Serienweise - Streaming-Serien bei Netflix, Disney+ und Co.

Ruediger Meyer
undefined
Jun 14, 2024 • 1h 37min

"House of the Dragon", "The Boys", "Becoming Karl Lagerfeld" und "Sweet Tooth"

Nur eine fünfte Staffel fehlt uns in dieser Woche zur Straße beim Poker, denn wir besprechen eine erste Staffel, eine zweite, eine dritte und eine vierte Staffel in verschiedenen Konstellationen. Den Auftakte macht die vierte Staffel von Amazons "The Boys" (3:43), die Rüdiger bereits nach einer Folge wieder verloren hat, weswegen er das Feld den drei echten Fans der abgedrehten Superhelden-Serie überlässt. Nachdem Roland, Michael und Holger besprochen haben, was die Serie so besonders macht und ob die neuen Folgen das Niveau halten, wenden wir uns trotz unserer Lumpenkleidung Disneys "Becoming Karl Lagerfeld" (28:00) zu - und erklären erst einmal, warum man die Serie auf französisch schauen sollte. Der überraschenderweise nicht als Miniserie angelegte Sechsteiler mit Daniel Brühl ist dabei mehr auf den Menschen als den Modeschöpfer Lagerfeld konzentriert, was Vor- und Nachteile hat. Danach gibt es noch zwei Mal Fantasy. Zum einen startet die zweite Staffel von "House of the Dragon" (50:33) bei Wow und liefert gute Argumente weiterzuschauen bzw. sogar neu einzusteigen, denn sowohl Holger als auch Michael und Rüdiger sehen in dem Auftakt eine Steigerung. Das Finale unserer Folge bildet dann auch ein Serienfinale, denn Netflix bringt "Sweet Tooth" (1:21:32) mit der dritten Staffel zu Ende. Auf eine runde Art? Das ist die große Frage.Cold-Open-Quiz: "Welches US-Sport-Team verdankt seinen Namen einer TV-Serie?"
undefined
Jun 7, 2024 • 1h 12min

"Star Wars: The Acolyte" und "Clipped"

Disney+ hat diese Woche gleich zwei Serien gestartet, die eigentlich den Geschmäckern von Holger, Michael und Rüdiger auf den Leib geschneidert sind. Mit "Star Wars: The Acolyte" (3:40) startet die mittlerweile sechste Realserie aus dem "Krieg der Sterne"-Universum - und ausnahmsweise ist von Luke, Leia, Darth Vader und Co. nicht einmal ansatzweise etwas zu sehen. Die Serie von "Matrioschka"-Macherin Lesley Headland spielt etwa 100 Jahre vor "Die dunkle Bedrohung" und kann daher ohne großen Kanon-Ballast erzählen. Ob sie das ausnutzt, führt im Podcast zu großen Diskussionen. Die löste 2013 auch Donald Sterling aus, als dessen rassistische Aussagen an die Öffentlichkeit gerieten und er sein NBA-Team zwangsverkaufen musste. Der Sechsteiler "Clipped" (41:32) hatte bei uns Hoffnungen auf ein neues "Winning Time" ausgelöst, ist aber weder am Basketball-Sport noch an einem Besitzer-Biopic interessiert. Stattdessen zeigt die Miniserie im Kern nur die eine Saison aus verschiedenen Blickwinkeln und ist mehr eine Skandal- als eine Basketballchronik der Los Angeles Clippers. Funktioniert es dennoch?Cold-Open-Frage: "Welche britische Serie sollte die ARD neben ,Ghosts' noch lokalisiert adaptieren?"
undefined
May 31, 2024 • 56min

"Eric", "Tracker" und "Feud: Capote vs the Swans"

Mit "Eric" (4:12) hat Benedict Cumberbatch sein neuestes Serienprojekt gefunden. Im Netflix-Sechsteiler spielt der "Sherlock"-Star den am Jim Henson erinnernden Puppenspieler Vincent, der sich im New York der 1980er mit einem imaginären Monster auf die Suche nach seinem verschwundenen Sohn macht. Kann der Mix aus Krimi, Familiendrama, Gesellschaftskritik und Psychothriller Michael und Rüdiger überzeugen obwohl sie nicht gerade zu den Cumberbitches zählen? Danach widmen wir uns zwei Serien bei Disney+. Während "Tracker" (23:42) mit "This is Us"-Star Justin Hartley für das klassische US-Fernsehen gemacht wurde und dort als Mix aus "Navy CIS", "Reacher" und "Poker Face" starke Quoten einfuhr, ist "Feud: Capote vs the Swans" (38:30) deutlich ambitionierter. Die nach siebenjähriger Pause startende zweite Staffel der Ryan-Murphy-Anthologie zeigt, wie sich Truman Capote in den 1960ern und 1970ern mit den Damen der New Yorker Elite überwarf als er deren intimste Geheimnisse für den literarischen Erfolg ausschlachtete.Cold-Open-Frage: "Was hat uns bei den neuesten Netflix-Zuschauerzahlen überrascht?"
undefined
May 24, 2024 • 1h 1min

Das brillante "Die Zweiflers", "Crooks" und "Disko 76"

In dieser Woche gehen Roland, Michael und Rüdiger ins Archiv und widmen sich drei Serien, die aus deutschen Landen stammen und von Euch gewünscht wurden - sei es, weil ihr sie empfohlen habt oder weil geteiltes Leid halbes Leid ist. Den Auftakt macht die gerade in Cannes preisgekrönte Serie "Die Zweiflers" (3:51), die bereits mit "Succession" und "Die Sopranos" verglichen wurde. Die Saga über eine jüdische Familie in Frankfurt, deren Delikatessen-Imperium Risse bekommt, versetzt uns in dieser Woche in regelrechte Euphorie. Können das auch unsere beiden Nachzügler von sich behaupten? "Crooks" (22:56) mit Frederick Lau und Kida Khodr Ramadan war der Netflix-Versuch, "4 Blocks" zu wiederholen, für den man sich mit u.a. Marvin Kren auch die gleichen Verantwortlichen gesucht hat. Mit "Disko 76" (38:56) hingegen bringt RTL+ seine Version der Ku'damm Reihe und erzählt eine mit Disco-Musik unterlegte Tanzromanze, der man eigentlich richtig böse sein sollte, aber es irgendwie dann doch nicht sein kann.Cold-Open-Frage: "Wer sollte gegen Nicolas Cage in ,Spider-Man Noir' antreten?"
undefined
May 17, 2024 • 1h 12min

"Bridgerton", "The Tattooist of Auschwitz" und "Ein Gentleman in Moskau"

Drei ganz unterschiedliche Serien mit historischem Bezug haben wir uns in dieser Woche vorgenommen, die Michael und Rüdiger sowohl alphabetisch als auch chronologisch besprechen. Zum Auftakt begeben wir uns mit der ersten Hälfte der dritten Staffel von "Bridgerton" (3:30) zurück ins 19. Jahrhundert wo natürlich wieder ein neues Kind der Bridgerton-Familie unter die Haube gebracht werden soll. Dieses Mal ist allerdings noch nicht so ganz klar, für wen am Ende die Hochzeitsglocken läuten, denn sowohl Colin als auch Benedict und Francesca Bridgerton haben neue bzw. alte Love Interests. Eine davon wird mit Nicola Coughlan vom heimlichen Star der Netflix-Serie verkörpert. Hilft Michael das, die Serie doch noch zu mögen? Oder muss Rüdiger erneut als einziger die Fahne für simpel erzählte Romanzen hochhalten? Im Anschluss schauen wir, was Ewan McGregor als "Ein Gentleman in Moskau" (22:24) von den 1920ern bis zu den 1950ern in einem Moskauer Hotel anstellt. Die Adaption eines Romans von Amor Towles hatten sowohl Michael als auch Rüdiger auf ihren Vorfreudelisten. Wird die Serie von Paramount+ den Erwartungen gerecht? Und schließlich verfilmt Sky mit "The Tattooist of Auschwitz" (48:13) einen Roman von Heather Morris, der die wahre Liebesgeschichte von Lale Sokolov und Gita Fuhrmannova erzählt, vom Auschwitz-Museum aber stark kritisiert wurde. Macht es die Serie mit Harvey Keitel und Melanie Lynskey besser?Cold-Open-Frage: "Wer solten die neuen 'Mr. und Mrs. Smith' werden?"
undefined
May 10, 2024 • 1h 21min

"Maxton Hall", "Dark Matter", "Knuckles" und endlich neues "Tokyo Vice"

Ein wilder Genre-Mix erwartet uns im heutigen Podcast. Zum Auftakt sprechen Holger, Michael und Rüdiger über Apples neuen Sci-Fi-Streich "Dark Matter - Der Zeitenläufer" (4:06), das etwas anders als Marvel auf Parallel-Universen blickt. In der Verfilmung des gleichnamigen Romans von Blake Crouch muss sich Joel Edgerton als Physiker auf der Suche nach seiner Ehefrau (Jennifer Connelly) und seinem alten Leben durch verschiedene Versionen von Chicago kämpfen. Ist die Serie mehr als ein faszinierendes High-End-Konzept? Danach nimmt Holger die Tür in eine andere Welt und Michael und Rüdiger bleiben zurück, um endlich über die neuen Folgen von "Tokyo Vice" (25:50) zu sprechen, das mittlerweile bei ProSieben Fun / Joyn läuft und auch ohne Michael Mann ein Serien-Kleinod bleibt. Das kann man über die neue Amazon-Serie "Maxton Hall: The World Between Us" (50:03) nicht gerade behaupten, die Mona Kastens Erfolgsroman(ze) "Save Me" in eine Ansammlung von Teenie-Klischees verwandelt, die weder ihre Protagonisten noch ihr Publikum Ernst nimmt. Hat "Knuckles" (1:09:29) das gleiche Problem oder wird das auf Zehnjährige ausgelegte "Sonic the Hedgehog"-Spin-off von Paramount+ Michaels Nominierung aus dem Vorschau-Podcast gerecht?Cold-Open-Frage: "Nach Taylor Swifts Freund Travic Kelce: Welchem Sportler trauen wir noch eine Serienrolle zu?"
undefined
May 3, 2024 • 1h 4min

"Ein ganzer Kerl" und "Shardlake"

Zwei Romanadaptionen stehen in dieser Woche im Fokus des Podcasts. Netflix hat mit "Ein ganzer Kerl" (3:10) Tom Wolfes zweiten Roman "A Man in Full" verfilmt. In der Serie von David E. Kelley spielt Jeff Daniels einen Immobilienhai, der angeblich nichts mit Donald Trump zu tun hat, aber dennoch die Assoziation geradezu aufzwingt. Ob das ein Vor- oder Nachteil ist, sind sich Rüdiger und Holger nicht ganz sicher. Und auch über "Shardlake" (28:55), einer Adaption der Historenkrimis des kurz vor dem Start verstorbenen Autors C.J. Sansom, gibt es viel zu diskutieren. Ganz besonders, weil Holger die Romanvorlage gut kennt und liebt. "Was ist unsere liebste Serienfigur aus der Arbeiterschicht?"
undefined
Apr 26, 2024 • 1h

"Dead Boy Detectives" und das tolle "Dark Winds" geht weiter

Mit "Dead Boy Detectives" (3:50) will Netflix das Loch bis zur nächsten "Sandman"-Staffel überbrücken. Immerhin feierten die Figuren ihren Ursprung in einem der "Sandman"-Comics von Neil Gaiman. Allerdings hat die Serie eine recht komplizierte Entstehungsgeschichte, die Netflix dazu zwang, die Verbindung mit der Mutterserie erst nachträglich herzustellen. Holger, Roland und Rüdiger diskutieren, ob sich das auf die Qualität auswirkt. Im Anschluss sagt Roland Lebewohl und wir sprechen zu zweit über die zweite Staffel von "Dark Winds" (34:30), die RTL+ heimlich, still und leise ins Programm aufgenommen hat und von den Vorsitzenden des ersten deutschen Zahn-Mc-Clarnon-Fanpodcasts dankbar entdeckt wurde. Können die neuen Folgen das Niveau der ersten Staffel halten?Cold-Open-Frage: "Welche Serienfigur würde einen guten Geschworenen im Trump-Prozess abgeben?"
undefined
Apr 19, 2024 • 50min

"The Sympathizer" und der Geheimtipp "Rentierbaby"

Zwei Serien, die wild in Genres hin- und herspringen, haben sich Michael und Rüdiger in dieser Woche vorgenommen. Mit der Wow-Serie "The Sympathizer" (3:52) verfilmen Regisseur Park Chan-wook ("Oldboy") sowie der Produzent und vierfache (!) Hauptdarsteller Robert Downey Jr. einen Puliterpreis-gekrönten Roman von Viet Thanh Nguyen, der mit der Geschichte eines vietnamesischen Triple-Agenten einen satirischen Blick auf die amerikanische Sicht des Vietnamkriegs wirft. Der Siebenteiler versucht Agententhriller, Einwandererdrama und Hollywoodsatire unter einen Hut zu bringen. Kann das gelingen? Einen ähnlichen Balanceakt versucht auch die Netflix-Serie "Rentierbaby" (32:11) in der Komiker Richard Gadd eine eigene Stalking-Erfahrung verarbeitet und mit dem Mix aus Psychothriller und Schwarzer Komödie schonungslosen Seelen-Striptease betreibt. Eine Serie, die man einerseits gesehen haben muss, andererseits aber nur schwer zu ertragen ist.Cold-Open-Frage: "Wer sollte im ,For all Mankind'-Spinoff ,Star City' mitspielen?"
undefined
Apr 12, 2024 • 1h 12min

"Fallout", "Franklin" und "Iwájú"

Mit "Fallout" (4:23) versucht Amazon mal wieder eine neue große Serien-Franchise zu starten. Die Adaption einer mehr als 25 Jahre alten, populären Videospielreihe kommt dabei zu einem Zeitpunkt an dem Videospiel-Verfilmungen dank "The Last of Us", "Arcane" und Co. eine kleine Renaissance erleben. Kann die Endzeit-Serie der "Westworld"-Macher Jonathan Nolan und Lisa Joy daran anknüpfen und eine auch als Serie stimmige Erzählung abliefern? Das versuchen Michael und Rüdiger, die die Spiele nur rudimentär kennen, einzuschätzen. Während "Fallout" auf Retrofuturismus setzt, setzt die Disney-Animationsserie "Iwájú" (53:05) auf Afrofuturismus und zeigt ein Lagos der Zukunft. Obwohl der Stil der Serie klar auf kleiner Kinder angelegt ist, sind es die thematischen Inhalte wie Kindesentführung nicht gerade. Ein Umstand, der im Podcast zu unterschiedlichen Einschätzungen der Serie von Walt Disney Animation führt. Die gibt es auch bei "Franklin" (35:12) von Apple TV+ in der Michael Douglas in den 1870ern acht Folgen lang durch Frankreich irrt. Eigentlich soll er als Benjamin Franklin militärische und finanzielle Unterstützung der Franzosen im Unabhängigkeitskrieg gegen die Engländer sichern. Tatsächlich gräbt er aber in erster Linie Frauen an und hängt auf Partys ab. Ist das im Sinne des Erfinders?Cold-Open-Frage: "Was halten wir vom angedachten ,Heroes'-Reboot?"

The AI-powered Podcast Player

Save insights by tapping your headphones, chat with episodes, discover the best highlights - and more!
App store bannerPlay store banner
Get the app