

Chefgespräch | Der True-Success-Podcast
Varinia Bernau, Konrad Fischer
Varinia Bernau (Ressortleiterin Management & Karriere) und Konrad Fischer (Ressortleiter Unternehmen & Technologie) diskutieren im Wechsel mit den wichtigsten Familienunternehmern, Top-Managerinnen und CEOs Deutschlands, wie es in der aktuellen Situation gelingt, erfolgreich ein Unternehmen zu führen – und wie sie selbst erfolgreich wurden. Dabei geben die Gäste faszinierende und unterhaltsame Einblicke in ihr Leben – als Inspiration für Ihren Karriereweg.
Logodesign: Patrick Zeh
Logodesign: Patrick Zeh
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Nov 2, 2023 • 58min
KI-Experte Hans Uszkoreit: „Die Rhythmen in der Forschung sind viel zu langsam für die heutige Zeit“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Hans Uszkoreit, Computerlinguist und lange Zeit Professor am Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI), wurde 1950 in Rostock geboren und geriet schon als Jugendlicher mit dem politischen System aneinander. Er wurde verhaftet, floh später nach West-Berlin und gründete dort mit einigen anderen das Stadtmagazin Zitty. Vor allem aber studierte er Linguistik und Informatik an der TU Berlin. In dieser Fächerkombination liegt der Schlüssel für das Verständnis einer Technologie, die seit einem knappen Jahr die Welt in ihren Bann zieht: generative, auf Sprache basierende, künstliche Intelligenz – wie etwa ChatGPT. Und so ist es gewiss kein Zufall, dass Uszkoreit, der in Stanford und China geforscht hat, ein Unternehmen gründete, das eine generative KI für Europa entwickeln will. Nyonic heißt es.
In dieser Folge geht es um die geopolitische Komponente von KI und ihre Nutzung im Alltag. Aber auch um Misstrauen und apokalyptische Bedrohungsszenarien, die etwa OpenAI-Chef Sam Altman skizziert. Das Gespräch führt außerdem in Uszkoreits Kindheit und Jugend in der DDR. Einst aus der sozialistischen Diktatur geflohen, erzählt er, wie er heute auf die KI-Macht Chinas schaut.
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Oct 26, 2023 • 48min
Ethikrat-Vorsitzende Buyx: „In meiner Karriere waren eher die Misserfolge relevant“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Alena Buyx antwortete einmal auf die Frage, in welcher Disziplin sie Olympiasiegerin wäre: Im mehrere Bälle gleichzeitig in der Luft halten. Und genauso liest sich ihr Lebenslauf: 1977 wurde sie in Osnabrück geboren und wuchs in der Nähe von Münster auf. Sie absolviert ein Doppelstudium in Münster, York und London. Promotion in Medizin, dazu Magister in den Fächern Philosophie, Soziologie und Gesundheitswissenschaften. In Harvard forschte sie später auch noch ein Jahr lang und wurde kurz darauf stellvertretende Direktorin des englischen Ethikrats.
Vor neun Jahren wurde sie Professorin für Medizinethik an der Universität Kiel, bevor sie, das ist jetzt fünf Jahre her, dem Ruf an die Technische Universität München folgte und dort die Professur für Ethik in der Medizin und Gesundheitstechnologien übernahm. Im Mai 2020 wurde sie zudem Vorsitzende des Deutschen Ethikrats und prägte die Debatte um die gesellschaftlichen Auswirkungen der Coronapandemie. Corona ist zwar (fast) vorbei. Die heiklen Fragen, die nach einer ethischen Einordnung verlangen, gehen uns aber noch lange nicht aus. Ganz im Gegenteil.
Buyx erzählt Varinia Bernau, wie man es schafft, sich inmitten von Krisen und Krieg auch mal ohne schlechtes Gewissen eine gedankliche Auszeit zu nehmen, warum Glück weniger wichtig ist als die Fähigkeit, mit Enttäuschungen umzugehen – und wie es denn nun gelingt, mehrere Bälle gleichzeitig in der Luft zu halten.
Mitarbeit: Johannes Grote, Anna Hönscheid
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Oct 19, 2023 • 50min
Jung-Papier-Marketingchefin: „Die Politik wettet gegen die marktwirtschaftlichen Mechanismen“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Der heutige Gast im Chefgespräch war mal Architektin, ehe sie das Toilettenpapier für sich entdeckte. 2019 kaufte Karen Jung gemeinsam mit ihrem Mann Hakle.
Das Unternehmen wurde 1928 gegründet, beschäftigt 150 Mitarbeiter, macht 70 Millionen Euro Umsatz – und brachte damals als erster Hersteller Toilettenpapier auf den deutschen Markt: Rollen aus Krepppapier, perforiert zum Abreißen und mit garantiert tausend Blatt.
Nicht nur das Toilettenpapier hat sich seither stark gewandelt, auch das Unternehmen Hakle erlebte viele Umbrüche. 1984 wurde es, bis dahin in Familienbesitz, an ein Schweizer Unternehmen verkauft, später weitergereicht, auch an diverse Private-Equity-Firmen. Inzwischen gehört es Volker Jung und heißt seit kurzem Jung Papier. Seine Frau Karen Jung leitet dort den Einkauf und verantwortet das Marketing, von Produktentwicklungen bis Kommunikation. Sie erlebte turbulente Zeiten und erzählt Varinia Bernau, wie sie den Moment erlebte, als sie mit ihrem Mann Insolvenz anmelden musste, wie viel Emotionen Chefs sich selbst, aber auch der Belegschaft in solch schweren Stunden erlauben können und wie es nun weitergeht. Jung spricht auch darüber, wie es ist, mit dem eigenen Ehemann zu arbeiten, weshalb recyceltes Toilettenpapier nicht so umweltfreundlich ist, wie viele glauben, und wie sich energieintensive Betriebe auf den kommenden Winter vorbereiten.
Mitarbeit: Johannes Grote, Anna Hönscheid
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Oct 12, 2023 • 1h 4min
Em-eukal-Chef Soldan: „Man bekommt als Mittelständler gar nicht die Chance, sich auf etwas einzustellen“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Um uns herum fangen die Nasen wieder an zu laufen, es wird häufiger geniest, der Hals kratzt und es wird gehustet. Und da wir alle keine mehr Masken tragen, ist das eigentlich eine gute Zeit für das Unternehmen, um das es in dieser Folge geht.
Vor 100 Jahren brachte der Apotheker Doktor Carl Soldan ein Bonbon auf den Markt, das fast jeder von uns schon im Mund hatte. Der Medizinalrat feilte im Hinterhof in Nürnberg in seiner Drogerie an der Rezeptur, die bis heute unverändert ist und Em-eukal heißt. Das Bonbon ist bis heute ein Verkaufsschlager und trägt das Unternehmen Dr. C. Soldan noch immer. Seit 2005 wird es in vierter Generation von Perry Soldan geführt. Dr. C. Soldan macht 50 Millionen Euro Umsatz, hat 230 Mitarbeiter und produziert nach der jüngsten Erweiterung der Produktion bis zu 8800 Tonnen Hartkaramelle im Jahr.
Perry Soldan erzählt WiWo-Chefredakteur Horst von Buttlar, warum Kinder den Geschmack von Wildkirsche lieben, er Politiker teilweise in einem anderen Universum vermutet – und wie er mal ein Rockfestival gesponsert hat und die Schlange länger war als die von MTV.
Mitarbeit: Florian Pape, Anna Hönscheid
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Oct 5, 2023 • 52min
Meta-Europachefin Gifford: „Wenn ich mit Mark auf einer einsamen Insel wäre, müsste ich vier Bücher die Woche lesen“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Der heutige Gast im Chefgespräch ist seit fast drei Jahren bei Meta, seit knapp zwei Jahren verantwortet sie dort das Geschäft in Europa, dem Nahen Osten und Afrika. Angelika Gifford war zuvor bei Hewlett-Packard und lange bei Microsoft – obwohl sie eigentlich gern Architektin geworden wäre und dann ausgerechnet eine Banklehre gemacht hat.
Sie erzählt Varinia Bernau, warum ihr die Welt, in der sie ihre Karriere begonnen hat, schnell zu klein wurde. Und weshalb sie überzeugt ist, dass ein Sabbatical, das sie genommen hat, weil sie ihrem Sohn vor dessen Einschulung eine große Reise versprochen hatte, ihre Karriere dann später sogar beschleunigt hat. Außerdem spricht sie darüber, was sie gespürt hat, als sie zum ersten Mal eine Virtual-Reality-Brille auf der Nase hatte – und was sie eigentlich jenen entgegnet, die meinen, Meta-Chef Mark Zuckerberg hätte sich mit seinem Metaverse verzockt.
Mitarbeit: Johannes Grote, Anna Hönscheid
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Sep 28, 2023 • 1h 4min
Motel-One-Co-Chef Müller: „Luxushotels sind für uns schon eine Benchmark“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
In vielen Firmen ist das Motel One die erste Wahl für Dienstreisen. Die Lage ist zentral, der Preis passt in die erbarmungslose Spesenordnung – man weiß, was man bekommt. Zum Beispiel abends noch einen Drink an der Bar.
Daniel Müller übernahm die Hotelgruppe 2021 von seinem Vater. Er studierte BWL an der International School of Management, war nach dem Studium ein bisschen orientierungslos und machte erst einmal ein Praktikum im Resort Hotel des Vaters Dieter Müller am Chiemsee, der Keimzelle des familiären Hotelimperiums. Dort entfachte in ihm das Feuer für die Hotellerie, während er putzte oder an der Bar arbeitete. Zunächst ging es dann aber zur Accor Gruppe, bevor er 2007 zu Motel One kam. Die Übergabe der Leitung an Daniel Müller und Stefan Lenze erfolgte in einer Zeit, die wohl die schwierigste Prüfung für die Familie, das Unternehmen, aber auch die Hotelbranche insgesamt war. Es war die Zeit der Pandemie, in der die Familie 200 Millionen Euro verlor. Dank üppiger Cashreserven überstand sie die Zeit aber und baute eifrig weiter Hotels. Und nun expandiert Motel One weiter. Sogar in London und New York ist das Familienunternehmen inzwischen vertreten. Und die Zahlen können sich auch wieder sehen lassen. Schon 2022 knackte die Budget-Design-Marke die 600-Millionen-Euro-Grenze. Außerdem startete sie parallel die Zweitmarke „The Cloud One“. Das Wachstum setzt sich dieses Jahr mit einer Auslastung von 69 Prozent fort. Im Vorjahr waren es noch 51 Prozent.
Daniel Müller erzählt Chefredakteur Horst von Buttlar, weshalb er gern Preisschilder an den Möbeln hängen lassen würde, wie sich Geschäftsreisen nach Corona verändert haben – und welche Innovationen Übernachtungsäste erwarten können.
Mitarbeit: Johannes Grote, Anna Hönscheid
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Sep 21, 2023 • 50min
Fressnapf-Chef Steegmann: „Wir hatten durch Corona sehr viel Rückenwind“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Der heutige Gast im Chefgespräch weiß, was Hunde brauchen – und auch Katzen, Wellensittiche und vor allem: ihre Besitzer. Denn er führt seit drei Jahren den Zoohändler Fressnapf. Das Unternehmen hat einen Jahresumsatz von vier Milliarden Euro, 18.000 Mitarbeiter und 1800 Märkte in dreizehn EU-Ländern, wovon etwas über die Hälfte eigene Märkte sind, die restlichen von Franchisepartnern geführt werden.
Bevor Johannes Steegmann zu Fressnapf kam, war er unter anderem bei der Unternehmensberatung McKinsey, wo er bereits die Einzelhändler betreute – und zuletzt fast zehn Jahre bei Rewe, wo er den Bereich Rewe Digital mit aufgebaut und die Grenzen zwischen Online- und stationärem Handel eingerissen hat.
Steegmann erklärt Varinia Bernau, warum Fressnapf nicht mehr nur ein Futtermittelanbieter, sondern ein Rundumversorger sein will – und was das für seinen Arbeitsalltag und für den seiner Mannschaft bedeutet. Er erzählt, wie stressig es als Geschäftsführer in einem eigentümergeführten Unternehmen sein kann, wenn der Gründer, Torsten Toeller, noch lange nicht an den Ruhestand denkt – und auch mal die eine oder andere Idee hat. Wie all die Krisen, von Corona bis zum Ukrainekrieg, unser Verhältnis zu Tieren verändert haben – und natürlich auch, was seine eigenen Haustiere ihm persönlich bedeuten.
Mitarbeit: Johannes Grote, Anna Hönscheid
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Sep 14, 2023 • 45min
Goldbeck-Chef: „Vom Ackerland bis zur fertigen Wohnung müsste man in zwölf Monaten gelangen können“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Alle reden übers Bauen, aber gebaut wird gefühlt immer weniger, denn alles scheint zu hoch: die Zinsen, die Kosten, die Auflagen. Also Dunst am Bau nach vielen Jahren des Booms. Wie kommen wir da raus?
Jan-Hendrik Goldbeck, geschäftsführender Gesellschafter des gleichnamigen Bau- und Immobilienunternehmens, versucht in dieser Folge, Antworten zu finden. Er spielte schon als Kind gerne mit Lego, vor allem mit Raumschiffen. Das Familienunternehmen hat eine der großen Erfolgsgeschichten in der deutschen Baubranche geschrieben. Goldbeck ist ein Spezialist für serielles Bauen nach dem Lego-Prinzip. Wenn Sie in Deutschland eine Halle sehen oder in ein Parkhaus fahren, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass Goldbeck es gebaut hat. Bekannt wurde die Firma spätestens, als sie in Rekordzeit für Elon Musk das Tesla-Werk in Grünheide baute. Jan-Hendrik Goldbeck führt das Unternehmen zusammen mit seinem Bruder in zweiter Generation. Ortwin Goldbeck gründete das Unternehmen 1969, damals mit sieben Mitarbeitern. Heute wickelt Goldbeck mit 12.000 Mitarbeitern in ganz Europa rund 500 Projekte pro Jahr ab, mit einer Gesamtleistung von 6,7 Milliarden Euro.
Jan-Hendrik Goldbeck erzählt WiWo-Chefredakteur Horst von Buttlar, wie die Zusammenarbeit mit Elon Musk verlief, was nötig wäre, um deutlich schneller bezahlbaren Wohnraum zu schaffen – und weshalb uns noch zwei dunkle Jahre bevorstehen.
Mitarbeit: Johannes Grote, Anna Hönscheid
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Sep 7, 2023 • 54min
Familienunternehmer-Präsidentin: „Die krassen Vorgaben aus Brüssel werden in Deutschland noch verschlimmbessert“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Der heutige Gast im Chefgespräch ist Familienunternehmerin im doppelten Sinne. Sie führt seit 2017 in vierter Generation den Lebensmittellieferanten Rullko, der Pflegeeinrichtungen, Krankenhäuser und die Gastronomie versorgt. Das Unternehmen hat rund 200 Mitarbeiter und einen Jahresumsatz von zuletzt etwa 82 Millionen Euro.
Marie-Christine Ostermann führt seit diesem Jahr aber auch als Präsidentin den Verband „Die Familienunternehmer“.
Schon mit 16 Jahren wusste sie, dass sie ins Familienunternehmen einsteigen will, hat aber ihre Studienzeit in St. Gallen genutzt, um in ein Handelsunternehmen in Asien, eine Künstleragentur in London und einen US-Reitsportbetrieb hineinzuschnuppern. Danach kehrte sie zurück nach Westfalen, genauer gesagt: nach Hamm.
Ostermann erzählt, ob ihr diese Welt nicht manchmal zu klein ist, was ihr Europa bedeutet, wie sie ihre Schüchternheit überwunden und welche Rolle dabei der Reitsport gespielt hat. Außerdem spricht sie darüber, wie groß ihre Hoffnung ist, dass die Ampelregierung wirklich den Bürokratieabbau schafft, den sie verspricht – und wo Unternehmen am meisten der Schuh drückt.
Mitarbeit: Johannes Grote, Anna Hönscheid
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Aug 31, 2023 • 51min
Sennheiser-Chefs: „Beyoncé wollte ein Mikrofon mit Plexiglasgehäuse, das von innen blau leuchtet“
WirtschaftsWoche Chefgespräch
Sie sind Brüder – und Kollegen. Gemeinsam führen sie das Familienunternehmen Sennheiser in der dritten Generation. Bei der Vereidigung von Joe Biden zum US-Präsidenten schmetterte Lady Gaga die Nationalhymne ins goldene Sennheiser-Mikrofon MD435. Auch beim Superbowl, dem ESC und den Olympischen Spielen kommt die Studio- und Übertragungstechnik des Unternehmens zum Einsatz.
Gegründet hat es einst ihr Großvater, unmittelbar nach Ende des Zweiten Weltkriegs, im idyllischen Wennebostel, eine halbe Autostunde nördlich von Hannover. Der Großvater, ein Elektroingenieur, erfand damals den ersten offenen Hifi-Kopfhörer, der meistverkaufte Kopfhörer der Welt.
Heute beschäftigt Sennheiser mehr als 2000 Mitarbeiter, der Jahresumsatz lag zuletzt bei fast 468 Millionen Euro. Andreas Sennheiser studierte Betriebs- und Produktionswirtschaft an der ETH Zürich, arbeitete bei Hilti – und stieg 2010 ins Familienunternehmen ein. Sein Bruder Daniel studierte Design, versuchte sich zunächst in einer Werbeagentur und machte später Karriere bei Ogilvy und P&G. Seit 2013 führen sie Sennheiser gemeinsam.
Sie erzählen Varinia Bernau, welche Erfahrungen das Unternehmen schon frühzeitig bei der Produktion in China gemacht hat, warum sie mitten in der Coronakrise eine ihrer umsatzstärksten Sparten verkauften und sich aufs Geschäft mit professionellen Kunden fokussierten, obwohl die Veranstaltungsbranche nach den Lockdowns am Boden lag – und welche Sonderwünsche die Superstars haben.
Mitarbeit: Johannes Grote, Anna Hönscheid
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