Jonas Beckenkamp erklärt SZ-Redakteur Ralf Wiegand, langjähriger Bundesliga -und Bremen-Beobachter, warum der Abstiegskampf für Bremen offenbar schwieriger ist als für die Konkurrenz.
Redaktion, Moderation: Jonas Beckenkamp
Produktion: Justin Patchett
Diese Folge wird unterstützt durch den Generali-Podcast "Lunch-Break mit Angie Kerber". Mehr Informationen finden Sie auf www.generalibewegtdeutschland.de

Jun 15, 2020 • 29min
Basketball-Bundesliga: Mut zum Weiterspielen
In vielen Hallensportarten ruhen derzeit Bälle und Pucks. Die Basketball-Bundesliga dagegen spielt seit Anfang Juni bei einem Turnier in München die Saison zu Ende: Ende des Monats soll ein Meister feststehen. In der neuen Folge von "Und nun zum Sport" spricht Moderator Christopher Gerards mit den SZ-Redakteuren Joachim Mölter und Ralf Tögel über das Meisterschaftsturnier. Es geht um die Gründe, warum die Klubs sich zum Weiterspielen entschieden haben, welche Hygienemaßnahmen gelten - und welche Teams bislang überzeugen.
Redaktion, Moderation: Christopher Gerards
Produktion: Justin Patchett
Diese Folge wird unterstützt durch den Generali-Podcast "Lunch-Break mit Angie Kerber". Mehr Informationen finden Sie auf www.generalibewegtdeutschland.de

Jun 9, 2020 • 26min
Nils Petersen: Wie Fußballer die Corona-Krise erleben
Wenige Sekunden nach seiner Einwechslung am Freitag im Bundesligaspiel gegen Borussia Mönchengladbach hat Nils Petersen mal wieder den entscheidenden Unterschied ausgemacht: Mit dem 1:0 baute der Stürmer des SC Freiburg seinen Rekord als torgefährlichster Einwechselspieler der Bundesliga-Historie aus, es ist das 24. Joker-Tor seiner Karriere gewesen - und sicherlich eines der ungewöhnlichsten.
Denn noch immer sind die Stadien im Rahmen des Hygienekonzepts der Deutschen Fußball Liga (DFL) quasi leer, die Fans müssen als Schmutzmaßnahme vor dem Coronavirus zu Hause bleiben. Wie erleben die Fußballer die ungewöhnlichen Umstände der Pandemie? Ist das Spiel ein anderes? Hat sich der Blick auf den Profifußball verändert? Und wo sollte sich das Geschäft nach den Erfahrungen der Corona-Krise verändern?
Darüber und über die Relevanz politischer Äußerungen von Profisportlern - wie unter den Bundesligaspielern beispielsweise Dortmunds Jadon Sancho oder Gladbachs Marcus Thuram - angesichts der weltweiten Bewegung gegen Rassismus und Diskriminierung hat Moderatorin Anna Dreher mit Nils Petersen in der neuen Folge von "Und nun zum Sport" gesprochen.
Redaktion, Moderation: Anna Dreher
Produktion: Justin Patchett
Diese Folge wird unterstützt durch den Generali-Podcast "Lunch-Break mit Angie Kerber". Mehr Informationen finden Sie auf www.generalibewegtdeutschland.de

May 25, 2020 • 40min
Bayern vs. Dortmund: Entscheidet sich die Meisterschaft?
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Der neue Meister der Fußballbundesliga wäre ohne den Ausbruch des Coronavirus bereits gekürt worden. Aber so findet das womöglich vorentscheidende Spiel um den Titel erst noch statt. An diesem Dienstag trifft Tabellenführer FC Bayern München auf den mit vier Punkten weniger zweitplatzierten Verfolger Borussia Dortmund. Beide Teams haben die ersten Partien nach dem Neustart der Bundesliga gewonnen. Beide haben eine eindrucksvolle Rückrundenbilanz mit neun von zehn gewonnen Spielen vorzuweisen. Beide stechen mit ihrer Offensive deutlich hervor, der FC Bayern mit bislang 80 Toren, der BVB mit 74 Treffern.
Auch ohne Zuschauer dürfte das eine unterhaltsame Partie werden. Vielleicht sogar gerade deswegen - weil sich manch ein Spieler ohne Publikum gar wohler fühlt. In jedem Fall aber, weil diese ungewöhnliche Situation auch neue Erkenntnisse über die Rolle mancher Spieler liefert, die in diesem Topspiel zu den entscheidenden Figuren werden könnten. Auf wen wird es ankommen? Welcher Klub konnte die Coronavirus-Pause vor diesem Aufeinandertreffen besser nutzen? Was macht beide Mannschaften gerade so gut? Die neue Folge von "Und nun zum Sport" mit Anna Dreher, Freddie Röckenhaus und Martin Schneider.
Redaktion, Moderation: Anna Dreher
Produktion: Justin Patchett

May 18, 2020 • 36min
Neustart der Bundesliga: Alles bestens?
Während der Profisport weltweit größtenteils pausiert und sich noch orientiert, wagen die Fußball-Bundesligen in Deutschland den Neustart. Die ungewöhnlichen Umstände dieses Spieltags angesichts des Coronavirus sind immer noch Thema gewesen, aber an diesem sporthistorischen Wochenende ging es doch auch wieder sehr ums Sportliche.
Dortmund gewinnt das Revierderby gegen Schalke, der FC Bayern schlägt Union Berlin - und in der zweiten Liga geben die Top-Teams wichtige Punkte im Aufstiegskampf ab.
Im Vorfeld gab es viel Kritik aus der Gesellschaft, aber auch aus der Branche selbst sowie Boykottaufrufe von Fans. Dann aber schauten allein in Deutschland mehr als sechs Millionen Leute zu - und die Aufmerksamkeit im Ausland war enorm, weil nicht zuletzt die internationale Sportwelt mit großem Interesse verfolgt, wie sich die Bundesliga schlägt bei ihrem Versuch, dem Virus alternative Bilder entgegenzusetzen. Der Fußball hierzulande nimmt so gesehen eine Vorbildfunktion ein mit dem Neustart unter Hygiene-Vorschriften nach 66-tägiger Coronapause.
Ist dieser erste Geisterspieltag also ein voller Erfolg gewesen? Wie war die Stimmung in den Stadien ohne Fans und wie hoch war das fußballerische Niveau? Wird der Profifußball in Deutschland seine Saisons zu Ende spielen können? Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit eines Abbruchs? Darüber spricht Moderatorin Anna Dreher in der neuen Folge des SZ-Sportpodcasts "Und nun zum Sport" mit Philipp Selldorf und Martin Schneider.
Redaktion, Moderation: Anna Dreher
Produktion: Justin Patchett

May 11, 2020 • 41min
Ist der Neustart der Bundesliga richtig?
Leere Stadien, keine Fangesänge, Betreuer und Trainer mit Mund-Nasen-Schutz, strenge Abstandsregeln selbst auf der Ersatzbank, kein gemeinsamer Jubel: Wenn die erste und zweite Fußball-Bundesliga am Wochenende mit dem Derby zwischen Borussia Dortmund und dem FC Schalke 04 in die Wiederaufnahme des Spielbetriebs startet, wird vieles anders sein als gewohnt. In einem Notbetrieb unter den Auflagen eines Hygiene- und Sicherheitskonzepts wollen die Klubs vom 16. Mai an binnen sechs Wochen die neun ausstehenden Spieltage durchbringen. Doch nun wurden nach den positiv ausgefallenen Coronavirus-Tests beim 1. FC Köln auch Spieler von Dynamo Dresden als infiziert gemeldet. Das Team des Zweitligisten muss in Quarantäne, mindestens zwei Partien müssen verschoben werden. Der Corona-Spielplan gerät ins Wanken, bevor das erste Spiel überhaupt angepfiffen wurde.
Auch wenn Fortsetzung der Bundesligen vielen Fans ein willkommenes Stück Normalität und Abwechslung in der Corona-Krise bringt, auch wenn das Konzept der Deutschen Fußball Liga als ausgereift gilt und anderen in Europa Vorbild bei der Durchführung des Spielbetriebs unter ungewöhnlichen Umständen sein kann - das Beispiel Dynamo Dresden zeigt auch auf, wie fragil das gesamte Gebilde ist und nicht zuletzt, dass die Gesundheit der Spieler und Teammitglieder zusätzlich gefährdet wird. "Es ist für mich ein Durchdrücken ohne Rücksicht auf Verluste", sagte Marc Lorenz vom Zweitligisten Karlsruher SC den Badischen Neuesten Nachrichten angesichts der kurzen Vorbereitungszeit bei einem immensem Spielaufkommen. Peter Dabrock, der frühere Vorsitzende des Deutschen Ethikrats, kritisierte in der Tagesschau: "Es war vorher schon unsolidarisch, halbgar und unverantwortlich und jetzt wird es auch noch ungerecht."
Mediziner warnen vor langfristigen Folgen, Fußballprofis selbst beklagen, nicht einbezogen worden zu sein in die Entscheidungsfindung - aber ist eine Alternative auch angesichts der wirtschaftlichen Auswirkungen tatsächlich eine Option? Und wie ist die neue Situation zu bewerten? Die neue Folge des SZ-Sportpodcasts "Und nun zum Sport" mit Claudio Catuogno, Anna Dreher und Martin Schneider zum Neustart der Fußball-Bundesliga.
Redaktion, Moderation: Anna Dreher
Produktion: Justin Patchett

May 4, 2020 • 38min
Die Debatte um die Bundesliga
Dass das 50 Seiten lange Sicherheitskonzept der Deutschen Fußball Liga (DFL) zur Fortsetzung des Spielbetriebs des Bundesligafußballs während der Coronavirus-Pandemie so schnell bei seiner Umsetzung geprüft werden würde, hatten die Initiatoren und Verantwortlichen wohl nicht gedacht. Aber am Montag zeigte sich: Ein Konzept ist eben nur gut, wenn sich die Beteiligten auch wirklich daran halten. Bei Hertha BSC zumindest ist das wohl noch nicht ganz durchgesickert: Handschlag mit den Kollegen, kein großer Abstand beim Corona-Test - all diese Verstöße gegen die strengen Hygienevorschriften für die Fußball-Bundesligisten zeigt ein am Montag veröffentlichtes Video von Salomon Kalou.
Bestärkt dürften sich nun all jene sehen, die den Fußball ohnehin schon dafür kritisiert haben, dass er zu unrecht eine Sonderrolle einnimmt und weitermachen will, obwohl das Leben anderswo noch weit weg ist von einer Rückkehr zu einer Form des früheren Alltags. Denn fehlen die Tests, die der Profibetrieb bräuchte, nicht an anderen, für die Gesellschaft relevanteren Stellen? Und ist das Unterfangen der Fußballklubs nicht ohnehin unverantwortlich? Die aber argumentieren unter anderem, dass nur so alle 36 DFL-Vereine der ersten und zweiten Liga eine Chance haben, die Krise zu überstehen, und sonst Traditions-Institutionen verloren gehen könnten. Auch hier hängt schließlich ein Wirtschaftszweig dahinter.
Doch auch Spieler haben sich schon kritisch geäußert. Birger Verstraete vom 1. FC Köln beispielsweise äußerte Zweifel an den Corona-Maßnahmen der Rheinländer. Corona-Tests hatten ergeben, dass zwei Spieler und ein Physiotherapeut mit dem Virus infiziert sind. Verstraete hatte Kontakt zu ihnen, musste selbst jedoch nicht in Quarantäne. Die Pläne der DFL, die Bundesliga im Mai fortzusetzen, bezeichnete er daraufhin "naiv", dass teils so getan werde, als sei nichts geschehen als "unverantwortlich." Und der deutsche Nationalspieler Antonio Rüdiger vom FC Chelsea findet: "Weiterzuspielen und zum Alltag überzugehen, wenn du weißt, dass andere Menschen auf der Welt irgendwo sterben: Mit meinem Gewissen könnte ich das nicht vereinbaren. Ich will, dass alle gesund bleiben."
Innenminister Horst Seehofer sagte der Bild am Sonntag, er wolle "kein Fußball-Spielverderber sein, aber was für alle gilt, gilt auch für Fußballprofis". Ist das wirklich so?
Die Situation ist kompliziert, die Debatte groß - und Thema in der neuen Folge von "Und nun zum Sport" mit Anna Dreher, Johannes Aumüller und Philipp Selldorf.
Moderation, Redaktion: Anna Dreher
Produktion: Justin Patchett

Apr 27, 2020 • 19min
Franziska Preuß: „Hätte nie gedacht, dass Biathlon mein Beruf wird“
Für die Biathletinnen soll der Weltcup Ende November starten. Ob es tatsächlich so kommt? Das ist schwer abzusehen. Franziska Preuß spricht in der neuen Folge des SZ-Podcasts "Und nun zum Sport" über mögliche Auswirkungen der Corona-Pandemie auf das Biathlon.
Die 26-Jährige spricht zudem über die Anfänge und über Wegmarken ihrer bisherigen Karriere - und sie berichtet, warum sie bei den Winterspielen 2018 olympisches Flair vermisste.
Redaktion: Christopher Gerards
Produktion: Justin Patchett

Apr 20, 2020 • 18min
Zehnkampf-Weltmeister Niklas Kaul: Der neue Plan für Olympia
Niklas Kaul, 22, ist Weltmeister im Zehnkampf. Und Zehnkampf, das bedeutet nun mal: zehn Disziplinen beherrschen zu müssen. Angesichts der gegenwärtigen Situation allerdings sieht Kauls Trainingsplan anders aus als geplant. Der Saison-Höhepunkt Olympia ist ins nächste Jahr verschoben worden. Und ein übliches Training, das auch Disziplinen wie Stabhochsprung umfasst, ist derzeit nicht möglich. "Ich befinde mich gerade eigentlich wieder im September, was das Training angeht", sagt Kaul und meint damit ein Training, das jenem zum Saisonbeginn ähnelt.
Redaktion: Christopher Gerards
Produktion: Justin Patchett

Apr 6, 2020 • 27min
Anne Haug im Interview: Wie die Ironman-Siegerin jetzt ohne Wasser trainiert
Verschobene oder abgesagte Wettbewerbe und Großveranstaltungen - auch im Sport sorgt die Corona-Pandemie seit Wochen für einen Ausnahmezustand. Wie lange diese unfreiwillige Pause noch anhalten wird, weiß niemand. Dass die Auswirkungen der Krise nicht zuletzt auch die Athletinnen und Athleten hart treffen, steht hingegen längst fest.
Wie gehen Sportlerinnen und Sportler mit dieser schwierigen Situation um? Wie verändert sich ihr Trainingsalltag? Wie motivieren sie sich, ohne zu wissen, wann sie sich wieder in einem Wettbewerb mit ihrer Konkurrenz messen werden? Wie verändert diese Phase die Karriereplanung?
Über diese und andere Fragen wird es in den nächsten Folgen des SZ-Podcasts "Und nun zum Sport" gehen - im direkten Gespräch mit den betroffenen Athletinnen und Athleten.
Den Auftakt macht Triathletin Anne Haug, 37, die im Herbst 2019 als erste Deutsche den Ironman auf Hawaii gewonnen hat. Für 3,86 km Schwimmen, 180,2 km Radfahren und 42,195 km Laufen unter harten Bedingungen hat die Bayreutherin 8:40.10 Stunden gebraucht - so schnell war an diesem Tag keine andere. Wie sie diese Extremleistung bewältigt, wie sich die Corona-Krise auf ihr Leben auswirkt und wie sich ihr Blick auf den Sport verändert hat - darüber spricht sie mit Moderation Anna Dreher in der neuen Folge des SZ-Sportpodcasts.
Redaktion, Moderation: Anna Dreher
Produktion: Justin Patchett


