

Helm ab - Der Veteranencast
Wolf Gregis
Hunderttausende Soldaten und Einsatzveteranen sowie Millionen Veteranen leben in Deutschland. Das hier ist ihr Podcast.
Welche Erfahrungen haben diese Männer und Frauen gemacht? Wie gehen sie damit um? Wie erinnern sie an die gefallenen und verwundeten Kameraden der Auslandseinsätze? Und wie schauen sie auf eine Gesellschaft, die nur wenig Notiz von ihnen nimmt?
Wolf Gregis – ehemaliger Offizier der Bundeswehr, Afghanistan-Veteran und Autor – sucht Antworten auf diese Fragen.
Alle Infos zu ihm in den sozialen Medien und unter www.wolf-gregis.de
Welche Erfahrungen haben diese Männer und Frauen gemacht? Wie gehen sie damit um? Wie erinnern sie an die gefallenen und verwundeten Kameraden der Auslandseinsätze? Und wie schauen sie auf eine Gesellschaft, die nur wenig Notiz von ihnen nimmt?
Wolf Gregis – ehemaliger Offizier der Bundeswehr, Afghanistan-Veteran und Autor – sucht Antworten auf diese Fragen.
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Jan 20, 2023 • 36min
#15 Unbesiegt: Die Invictus Games 2023 – Mit Naef Adebahr
Die Invictus Games in Düsseldorf sind das sportliche Großereignis der internationalen Veteranenschaft in diesem Jahr. Hauptfeldwebel Naef Adebahr begleitet die Spiele praktisch von Anfang an. 2010 verwundet im Karfreitagsgefecht in Afghanistan ist es vor allem der Sport, der ihn „viel stärker aus der Einsatzschädigung“ hervorgehen lässt, wie er selbst sagt. Heute begleitet der Fallschirmjäger im Dienst geschädigte Kameraden durch ihre Sporttherapie in Warendorf. Körperlich, aber als Truppenpsychologiefeldwebel auch mental.
Mit ihm rede ich über seine Verwundung, ihre Folgen und die Rolle des Sports im Genesungsprozess. Er erklärt die Besonderheit der Invictus Games, die weit mehr sind als nur ein sportlicher Wettkampf, und was sein erhabenster Moment bei den letzten Games in Den Haag war. Aber auch die Herausforderungen auf dem Weg zu den Spielen in Düsseldorf im September verschweigt er nicht: Wie können die administrativen Hürden abgebaut werden, dass eine breite Beteiligung von aktiven wie ehemaligen Soldaten der Bundeswehr an solchen Veranstaltungen möglich wird?
The Road to Düsseldorf – Mit Hauptfeldwebel Naef Adebahr.
Verfolge die Vorbereitungen und die Invictus Games auch in den sozialen Medien:
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Vielleicht sehen wir uns im September in Düsseldorf? Ich freue mich, wenn du die Invictus Games auch unterstützt: It’s up to us.

Dec 16, 2022 • 47min
#14 Militärhistorie und Mythos - Mit Sönke Neitzel
„Die Bundeswehr muss versuchen, Mythen zu schaffen, Identitäten zu schaffen, Gemeinschaften, auch für die Jüngeren. Und darin ist sie in der Regel ziemlich schlecht.“
Prof. Dr. Sönke Neitzel, Militärhistoriker, Universität Potsdam
Sönke Neitzel ist Deutschlands einziger Professor für Militärgeschichte. Mit „Deutsche Krieger“ (2020) hat er nicht nur einen Bestseller, sondern auch ein Standardwerk zum Selbstverständnis deutscher Soldaten vorgelegt. Seitdem ist es gerade er, der sich öffentlich für die Vermittlung des Kernauftrags der Bundeswehr starkmacht: kämpfen.
Mit Sönke Neitzel rede ich über darüber: Was wird von den großen Auslandseinsätzen der Bundeswehr auf dem Balkan und in Afghanistan bleiben? Warum ist der Veteran mit seinen Erinnerungen der „natürliche Feind des Historikers“? Warum tun sich Politik und Gesellschaft, ja, selbst die Bundeswehr, so schwer mit Wörtern wie „kämpfen“, „töten“ und „sterben“? Und warum brauchen Soldaten ihre eigenen Mythen? Kann das Karfreitagsgefecht ein solcher Mythos sein?
Militärhistorie und Mythos – Im Gespräch mit Sönke Neitzel.
Mit einer Vielzahl an Mythen räumt Sönke Neitzel in seinem Werk „Deutsche Krieger. Vom Kaiserreich zur Berliner Republik – Eine Militärgeschichte“ auf. Äußerst empfehlenswert und über einige Landeszentralen für politische Bildung (z. B. NRW, Brandenburg, Sachsen) kostenfrei zu beziehen. Recherchiere dazu auf den Seiten deiner Landeszentrale.
Der Link zum Verlagsangebot: https://www.ullstein.de/werke/deutsche-krieger/taschenbuch/9783548065199
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Nov 25, 2022 • 52min
#13 Veteranenarbeit 2.0 - Mit Marcel Bohnert
Kompaniechef im Auslandseinsatz, Generalstabsoffizier, Social-Media-Experte der Bundeswehr, Autor, stellvertretender Vorsitzender des Deutschen Bundeswehrverbandes – um nur einige zu nennen. Marcel Bohnerts Werdegang ist von einer großen Dynamik geprägt. Und doch zieht sich seit Afghanistan ein Thema wie ein roter Faden durch sein Engagement: sein Bemühen, Soldaten und Veteranen in der Gesellschaft sichtbar zu machen.
Ich rede mit ihm darüber, was es heißt, scheinbar zwischen Veteranenschaft und Truppe zu stehen – persönlich und für den Bundeswehrverband. Was lässt ihn so für die Veteranenarbeit brennen und welche Rolle spielen die sozialen Medien?
Marcel Bohnert verrät auch, welche Träume er für Soldaten und Veteranen in der Mitte der Gesellschaft hat. Ein Meilenstein dorthin ist der sogenannte „Veteranenflyer“. Was sich wie eine Postwurfwerbung anhört, könnte tatsächlich eine ungeheure Schub- und Zug-Wirkung auf die Veteranenarbeit der nächsten Jahre entfalten.
Wenn wir mitmachen. It’s up to us.
Den Veteranenflyer findest du auf den Seiten des Bundeswehrverbandes: www.dbwv.de/fileadmin/user_upload/Downloads/Multimediareportage/Veteranen/Flyer_Veteranen_2022_zickzackfalz_neu.pdf
Die Social-Media-Guidelines der Bundeswehr hier: www.bundeswehr.de/de/social-media-guidelines-bundeswehr
Wenn du mehr über die Einsatzerfahrungen von Marcel Bohnert erfahren willst, lege ich dir den Vortrag „200 Tage Kunduz – Erfahrungen einer Kampfkompanie in Kunduz“ ans Herz: www.youtube.com/watch?v=cwGTWcTvPv0
Mehr über seine persönliche Geschichte erfährst du im Podcast „Gegenwartsgeplapper“ von Christina Bachmann in der Folge 94: anchor.fm/gegenwartsgeplapper/episodes/Folge-94-Galopp-durch-die-Bundeswehr-mit-Marcel-Bohnert-e1m3mjm
Folge Marcel Bohnert auch in den sozialen Medien, um dicht an den aktuellen Entwicklungen dranzubleiben. Gern auf:
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Oct 28, 2022 • 53min
#12 Verwundung im Einsatz - Mit Tim Focken
So oft hatte Tim Focken als Fallschirmjäger und EGBler trainiert, wie zu reagieren ist, wenn im Gefecht der Ruf ertönt: „Man down! Man down!“ Dann galt es, den Feind niederzuhalten, anzupacken und den verwundeten Kameraden aus der Kampfzone heraus zu retten. Worauf ihn all der Drill aber nicht vorbereiten konnte, war der Moment, als er der „Man down!“ wurde.
Mit der 2./313 ging der Oberstabsgefreite Tim Focken 2010 in den Einsatz nach Afghanistan. Es war vielleicht das schwerste Jahr der Truppe am Hindukusch. Er überstand ein Kontingent, verlängerte als Einziger um ein zweites und kam dann doch früher heim als erwartet. „Man down!“
Ich spreche mit Tim über seine Vorbereitung auf Afghanistan, wie er die Zeit der schweren Prüfungen, der Gefechte und Anschläge erlebt hat, bis zu jenem Tag im Oktober, an dem er selbst verwundet wurde. Wie wurde er versorgt? Wie therapiert? Wie blickt er heute auf seine bleibenden Einschränkungen und welche Rolle spielt der Leistungssport für ihn? Immerhin gehört er zur paralympischen Weltspitze des Sportschießens.
Tim Focken – ein beeindruckender Mann.
Du findest ihn auf Instagram unter:
https://www.instagram.com/timfocken/
Tims Schilderung „Verwundung – Ein Kampf, auf den ich nicht vorbereitet war“ findest du in dem äußerst empfehlenswerten Band „Feindkontakt. Gefechtsberichte aus Afghanistan“: https://www.amazon.de/Feindkontakt-Gefechtsberichte-Afghanistan-Sascha-Brinkmann/dp/3813209547
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Oct 1, 2022 • 55min
#11 Chancen und Schatten der Öffentlichkeitsarbeit - Mit Johannes Clair
#11 Chancen und Schatten der Öffentlichkeitsarbeit – Mit Johannes Clair
Als Johannes „Joe“ Clair als Stabsgefreiter der Fallschirmjägertruppe 2011 aus Afghanistan zurückkehrt, erhält er die überraschende Gelegenheit ein Buch über seine Erfahrungen am Hindukusch zu schreiben. Dass „Vier Tage im November“ nach seinem Erscheinen 2012 für 37 Wochen auf den Bestsellerlisten des Buchhandels steht, war für ihn sicherlich nicht vorhersehbar.
In der Folgezeit wird Johannes eins der greifbaren Gesichter des Bundeswehr-Einsatzes in Afghanistan. In Presse und Fernsehen, den sozialen Medien und auf Vortragsreisen bemüht er sich jahrelang, das Erleben und Empfinden deutscher Soldaten einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln. Auch als stellvertretender Vorsitzender des Bundes Deutscher EinsatzVeteranen. Dann zwingt ihn die eigene Traumatisierung aus Kunduz, sich weitgehend aus der Öffentlichkeit zurückzuziehen.
Wie kaum ein anderer Soldat hat Johannes alle Höhen und Tiefen der Öffentlichkeitsarbeit durchlebt. Hochgelobt für seine ehrlichen Schilderungen aus dem Einsatz – auch der eigenen Ängste –, wird er auf der anderen Seite auch aus den eigenen Reihen für seinen Schritt in die Öffentlichkeit angegriffen.
Ich frage ihn, wie er diese Zeit wahrgenommen hat; was er anderen Soldaten und Veteranen rät, die die sozialen Medien nutzen wollen, um für Besonderheiten des Dienstes in der Bundeswehr zu sensibilisieren und was Johannes sich für seine Zukunft und ein künftiges Verhältnis von Politik, Gesellschaft von Bundeswehr wünscht.
Wie versprochen findest du Details zu Johannes‘ Buch „Vier Tage im November“ hier: https://www.ullstein-buchverlage.de/nc/buch/details/vier-tage-im-november-9783548066578.html
Sein bekanntestes YouTube-Video aus der Bundeswehr-Universität München kannst du dir hier anschauen: https://www.youtube.com/watch?v=SjfuyKMgI7s
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Danke.

Sep 3, 2022 • 58min
#10 Wie tickt der Nachwuchs der Bundeswehr - Mit Kira und Niklas
„Eine verweichlichte Generation, die nichts mehr taugt.“ Diesen und ähnliche Sätze hört man immer wieder, wenn die Rede auf den Nachwuchs der Bundeswehr zu sprechen kommt. Meist aus den Mündern älterer Kameraden oder Veteranen. Aber ist das wirklich so? Wie tickt die junge Generation in Uniform?
Ich rede mit Kira und Niklas, zwei jungen Feldwebelanwärtern: Kira in der Pioniertruppe, Niklas als Fallschirmjäger. Warum haben sie sich entschieden, deutlich zweistellige Verpflichtungszeiten zu unterschreiben? Wie schauen sie auf die großen Einsätze auf dem Balkan und in Afghanistan zurück? Wie nehmen sie den Ukraine-Krieg war und was erhoffen sie sich für die Bundeswehr und ihren Dienst in den kommenden Jahren?
Denn sicher ist: auch in den Händen dieser beiden Soldaten liegt die Zukunft der Bundeswehr. It’s up to them. Grund genug, genau hinzuhören.
Wenn du mit den beiden ins Gespräch treten willst, findest du sie bei Instagram unter:
Kira: www.instagram.com/kira_eberhardt/
Niklas: https://www.instagram.com/niklas_b_a_g/
Und mich findest du natürlich auch wie gewohnt unter:
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Danke für deine Zeit und Aufmerksamkeit.

Aug 20, 2022 • 23min
#9 Wie den Afghanistan-Einsatz vermitteln? – Solo-Folge
Im Sommer vor einem Jahr brach in Kabul die Hölle los. Als die Taliban die Stadt im Handstreich nahmen, verdichtete sich am Kabul International Airport das Scheitern eines zwanzigjährigen Einsatzes zu einem Chaos, dem man in der westlichen Welt hilflos gegenüberstand.
In jenen Tagen wurde kaum über etwas anderes in den Medien gesprochen. Wo immer ein Afghanistan-Veteran der Bundeswehr vor dem Mikro saß, wurde er gefragt, ob der Einsatz nun sinnvoll war oder nicht. Eine schwierige Frage. Man konnte es in den Augen der Kameraden ablesen. Mir ging es nicht anders, manchmal rang ich um Antworten.
Die Aufmerksamkeit der Medien ist heute längst weitergezogen, aber für die Soldaten und Veteranen der OEF-, ISAF- und Resolute-Support-Mission bleibt die Frage bis heute: Habe ich einen sinnvollen Beitrag geleistet? Einen für mich sinnvollen? Für die Bundeswehr? Deutschland? Die Welt?
Wie geht man mit den Widersprüchlichkeiten um? Den eigenen Einsatz zu würdigen, trotz Tod und Trauma, und das Scheitern der Mission zu akzeptieren?
Über fünf Ebenen nähere ich mich in dieser Solo-Folge der Frage, wie man den Afghanistan-Einsatz für sich selbst einordnen und nach außen in all seinen Ungereimtheiten vermitteln kann. Eine Frage, die sich nicht nur für den Hindukusch stellt.
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Aug 6, 2022 • 1h 2min
#8 Wer ist (Einsatz-)Veteran? – Mit Bernhard Drescher
Treu gedient, Treue verdient, Treue erfahren – an die 400.000 Einsatzveteranen hat die Bundeswehr in den letzten Jahrzehnten hervorgebracht. Männer und Frauen, die jenseits der Bundesrepublik Deutschland für ihre Sicherheit und Werte einstanden und es auch heute jeden Tag tun. Viele von ihnen sind nach ihrer Dienstzeit längst zu unsichtbaren Veteranen in unserer Gesellschaft geworden.
Eine ihrer Stimmen ist der Bund Deutscher EinsatzVeteranen. Mit seinem Vorsitzenden Bernhard Drescher rede ich über all die Fragen, die die (nicht mehr ganz so neue) Rolle der Bundeswehr mit sich bringt: Was ist der Unterschied zwischen einem Soldaten, einem Einsatzveteranen und einem Veteranen? Oder ist das nur Haar- (und Kameradschafts-)Spalterei?
Oft höre ich auch den Satz: „Ich war nur im Kosovo.“ Gibt es da Unterschiede? Ist nicht jeder Einsatz gleich viel wert? Und warum braucht es gerade heute ein „Wertemanifest für Einsatzkräfte im hoheitlichen Auftrag“? Können wir uns unseres alten Eides, „das Recht und die Freiheit tapfer zu verteidigen“ nicht mehr sicher sein?
Es ist ein intensives Gespräch geworden, ja, auch ein streitbares. Das ist gut so.
Wenn du mit uns dazu in den Austausch treten möchtest, erreichst du Bernhard Drescher in den sozialen Medien über:
Facebook: www.facebook.com/bernhard.drescher.BDVeV
Instagram: www.instagram.com/bernharddrescher/
LinkedIn: www.linkedin.com/in/bernhard-drescher-9a214081/
Wenn du einen Rat brauchst, ein Gespräch, Hilfe – für dich oder Kameraden, dann findest du diese beim Bund Deutscher EinsatzVeteranen. Gehe einfach auf die Homepage das Verbandes, ganz oben kannst du unmittelbar Kontakt aufnehmen. Auch freut sich der Verband über jedwede Form der Unterstützung. „Semper communis“ – werde Teil der Gemeinschaft:
Der Bund Deutscher Einsatzveteranen im Internet: www.veteranenverband.de/
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Jul 9, 2022 • 58min
#7 Die vergessenen Ortskräfte - Mit Mohammad Amin Sarkhosh
In Deutschland neigte sich 1987 der Kalte Krieg seinem Ende entgegen. Am Hindukusch tobte da bereits seit acht Jahren der Krieg gegen die Armee der Sowjetunion. In diese Zeit hinein wurde Mohammad Amin Sarkhosh geboren. Doch selbst nach dem Abzug der Roten Armee kam Afghanistan nicht zur Ruhe. Es folgte ein Bürgerkrieg der Warlords, dann der Kampf gegen die Taliban und schließlich ihre Schreckensherrschaft.
Als Hazara – einer ausgegrenzten Minderheit – hatte Amin es nie leicht. Erst als die US-Armee die Talibanherrschaft beendete und Lebensmittelpakete wie einst über Berlin abwarfen, schöpfte Amin Hoffnung. Als Sprachmittler begleitete er amerikanische und Bundeswehr-Soldaten. Und genau das wurde zur lebensbedrohlichen Gefahr nicht nur für ihn, sondern auch für seine Familie. Verfolgt von den wiedererstarkenden Taliban wegen seines jahrelangen Dienstes für die „ungläubigen Ausländer“ floh er 2014 nach Deutschland. Bis heute ist ihm hier ein dauerhaftes Bleiberecht verwehrt.
Ich rede mit Amin über seine Kindheit und Jugend in Afghanistan, einem vom Krieg zerrütteten Land, welche Hoffnung er in die westliche Unterstützung setzte und welchen Eindruck er von uns Soldaten und dem Zusammenbruch Afghanistans 2021 hatte. Und wie er Deutschland und seine Politik wahrnimmt. Amin gibt damit vielen afghanischen Ortskräften ein Gesicht und eine Stimme. Nachdem sie letztes Jahr in aller (medialen) Munde waren, scheinen sie heute schon wieder vergessen. Ein Schicksal, dass viele deutsche Veteranen nur zu gut kennen.
Wenn du Amin und sein Engagement unterstützen möchtest, findest du ihn auf Facebook: https://www.facebook.com/amin.sarkhosh.5
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Jun 19, 2022 • 29min
#6 „Es wird sich nie etwas ändern“ – Und trotzdem müssen wir etwas tun (Solofolge)
„Am gestörten Verhältnis Deutschlands zu seinen Soldaten und Veteranen wird sich nie etwas ändern, das ist total zerrüttet und ich kann sowieso nichts tun.“ Mit diesem Glaubenssatz wird man oft konfrontiert, wenn man sich – gerade im Kameradenkreis! – über die Anerkennung und Wertschätzung der Bundeswehr unterhält. Geholfen hat er noch niemandem.
Ja, es ist schwierig. Ja, es wird schwierig bleiben. Aber es geht am Ende um nichts Geringeres, als dieses Land aus seinem Dornröschenschlaf zu erwecken, was sein Verhältnis zu den eigenen Soldaten und Veteranen angeht. Und um dabei mitzuwirken, muss man kein Politiker, kein General, nicht mal Soldat sein.
Was jeder und was man jederzeit tun kann – und sollte, wenn es einem wichtig ist –, darum geht es in dieser Solofolge. Nicht darum, was man nicht tun kann. Denn das wird auch in Zukunft niemandem helfen.
PS: Wenn du deine Bundestagsabgeordneten suchst, findest du sie hier (einfach Bundesland und Wahlkreis eingeben): Abgeordnetensuche des Bundestags
PPS: Wenn du das Veteranenabzeichen beantragen willst, findest du hier die nötigen Infos, Kontakte und das Formular: Informationen des BAPersBw
PPPS: Wenn du mich suchst, dann findest du mich hier: www.wolf-gregis.de oder auf Instagram, Facebook oder LinkedIn.
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