SWR Kultur Forum

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Sep 3, 2025 • 44min

100 Jahre Surrealismus – Was fängt die Kunst mit der Wirklichkeit an?

Traum und Imagination, das Unbewusste und das Unerklärliche: Vor 100 Jahren machte sich eine Kunstbewegung auf, neue Bilder für die Erfahrung des Menschen zu finden. Ein Aufbruch, der keine Sache weltabgewandter Innerlichkeit sein wollte, sondern eine Befreiung. Wie politisch war der Surrealismus? Welche kulturellen Wahlverwandtschaften suchte er sich? Und welche Bedeutung hat er heute noch? Beate Meierfrankenfeld diskutiert mit Adrian Djukić, Kurator – Lenbachhaus München; Dr. Annabelle Görgen-Lammers – Kuratorin, Hamburger Kunsthalle; Dr. Larissa Kikol – Kunstkritikerin und Kunstwissenschaftlerin
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Sep 2, 2025 • 45min

Däumchen drehen – Wieviel Faulheit brauchen wir?

„Gott will keine faulen Müßiggänger haben“. So hat es Martin Luther einmal formuliert. Diese Haltung prägt unsere Gesellschaft bis heute, erst recht in Krisenzeiten. Ganze Generationen und Gruppen werden als „faul“ abgestempelt, die CDU hat mit ihrem Wahlprogramm gleich eine „Agenda für die Fleißigen“ ausgerufen. Schlechte Zeiten für Faulenzer, könnte man meinen. Wie hat sich unser Verständnis von Faulheit im Laufe der Geschichte verändert? Wieviel Faulheit brauchen wir? Und wer kann in Zeiten von Smartphone und Netflix eigentlich noch richtig faul sein? Eva Röder diskutiert mit Dr. Rainer Hank - Publizist und Kolumnist bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, Prof. Dr. Tobias Keiling - Philosoph, Universität Warwick, Sara Weber - Autorin und Speakerin
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Sep 1, 2025 • 45min

Wenn die Teller leer bleiben – Was hilft gegen den Hunger in der Welt?

Tilman Brück, Wirtschaftswissenschaftler und Leiter des Zero Hunger Lab, Matthias Mogge von der Welthungerhilfe und Historikerin Tatjana Tönsmeyer erörtern die alarmierende Realität des Hungers weltweit. Sie diskutieren die Rolle von Frauen in Krisensituationen und innovative Ansätze für die Landwirtschaft. Zudem beleuchten sie den Übergang von Nothilfe zu Entwicklungshilfe und die geopolitischen Herausforderungen, die bei G20-Gipfeln behandelt werden. Auch die Verantwortung der reichen Nationen gegenüber ärmeren Ländern wird thematisiert.
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Aug 29, 2025 • 45min

Zehn Jahre nach „Wir schaffen das“ – Ist die Integration gelungen?

Niklas Harder, Politikwissenschaftler und Co-Leiter der Abteilung Integration beim DZIM, Yuliya Kosyakova, Professorin für Migrationsforschung an der Universität Bamberg, und Monika Miller von der Caritas diskutieren die Integration geflüchteter Menschen in Deutschland. Sie beleuchten Erfolge und Herausforderungen der letzten zehn Jahre sowie die Rolle von Arbeitsmarktintegration und Bildung. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung von ehrenamtlichem Engagement und Begegnungsstätten für ein besseres Miteinander und das Überwinden von Vorurteilen.
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Aug 28, 2025 • 45min

Der Soldat des Kinos – Ehrenlöwe für Werner Herzog

Rüdiger Suchsland, Filmkritiker und Regisseur, sowie Marcus Stiglegger, Film- und Kulturwissenschaftler, und Kristina Jaspers, Kuratorin der Deutschen Kinemathek, widmen sich dem Lebenswerk von Werner Herzog. Sie diskutieren die Energie, die Herzog antreibt, und analysieren die faszinierenden, mythischen Figuren in seinen Filmen. Außerdem wird die Rolle von Frauen, Herzogs kulturelle Reflexionen und der Einfluss seiner Arbeiten auf die heutige Gesellschaft beleuchtet. Ein spannendes Portrait eines Film-Maestros!
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Aug 27, 2025 • 43min

Deutsche Sicherheitsgarantien – Wie viel Wehrpflicht brauchen wir?

In dieser Diskussion beleuchten die Expertinnen und Experten die aktuellen Herausforderungen der Bundeswehr. Kathrin Groh, Juristin an der Universität der Bundeswehr, thematisiert die rechtlichen Aspekte einer möglichen Rückkehr zur Wehrpflicht. Rafael Loss, Verteidigungs- und Sicherheitsexperte, analysiert die NATO-Verpflichtungen Deutschlands. André Wüstner, Vorsitzender des Deutschen Bundeswehrverbandes, diskutiert die Personalbedarfe und die Notwendigkeit von Reformen zur Sicherstellung der Verteidigungsfähigkeit bis 2030.
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Aug 26, 2025 • 45min

Deutschland im Kulturkampf – Wie kommen wir da raus?

Dr. Reinhard Müller, politischer Redakteur bei der FAZ, Dr. Julia Reuschenbach, Politikwissenschaftlerin an der FU Berlin, und Mithu Sanyal, Schriftstellerin und Kulturwissenschaftlerin, diskutieren über die gesellschaftlichen Spannungen in Deutschland. Sie analysieren, wie der Begriff 'Kulturkampf' Debatten verzerrt und Spaltungen fördert. Besonders beleuchtet werden die Herausforderungen der Meinungsfreiheit in der digitalen Ära und die Verantwortung politischer Entscheidungsträger. Zudem wird die Notwendigkeit neuer demokratischer Prozesse und aktiver Bürgerbeteiligung hervorgehoben.
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Aug 25, 2025 • 44min

Krisen, Kriege, Klimawandel – Was Hoffnung bewirken kann

Prof. Dr. Claudia Blöser, Professorin für Praktische Philosophie, beleuchtet die Rolle der Hoffnung in Krisenzeiten. Prof. Dr. Jonas Grethlein, Altphilologe, diskutiert historische Perspektiven auf Hoffnung und deren Einfluss auf gesellschaftliches Handeln. Prof. Dr. Harald Welzer, Sozialpsychologe, erörtert die Wechselwirkungen zwischen Hoffnung, Achtsamkeit und Wettbewerb in der modernen Kultur. Gemeinsam reflektieren sie die ambivalente Natur der Hoffnung und deren Bedeutung in einer von Unsicherheit geprägten Welt.
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Aug 21, 2025 • 44min

Wenn Hitze zur Bedrohung wird – Wie können wir uns schützen?

Max Bürck-Gemassmer ist Arzt und Vorstandsmitglied der Deutschen Allianz Klimawandel und Gesundheit. Hans Schipper ist Meteorologe und leitet das Süddeutsche Klimabüro am KIT. Claudia Traidl-Hoffmann ist Professorin für Umweltmedizin und Direktorin des Instituts für Umweltmedizin bei Helmholtz Munich. Sie diskutieren, wie Hitzewellen durch den Klimawandel zunehmen und welche gesundheitlichen Risiken damit verbunden sind. Ein nationaler Hitzeschutzplan wird als notwendig erachtet, während präventive Maßnahmen und gesellschaftliche Verantwortung betont werden.
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Aug 20, 2025 • 44min

Urlaub als Gewissensfrage – Wohin darf man heute noch reisen?

Leere Flieger, sinkende Buchungszahlen – seit Donald Trump in den USA an der Macht ist, wollen weniger Menschen Urlaub im Land machen. Viele empören sich über den Regierungsstil Trumps. Auch bei Urlaubszielen wie der Türkei oder Italien fragen sich offenbar mehr Menschen, ob es moralisch vertretbar ist, in diese autokratisch bzw. rechtspopulistisch regierten Länder zu reisen. Sind diese Bedenken angemessen? Gibt es überhaupt so etwas wie legitime Motive zu reisen? Doris Maull diskutiert mit Christian Schüle – Schriftsteller und Essayist; Anke Budde –Präsidiumsmitglied Bundesverband Deutsche Tourismuswirtschaft; Prof. Dr. Harald Friedl – Professor für Angewandte Tourismuswirtschaft, FH Joanneum Graz

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