

Politikum – Der Meinungspodcast von WDR 5
WDR 5
Politikum ist der Podcast für alle, die Lust auf echte Diskussionen haben, auf Argumente statt Lagerdenken. Wir bieten Orientierung, Impulse und verschiedene Perspektiven auf Politik und Gesellschaft – immer mit dem Humor, der die Welt erträglicher macht.Unsere Hosts diskutieren mit Menschen aus Wissenschaft und Politik und mitten aus dem Leben über die Themen unserer komplizierten Zeit. Journalist:innen aus dem Politikum-Team schauen vorbei und erzählen, was sie gerade umtreibt. Und Ihre Meinung, liebe Community, ist dabei immer gefragt. Welche Argumente finden Sie abwegig, wo haben Sie mit uns gelacht oder welches Thema ist jetzt mal dran? Einfach an politikum@wdr.de schreiben oder eine Sprachnachricht an 0172 253 00 42 schicken. "Politikum - Der Meinungspodcast" ist gut 20 Minuten lang und montags bis freitags ab 18.30 Uhr abrufbar. Abonnieren Sie uns, dann erhalten Sie jede neue Folge automatisch in Ihrer Podcast-App.
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Jan 13, 2026 • 22min
Modi statt Trump & Kein Schutz für Grönland
Reinhold Brender, ehemaliger EU-Diplomat und Experte für die Kooperation mit dem globalen Süden, argumentiert für strategische Partnerschaften der EU. Christoph von Marschall, politischer Journalist, beleuchtet die sicherheitspolitische Relevanz Grönlands und die Herausforderungen, die Trumps Ambitionen mit sich bringen könnten. Beide diskutieren zudem die Notwendigkeit einer stärkeren europäischen Verteidigungsfähigkeit und die Auswirkungen der SPD-Pläne zur Erbschaftssteuer auf die Regierung.

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Jan 12, 2026 • 23min
Bürokratie schon abgebaut & Hetze im Netz weiter abbaufähig
In dieser Folge spricht Julia Jäkel, Unternehmerin und Mitgründerin der Initiative für einen handlungsfähigen Staat, über die Fortschritte beim Bürokratieabbau in Deutschland, die oft schlecht kommuniziert werden. Sie fordert konkrete Reformen zur Modernisierung des Staates. Clemens Hoffmann, Journalist, beleuchtet die alarmierende Zunahme von Hasskommentaren im Netz und die Herausforderungen des Digital Services Act. Beide Gäste sorgen für spannende Einblicke in Themen, die uns alle betreffen.

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Jan 9, 2026 • 21min
AfD hat Höchststand erreicht & Schafe auf Grönland
Dr. Werner Krause, Politikwissenschaftler an der Universität Potsdam, analysiert die stagnierenden Umfragewerte der AfD und erklärt, dass deren Mobilisierungs-Maximum erreicht ist. Er kritisiert die ständige Diskussion um die Brandmauer und fordert eine Konzentration auf grundlegende Probleme wie Wohnungsmangel. Mathias Tretter, Kabarettist, beleuchtet humorvoll die Absurditäten in der Politik, indem er über Schafe in einem Supermarkt sinniert und deren Verbindung zu Großenwahn und Grönland herstellt.

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Jan 8, 2026 • 22min
Wegners Tennis-Doppelspiel & Merz' toxische Männlichkeit
Andreas Püttmann, Politikwissenschaftler und Publizist, analysiert die Fehler und Schwierigkeiten von Friedrich Merz als Kanzler. Er betont, dass Merz' toxische Männlichkeit ein wiederkehrendes Problem darstellt. Ursula Weidenfeld, Kolumnistin, warnt vor der Abhängigkeit von venezolanischem Öl und plädiert für eine diversifizierte europäische Energiepolitik. Sie fordert resilientere Infrastrukturen und nachhaltigere Lösungen statt kurzfristiger Ölwetten. Außerdem wird der Einfluss von KI auf die deutsche Start-up-Szene thematisiert.

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Jan 7, 2026 • 23min
Handeln gegen den Klimawandel & Venezuela als Blaupause für Taiwan?
Maike Sippel, Professorin für Nachhaltigkeit und Transformation, diskutiert über den notwendigen Optimismus gegen die Resignation im Klimaschutz. Sie betont, dass individuelle Handlungsmöglichkeiten und Werte entscheidend sind, um aktiv zu werden. Interessant ist ihre Viertel-Hypothese: Schon ein Viertel engagierter Menschen kann massive Veränderungen auslösen. Zudem beleuchtet sie, wie junge Menschen motiviert werden können und teilt inspirierende Beispiele aus der Studierendenbewegung. Die geopolitische Lage in Bezug auf Venezuela und China rundet das Gespräch ab.

Jan 6, 2026 • 23min
Deutschland besser ohne die USA & FDP wird gebraucht
Einen "großen Bruder USA" gibt es nicht mehr - das ist gut für Deutschland, sagt unser Gast. Alle Demokraten sollten die Daumen für ein Comeback der FDP drücken, meint unser Kollege. Und unser Host bibbert mit den Berlinern.Und darum geht es in dieser Ausgabe im Einzelnen: Schnee und Eis in Deutschland – und dann das: Nach dem Anschlag auf das Stromnetz im Berliner Südwesten verbringen Tausende die Nächte ohne Elektrizität und Heizung, bei Minus 10 Grad. Unfassbar, das das möglich ist, findet Host Max von Malotki. (00:52)Das Agieren der USA in Venezuela und Trumps anschließend bekräftigte Ansprüche auf das dänisch regierte Grönland machen deutlich: Europa und die USA haben inzwischen einen völlig unterschiedlichen Kompass. Für Deutschland eine wohltuende Chance, sich schnell unabhängig von den Amerikanern zu machen, findet der ZEIT-Journalist und Buchautor Holger Stark. (03:32)Die Gefangennahme von Venezuelas Staatschef Maduro war richtig, meinte unser Kollege in der vorigen Ausgabe. Dazu gibt es Widerspruch aus unserer Community. Falls Sie uns ebenfalls etwas zu unseren Themen mitteilen möchten, schicken Sie uns eine Sprachnachricht an die 0172 2530042 oder eine Mail an politikum@wdr.de. Feedback aus unserer Community greifen wir in jeder Ausgabe auf. (14:10)Beim heutigen Dreikönigstreffen versucht die FDP, wieder mehr Aufmerksamkeit zu bekommen. Die Partei steht bundesweit nur noch bei drei bis vier Prozent. Dabei würde sie dringend gebraucht: Wenn sie auf die richtigen Themen setzt, könnte sie als eine Art demokratische Anti-Verbotspartei Protestwählern eine neue Heimat bieten,meint Kollege Lorenz Beckhardt am Küchentisch. (15:59)Und zum Schluss blickt Host Max von Malotki mit Bewunderung auf die Bevölkerung im Iran. (22:05)

Jan 5, 2026 • 23min
Hoffnungen für Venezuela & Mehr Lässigkeit in der Politik
Michael Roth, ehemaliger SPD-Bundestagsabgeordneter und Politologe, fordert mehr Gelassenheit im politischen Diskurs. Christoph von Marschall, Journalist beim Tagesspiegel, analysiert den Sturz von Maduro in Venezuela. Trotz der ärgerlichen Umstände sieht er Hoffnung auf Demokratie. Beide diskutieren die Rolle von Donald Trump und die Herausforderungen einer emotional aufgeladenen politischen Debatte. Roth plädiert für positive Emotionen und weniger Dogmatismus in der Politik, um konstruktive Dialoge zu fördern.

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Jan 2, 2026 • 24min
Jahresbilanz - #5: Die Stadtbild-Debatte
Mithu Sanyal, Autorin und Kommentatorin, und Kerstin Steinbrecher, Redakteurin im Politikum-Team, diskutieren leidenschaftlich die Stadtbild-Debatte. Sie beleuchten die problematischen Äußerungen von Friedrich Merz und deren Auswirkungen auf die Gesellschaft. Mithu betont die Notwendigkeit, grundlegende Probleme wie Obdachlosigkeit zu adressieren, während Kerstin zu differenzierten Analysen von Sicherheitsgefühlen aufruft. Beide hoffen auf eine gelassene und inklusive Stadtentwicklung, in der sich alle wohlfühlen können.

Dec 30, 2025 • 24min
Jahresbilanz - #4: Wehrfähigkeit
Willi Schlichting, Politikum-Redakteur und ehemaliger Bundeswehr-Dienstleistender, teilt seine Perspektiven zur Wehrpflicht und dem Militärdienst. Er diskutiert, wie die Truppenstärke der Bundeswehr erhöht werden kann und betont die Bedeutung von Freiwilligkeit im Wehrdienst. Dabei beleuchtet er die Herausforderungen der Musterungspflicht und argumentiert, dass die aktuelle Freiwilligkeit möglicherweise nicht ausreicht, um die NATO-Ziele zu erreichen. Neben persönlichen Erfahrungen entfaltet sich eine spannende Debatte über Wehrgerechtigkeit und die Annäherung von Armee und Gesellschaft.

Dec 29, 2025 • 26min
Jahresbilanz - #3: Neustart und Reformen
Ursula Weidenfeld, politische Kommentatorin, und Albrecht von Lucke, Politikwissenschaftler, diskutieren über den Reformdruck in Deutschland. Sie stellen fest, dass trotz großer Ankündigungen von Kanzler Merz Reformen ausbleiben. Weidenfeld kritisiert das verlorene Momentum der Regierung, während von Lucke auf interne Konflikte und außenpolitischen Druck hinweist. Außerdem debattieren sie, wie wichtige soziale Reformen trotz Widerständen angestoßen werden könnten und betonen die Notwendigkeit eines gemeinsamen Vorwärts. Europa könnte dabei eine Schlüsselrolle spielen.


