

Chefgespräch | Der True-Success-Podcast
Varinia Bernau, Konrad Fischer
Varinia Bernau (Ressortleiterin Management & Karriere) und Konrad Fischer (Ressortleiter Unternehmen & Technologie) diskutieren im Wechsel mit den wichtigsten Familienunternehmern, Top-Managerinnen und CEOs Deutschlands, wie es in der aktuellen Situation gelingt, erfolgreich ein Unternehmen zu führen – und wie sie selbst erfolgreich wurden. Dabei geben die Gäste faszinierende und unterhaltsame Einblicke in ihr Leben – als Inspiration für Ihren Karriereweg.
Logodesign: Patrick Zeh
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Feb 26, 2021 • 35min
RWE-Renewables-CEO Dotzenrath: „Wir brauchen die Kernenergie nicht mehr“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
RWE ist der zweitgrößte Ökostromproduzent der Welt und mit Solar- und Windkraftprojekten in zwanzig Ländern aktiv. Diese Woche hat mein Kollege Christian Schlesiger mit RWE-Renewables-Chefin Anja-Isabel Dotzenrath gesprochen. Im Podcast beklagt sie die schleppende Energiewende in Deutschland, lobt die Politik des britischen Premiers Boris Johnson – und erklärt, was Deutschland sich von ihm abschauen sollte. Außerdem hat Dotzenrath einen Investitionstipp für Bill Gates. Spoiler: Es hat nichts mit Atomenergie zu tun.
Zur aktuellen Titelgeschichte geht es hier entlang:
Die USA und Europa zittern sich noch durch die Krise – China geht schon wieder voran. Nacheifern, das war einmal. Den Westen abzuhängen ist das neue Ziel. Dabei zeigt ein Blick in die zehn wichtigsten Technologiefelder: China ist ehrgeizig – doch zur Panik besteht kein Anlass.
https://www.wiwo.de/my/politik/ausland/china-die-ueberschaetzte-hightech-macht/26949766.html (€)
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Eine Übersicht über alle Folgen des Chefgesprächs finden Sie hier:
https://www.wiwo.de/podcast/chefgespraech/

Feb 19, 2021 • 48min
About-You-Gründer Tarek Müller: „Für kein Geld der Welt würde ich in den Staatsdienst gehen“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Seine Karriere beginnt im Teenageralter mit Wasserpfeifen und soll 2030 mit der Gründung einer Non-Profit-Organisation enden. Dazwischen fällt Tarek Müller auf chinesische Betrüger rein, startet mit einer Digitalagentur durch, gründet zusammen mit dem Otto-Konzern die Modeplattform About You und schafft es damit wohl ziemlich bald an die Börse. Die geschätzte Bewertung des Zalando-für-Junge liegt bei mehreren Milliarden Euro. Müller erzählt mir in dieser Folge, was er vom Kapitalismus hält, wie er später eine Partei gründen will – und warum sein Vater gelassen blieb, als er die Schule abbrechen wollte. Spoiler: Es hat mit Philosophie zu tun.
Gründer gelten als mutig, Gründer sind Vorbilder, Gründer kann es nicht genug geben. Einst haben Sie das deutsche Wirtschaftswunder möglich gemacht. Heute sind sie die Weltmarktführer von morgen. Und der Staat unterstützt sie intensiver als viele denken. Doch reicht das? Fördert das Bildungssystem den Unternehmergeist? Sind die Standortbedingungen optimal? Ist genug Geld für die Start-ups da oder müssen die Besten am Ende alle in die USA flüchten? Wir von der Wirtschaftswoche starten deshalb eine neue Gründerzeit-Initiative. Wir wollen konkrete Antworten auf die drängendsten Fragen finden und natürlich neue Ideen. Wir werden die Gründerzeit mit Studien, einem Live-Event, interessanten Geschichten und noch interessanteren Interviewpartnern begleiten. Hier können Sie sich kostenfrei anmelden: https://anmeldung.me/gruenderzeit/
Und zur aktuellen Titelgeschichte geht es hier entlang:
Die neuen Gründer sind Deutschlands letzte Chance. Sie sichern mit avancierten Technologien die Industriejobs von morgen. Jetzt müssen nur noch Politik und Geldgeber mitspielen – sonst droht ihre Abwanderung. https://www.wiwo.de/my/erfolg/gruender/start-ups-silicon-valley-auf-deutsch/26926742.html (€)
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Feb 12, 2021 • 45min
Opel-Chef Lohscheller: „Die Droge, das Volumen zu jagen – da sind wir raus“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Der Marktanteil von Opel kam vergangenes Jahr so richtig unter die Räder. Rückschläge gehören zur Geschichte der Rüsselsheimer. Sie stehen für eine der bekanntesten, traditionsreichsten, aber leider nicht immer erfolgreichsten Automarken. Jeder Popel fährt so einen, sangen einst die Prinzen. Umparken im Kopf, dichtete dazu die Werbeagentur Scholz & Friends – und Liverpools Trainerstar Jürgen Klopp behauptet jetzt: „Sie werden niemals alleine fahren“. Tatsächlich ist es auch mit den Alleingängen von Opel schon lange vorbei. Nach glücklosen Jahren im amerikanischen Mammutkonzern GM wurden die Rüsselsheimer für 1,3 Milliarden Euro an die französische Konkurrenz PSA weitergereicht. Seit Mitte Januar diesen Jahres gehört Opel zusammen mit rund einem Dutzend weiterer Marken zu Stellantis. Was wie eine Biermarke oder der Name einer Pizzeria klingt, steht für den hoffentlich galaktischen Zusammenschluss von PSA mit der Fiat Chrysler-Gruppe zum viertgrößten Autokonzern der Welt. Womit wir bei meinem Gast im Podcast wären. Michael Lohscheller ist passionierter Torwart und Marathonläufer und sitzt seit 2017 auf dem Chefsessel von Opel. Die Automarke ist endlich wieder profitabel, sagen seine Freunde. Sie droht künftig in der Bedeutungslosigkeit zu versinken, sagen die anderen.
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Corona zum Trotz sind in den 50 größten Städten Haus und Wohnung erneut teurer geworden. Der Immobilienatlas nennt die besten Lagen, die besten Preise – und warum der Markt jetzt auch im Umland boomt.
https://www.wiwo.de/26902608.html (€)

Feb 5, 2021 • 38min
Hapag-Lloyd-Chef Habben Jansen: „Piratenangriffe sind auch für uns ein Problem“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
In dieser Folge geht es um eine bahnbrechende Erfindung eines Mannes, den kein Mensch kennt. Malcolm McClean kam in den Fünfzigerjahren auf die Idee, eine sechs Meter lang Kiste zu bauen. Sie ist maximal 24 Tonnen schwer und hat den Welthandel revolutioniert. Ohne Standardcontainer, dem Elementarteilchen der Globalisierung, ist moderner Handel nicht vorstellbar. Doch Corona hat das System förmlich gesprengt. Die Transportpreise auf den Containerschiffen explodieren. Mein Gast fühlt sich auf Schiffen nicht so wohl, führt aber als CEO von Hapag Lloyd die fünftgrößte Reederei der Welt. Rolf Habben Jansen und seine 13.200 Mitarbeiter betreiben 234 Containerschiffe und haben gerade für rund eine Milliarde zusätzlich sechs Mega-Liner gekauft. Wir sprechen über die Wut der Importeure, das angebliche Ende der Globalisierung – und die Angst, die er neuerdings um seine Schiffsbesatzungen hat.
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Jan 29, 2021 • 39min
DB-Cargo-Chefin Sigrid Nikutta: „Das China-Geschäft auf der Schiene entwickelt sich exponentiell“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Sigrid Nikutta hat früher das verstaubte Image der Berliner Verkehrsbetriebe gedreht und macht jetzt einen der härtesten Jobs der Republik. Wegen der harten Konkurrenz auf der Straße gelten Güterbahn-Unternehmen schon in normalen Zeiten als betriebswirtschaftliche Himmelfahrtskommandos - in der Corona-Krise erst recht. Im Podcast erzählt sie Christian Schlesiger, wie sie führt, warum die europäische Kleinstaaterei Innovationen bremst und wie sie den Güterverkehr der Bahn wieder sexy machen will.
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Jan 22, 2021 • 48min
ADC-Präsidentin Spengler-Ahrens: „Es gibt Kunden, die finden einen Shitstorm gut“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Die aktuellen Politspielchen sind eine reine Männerveranstaltung. Das ist eigentlich ziemlich aus der Zeit gefallen – aber kein Einzelfall. Auch in der Bundesliga der Werber herrscht das „Machobusiness“, sagt Dörte Spengler-Ahrens. Die Topwerberin der Agentur Jung von Matt ist als erste Frau zur Präsidentin des Art Directors Club gewählt worden. Die oberste Werberin Deutschlands zitiert gerne Heidi Kabel und liebt es, für einen Werbespot einem unschuldigen Pony Hair-Extensions ins Fell zu flechten (sie schwört, dass das Pony dabei glücklich war). Im Podcast erzählt Dörte Spengler-Ahrens, wie viel Provokation in der Werbung noch möglich ist, wie die Agenturen durch die Coronakrise kommen, wie sie Frauen fördern will und was ihre schlimmste Erfahrung mit einem Mann im Job war. Spoiler: Es geht um eine Vorstandssitzung und einen derben Spruch übers Kaffeekochen. Die ganze schockierende Wahrheit hören Sie in dieser Folge.
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Jan 15, 2021 • 60min
Ariane-Deutschlandchef Godart: „Wir sind kein Dinosaurier, aber vielleicht ein Elefant“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Während Elon Musks SpaceX selbst für Abstürze bejubelt wird, verzögert sich der Start der neuen Trägerrakete Ariane 6 um beinahe zwei Jahre. Das ganze Projekt kostet fast vier Milliarden Euro – eine Milliarde mehr, als ursprünglich geplant. Pierre Godart kennt sich aus mit solch schwierigen Weltall-Missionen, bei denen einiges schiefläuft. Der gebürtige Franzose und Über-7000-Meter-Bergsteiger ist nämlich der Finanz- und Deutschlandchef der Arianegroup. Er gehört zu den Schlüsselfiguren im großen Weltall-Monopoly. Großmächte und Milliardäre wollen fremde Planeten erobern, mit Satelliten, Rohstoff-Abbau und Marstouristen schwerelos das große Geld verdienen. Bis 2040 soll das Volumen des Weltraum-Marktes auf über eine Billion Dollar wachsen, schätzen Experten. Damit das gelingt, brauchen alle immer bessere Raketen. Im Podcast erzählt Godart Beat Balzli, warum Elon Musk vielleicht doch nicht so genial ist und die US-Armee bei seiner Erfolgsstory kräftig nachhilft – und warum ein deutscher Weltraumbahnhof keine gute Idee ist. Spoiler: Godart träumt übrigens denselben Traum wie Musk.
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Jan 8, 2021 • 53min
Multiaufsichtsrätin Simone Menne: „Ein diverses Team ist nicht immer besser“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Simone Menne ist Befürworterin der Frauenquote. In welchem Punkt sie Friedrich Merz zustimmt, erzählt sie im Podcast. Außerdem spricht sie über die Mutlosigkeit der Deutschen und wie Corona uns verändert.
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Dieser Podcast wird präsentiert von DKV Mobility – dem Partner für modernes Flottenmanagement. Der Mobilitätsdienstleister bietet ein Fullservice-Portfolio für jeden Bedarf. Zum Beispiel Zugang zum größten Versorgungsnetz der Branche mit über 60.000 Tankstellen in ganz Europa, Versorgungslösungen für Elektroflotten sowie die Kompensation von CO2-Emissionen. Mit den Leistungen des DKV geht es einfach, schnell und unkompliziert. Und spart Kosten. Weitere Informationen unter www.dkv-mobility.com.

Dec 18, 2020 • 44min
Henkel-CEO Knobel: „Ich werde Angela Merkel vermissen“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Carsten Knobel liebte als Junge Hertha BSC und Jugendorchester, als Student startete er eine Unternehmerkarriere im Ost-West-Handel und seit einem Jahr ist er Vorstandschef einer deutschen Wirtschaftsikone. Wer Handys, Flugzeuge oder Autos zusammenklebt, wer seine Wäsche weißer wäscht oder wer Haargel für seinen Investmentbanker-Look braucht, kommt am Henkel-Konzern nicht vorbei. Sein CEO-Posten im Coronajahr anzutreten, machte die Herausforderung für Carsten Knobel nicht kleiner. Sein Vorgänger musste gehen, weil im Persilreich zu wenig Wachstumsdynamik herrschte.
Die sollte Knobel ausgerechnet in einer Pandemie wiederbeleben. Als die Seuche den chinesischen Markt lahmlegte, blieb ihm nicht viel Zeit, die restlichen Konzernbereiche sturmfest zu machen. Doch Corona erwies sich auch als praktischer Katalysator, um Entscheidungen und Produkteinführungen massiv zu beschleunigen. Trotzdem werfen ihm Kritiker vor, zu zögerlich zu sein, einen mutlosen Plan zu verfolgen. Er sei noch nicht in der Rolle des Machers angekommen. Dass er den Haarprodukte-Giganten Wella nicht schluckte, nehmen ihm viele übel.
Carsten Knobel erzählt Beat Balzli im Podcast, wie sich das Jahr 2020 im Rückblick anfühlt und was er über die Zukunft denkt. Spoiler: Der bodenständige Fußballfan hat „jeden Tag Bock bei Henkel zu sein“.
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Dec 11, 2020 • 55min
N26-Chef Stalf: „Das US-Bankensystem ist noch viel steinzeitlicher als das in Europa“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Der Österreicher Valentin Stalf ist Co-Gründer und CEO der Onlinebank N26 mit mehr als fünf Millionen Kunden in über 20 Ländern. Nicht immer lief es für den sehr selbstbewussten Spross aus gutem Wiener Hause reibungslos. Da wurde schon mal ein paar Hundert Kunden ohne Vorwarnung und Verschulden die Kontoverbindung gekappt. Es ließen sich eine Zeitlang online Konten ohne Identitätsüberprüfung eröffnen. Und der Entstehung des Betriebsrats ging eine hässliche Schlacht voraus. Trotzdem gilt Stalf als die fleischgewordene Disruption, der die klassischen „Offline-Banker“ – wie er sie nennt – ein bisschen das Fürchten lehrt. Im Podcast erzählt er, wie er die Bank zur Produkteplattform weiterentwickelt, warum er angeblich keine Angst vor dem britischen Konkurrenten Revolut hat – und welchen Traum er in seinem Leben unbedingt noch verwirklichen will.
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