

heise meets … Der Entscheider-Talk
Heise Business Services
heise meets … Der Entscheider Talk - ist der Podcast mit Entscheidern für Entscheider. Wir besprechen kritische, aktuelle und zukunftsgerichtete Themen aus der Perspektive eines Entscheiders. Wir begrüßen Persönlichkeiten aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. Immer aktuell und nah am Geschehen.
Episodes
Mentioned books

Mar 23, 2022 • 32min
Künstliche Intelligenz - wo stehen wir mit der Sicherheit
Gisela Strnad trifft Dr. Dirk Stenkamp
Gisela Strnad spricht mit Dr. Dirk Stenkamp, Vorstandsvorsitzender TÜV NORD AG zum Thema „Künstliche Intelligenz, wo stehen wir mit der Sicherheit“
„Mit KI stehen wir an der Schwelle eines neuen Zeitalters und KI übernimmt Aufgaben schneller und fehlerfreier, als Menschen das könnten.“ sagt Stenkamp.
Vertrauen in KI-basierte Geräte könne nur aufgebaut werden, wenn es in der Bevölkerung ein Gefühl von Sicherheit gebe, erklärte Stenkamp. Dafür seien standardisierte Verfahren notwendig. „Es wird künftig auch ein Qualitätsmerkmal für Künstliche Intelligenz sein, sich Prüfschemata und Zertifizierungen unterzogen zu haben“, sagte Stenkamp. Hier könne Europa eine Vorreiterrolle einnehmen. Zudem könnten mit entsprechenden Zertifizierungen bei Kundinnen und Kunden auch Kaufentscheidungen beeinflusst werden. Dabei muss aber immer darauf geachtet werden, das KI-basierte Geräte ethischen Grundsätzen entsprechen und diskriminierungsfrei sind. Aud Seiten der EU wird aktuell nur ein 2AI Act“ diskutiert. Darin würden verschiedene Risikoklassen unterschieden. Schon heute lassen viele Unternehmen Ihre Produkte freiwillig zertifizieren, dadurch ist das Vertrauen der Verbraucherinnen und Verbraucher in die Produkte deutlich gestiegen.

Mar 16, 2022 • 46min
Future Angst
Gisela Strnad trifft Dr. Mario Herger
Gisela Strnad spricht mit Dr. Mario Herger über sein Buch „Future Angst“. Die „gute alte Zeit“ gab es nie, nur die Zukunft können wir proaktiv gestalten. Es geht im Buch u.a. um den Umgang mit Technologien, die damit verbundene Psychologie und den notwendigen Perspektivwechsel.
Erfindungen und Veränderungen ist kein Phänomen unserer Zeit. Auch in der Vergangenheit brauchten Neuerungen oftmals sehr lange, um akzeptiert zu werden und im Alltag Einzug halten zu können. Anhand von Beispielen wie dem Spiegel, Plüschbären, Fahrstühle, Stethoskop usw. wird deutlich, welche unsinnigen Argumente gegen die Nutzung gebracht wurden. Erstaunlich ist, das ablehnende Argumente, von vor vielen hundert Jahren, auch heute noch aktuell sind.
Wir leben schon immer in Übergangszeiten, das ist nichts neues. Übergänge müssen gemeistert werden und disruptive Ansätze sind Herausforderungen an uns alle. Jedoch wo ist die Ambition für Neues in Deutschland geblieben? Dr. Mario Herger zitiert aus einer Studie: „Deutschland hatte im Jahr 2001 noch 1,5 Mio. Gründer. 2019 waren es nur noch 500.000 Firmengründer.“ Zudem ist das Image von Menschen die Firmen gründen, massiv gesunken.
Ein Ratschlag zur Veränderung ist: „Technik nicht nur aus den technischen Features heraus darstellen, sondern Geschichten um die Technik erzählen und Visionen aufbauen“. Es gibt dazu bereits heute gute Beispiele auf der Welt. Lassen Sie sich inspirieren.

Mar 9, 2022 • 43min
Hat Deutschland den Anschluss an die Digitalisierung schon verloren?
Gisela Strnad trifft Achim Berg
Gisela Strnad spricht mit Achim Berg, u.a. BITKOM Präsident, darüber, ob Deutschland den Anschluss an die Digitalisierung verloren hat.
Lt. Achim Berg fehlt es in Deutschland am Willen zur Digitalisierung. Im internationalen Vergleich fallen wir immer weiter ab. Er ist überrascht, wie gleichgültig, fast schon fatalistisch, sich viele gegen den Fortschritt verschließen. In den Behörden sind wir in den 80er Jahren stehen geblieben und in den Schulen in den 70er Jahren. Unser Land wirkt schlaff. Die Welt wartet nicht auf uns, und wenn wir es nicht schaffen, den Anschluss wieder herzustellen, wird es langfristige Folgen für uns haben. Das Kapital und die Möglichkeiten sind vorhanden, es muss nur umgesetzt werden. Zudem schaffen wir eine Veränderung in diesem Land nur, wenn das verloren gegangene Vertrauen in den Staat wieder hergestellt wird.
Start-ups waren in den vergangenen Jahren immer wieder der Garant für neue Ideen und Innovation. Leider geht die Zahl der Gründungen in Deutschland zurück. „Mich haben diese Zahlen fassungslos gemacht. Wir haben scheinbar eine Sattheit im Land erreicht, die Risiko scheut. Aber alle schauen auf die großartigen Gründer.“ bemängelt Achim Berg.
Zudem bemerkt er, dass Europa die Führerschaft in einigen Themen übernehmen könnte, wenn wir nicht alles mit der „Gießkanne“ angehen würden. Wir müssen uns konzentrieren, seiner Meinung nach auf die Themen, Medizintechnik mit KI und autonomes Fahren.

Mar 2, 2022 • 28min
Lebenslanges Lernen – Digitales Know-how wichtiger denn je!
Gisela Strnad trifft Thorsten Mücke
Gisela Strnad spricht mit Thorsten Mücke, Projektmanager heise Academy über „Lebenslanges Lernen – Digitales Know-how wichtiger denn je!“ Lebenslanges Lernen ist kein neues Thema. Bereits früher gab es den Spruch „Man lernt nie aus“. Nur das wir hier von Spezialisierung gesprochen habe. Heute geht es bei Lebenslangem Lernen um die Aneignung von interdisziplinärem, breitem Wissen und um notwendige Softskills. Der bessere Begriff heute wäre „Lebensbegleitendes Lernen“. Digitales Wissen wird heute gerade in Bürojobs vorausgesetzt. Wenn wir aber tatsächlich hinter die Kulissen schauen, merken wir, dass bei jedem erhebliche Lücken auftreten. Wir lernen zu 70% informell und bedarfsorientiert am Arbeitsplatz, hier helfen E-Learning-Plattformen. Lerninhalte können nach Bedarf jederzeit und aktuell genutzt werden. Diese werden klassische Seminare aber nicht ersetzen. Die heise Academy ist dabei ein guter Baustein, als Lernplattform für Mitarbeitende und Unternehmen. Wobei Mitarbeitende immer überlegen sollten, wie sie dauerhaft ihren Wert am Arbeitsmarkt erhalten, sollten Unternehmen für Ihre Mitarbeiter eine Weiterbildungsstrategie entwickeln, um in der immer digitaler werdenden Geschäftswelt mithalten zu können.

Feb 23, 2022 • 42min
Aufbau einer Arbeitgebermarke durch Employer Branding
Gisela Strnad trifft Jörg Wolf
Gisela Strnad spricht mit Jörg Wolf, Agentur Castenow über „Aufbau einer Arbeitgebermarke durch Employer Branding“.
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wollen heute einen Arbeitgeber. der mit seiner Haltung, seinem Gemeinschaftsgefühl und seinen Werten überzeugt. Dabei ist es wichtig, auf die eigenen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu hören und mit Ihnen gemeinsam zu ergründen, warum Sie jeden Tag wieder mit Freude zur Arbeit kommen. Jörg Wolf sagt „Nur was von innen brennt, kann auch nach außen strahlen“. Zuhören, Schwachstellen ansprechen und Geschichten aus dem eigenen Unternehmen erzählen. Zudem die richtigen Zielgruppen und Menschen erreichen, die zum Unternehmen passen, das sind wichtige Voraussetzungen für den Aufbau einer Arbeitgebermarke. Wofür steht das Unternehmen, was ist die DNA, was war einmal der Gründergedanke, welche Chancen bietet das Unternehmen. Alles Punkte, die eine Arbeitgebermarke einmalig machen und kreativ kommuniziert werden muss. „Dabei ist es wichtig, dass es nur eine Brand Philosophie geben kann. Employer Branding und Markendarstellung müssen zusammenpassen“ empfiehlt Jörg Wolf.
Durch die intensive Auseinandersetzung mit dem Unternehmen, seinen Mitarbeitenden und Zielen, erlangt das Unternehmen ein strategisches Steuerungsinstrument zur Positionierung als Arbeitgebermarke. Die Mitarbeiterbindung, „wofür arbeite ich hier“ wird gestärkt. Der Wandel kann aktiver mitgestaltet und begleitet werden. Zudem ist jetzt schon abzusehen, dass in Zukunft Unternehmen, die eine starke Arbeitgebermarke haben, gute Mitarbeiter bekommen und sich dadurch am Markt beweisen können. Jörg Wolf weist darauf hin, „Es ist keine Frage von Budget, eine Arbeitgebermarke aufzubauen, sondern eine Frage von Vertrauen, Haltung, Mitarbeitereinbindung und innerer Stärke des Unternehmens“.

Feb 16, 2022 • 30min
Die Transformation der IT und der Arbeitsplatz der Zukunft (Gesponsert)
Gisela Strnad trifft Christina Poetzsch
Gisela Strnad spricht mit Christina Poetzsch, Field Marketing Managerin Mittelstand, Dell Technologies über „Die Transformation der IT und den Arbeitsplatz der Zukunft“ .
Der deutsche Mittelstand ist Meister seines Fachs. Als Innovations- und Technologiemotor erfreut er sich zu Recht internationaler Wertschätzung, und so wundert es nicht, dass die mittelständische Wirtschaft boomt. Das Potenzial der Digitalisierung schöpfen die Unternehmen allerdings noch lange nicht aus.
Die sogenannte „neue Normalität“ als Folge der Pandemie hat alle seit mehr als einem Jahr fest im Griff. Auch Unternehmen und ihre Mitarbeiter:innen mussten sich innerhalb kürzester Zeit auf eine Situation einstellen, die so niemand vorhersehen konnte. So waren zum Beispiel Arbeitgeber:innen mit einem Mal in der Pflicht, ihrer Belegschaft gewissermaßen über Nacht die Möglichkeit zu bieten, ganz oder teilweise von Zuhause aus zu arbeiten – und nicht jedes Unternehmen war darauf vorbereitet.
Dass flexible Arbeitsplatzmodelle für beide Seiten – Arbeitnehmer:innen und Arbeitgeber:innen – zahlreiche Vorteile bieten, ist ebenfalls keine neue Erkenntnis, und spätestens jetzt dürfte allen klar sein, dass sie weit mehr sind als ein netter, aber letztlich verzichtbarer Luxus. Mitarbeiter:innen erwarten heute schlicht die Möglichkeit, unabhängig von Zeit und Ort produktiv arbeiten zu können – und das nicht erst seit der Pandemie. Die Unternehmen wiederum profitieren von motivierten Arbeitskräften und haben, wenn sie derlei Modelle anzubieten bereit sind, beim Kampf um die besten Talente einen echten Wettbewerbsvorteil. New Work verbessert auch die Kommunikation im Unternehmen und hat zudem einen positiven Einfluss auf die Mitarbeiter:innen – ebenso wie auf die Kundenzufriedenheit und schlussendlich auf die Unternehmenskultur insgesamt. Doch wie setzt man „New Work“ am besten um?
Dieser Podcast ist vom Arbeitgeber des Interviewpartners gesponsert

Feb 9, 2022 • 25min
Digitale Bildung erfordert Mut zu weniger Bürokratie
Gisela Strnad trifft Dr. Gerd Landsberg
Dr. Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer DStGB hofft, dass auch nach der Coronakrise, der Fokus auf dem Thema „Digitale Bildung“ bleibt, es geht kein Weg an der Bildungsrepublik vorbei.
Die reine Bereitstellung von Endgeräten ist nicht ausreichend, es sind auch IT Fachkräfte an Schulen erforderlich, die für einen reibungslosen Betrieb sorgen. Diese Fachkräfte sind aber derzeit sehr schwer zu bekommen. Die im Koalitionsvertrag dargestellt Möglichkeit, auch Folgekosten über Fördermittel, aus dem Digitalpakt Schule 2.0, finanzieren zu können, ist ein erster Schritt. Zudem sollten einheitliche Tools, von Seiten der Länder, z.B. eine Schulcloud zum Einsatz kommen.
Landsberg wünscht sich, das jede Schule in Zukunft für den reibungslosen Betrieb der Digitalen Infrastruktur einen „Digitalen Schulinspektor“ einsetzen kann. Es könne nicht sein, dass die IT Infrastruktur der Schulen nur nebenbei betrieben wird. Folgende Themen sind aus seiner Sicht dringend erforderlich: „ein flächendeckendes Glasfasernetzt und funktionsfähige Schulcloud, in allen Ländern, für alle Schulformen. Zudem ist beim digitalen Schulbuch ebenfalls Nachholbedarf.“
Es sei notwendig, dass Kommunen und Länder aus Ihrem Silodenken herauskommen. Die Hemmschwellen für Kooperationen mit der Wirtschaft vor Ort oder mit großen ITK Unternehmen müssen überwunden werden, wenn wir in den nächsten 4-5 Jahren den Anschluss an die anderen Europäischen Länder erreichen wollen. Auch nach Corona müsse der Fokus weiter auf dem Thema „Digitale Bildung“ liegen. Von den Entscheidern in Bund und Land wünscht er sich „den Mut zu weniger Bürokratie, sowie mehr Spielraum und Vertrauen für die Entscheider vor Ort in den Schulen“.

Feb 2, 2022 • 39min
Schule Digital – Hürden und Herausforderungen (Gesponsert)
Gisela Strnad trifft Gerit Günther und Patrick Laux
Gisela Strnad spricht mit Gerit Günther, Head of Sales B2B – Corporate und Education, Acer und Patrick Laux, Leitung Geschäftsfeld Schule, Bechtle Gruppe über das Thema – „Schule Digital – Hürden und Herausforderungen“
Die Forderung nach Digitaler Schule ist bereits mindestens zwei Jahrzehnte alt. Die Pandemie hat das Thema wieder hervorgeholt. Patrick Laux erinnert daran – „Bildung ist die Schnittstelle und Zukunft unserer Gesellschaft – wir müssen alle daran arbeiten.“ Digitale Kommunikation ist für Kinder der Generation Z zur Normalität geworden. Jedoch muss Technologie immer verfügbar sein. Auch in den Schulen hat sich in den vergangenen Jahren viel getan. Den Vorsprung im Digitalwissen der Kinder bzw. die Kluft zwischen Lehrern und Schüler gibt es nicht mehr so ausgeprägt. Wissen muss zu jeder Zeit und an jedem Ort Verfügbar sein. Daher hat sich auch der Auftrag der Schulen verändert, der PC ist kein “on Top“ mehr, sondern wie ein Buch, Teil unseres Lebens geworden. „Daher sind Kinder mittlerweile auch so eingestellt konditioniert, das alle Dinge oder alles Wissen, das sie digital nicht finden, keine bis wenig Relevanz für die hat“ sagt Gerit Günter. Wie schaffen es kleine und Mittlere Kommunen diesem Anspruch an Digitale Schule gerecht zu werden. Hier gibt es keine oder nur mit wenig Personal ausgestattete IT Abteilungen und die Ausstattung einer Schule ist vom Umfang und der Betreuung, mit der IT Ausstattung eines kleinen bis mittleren Wirtschaftsunternehmens zu vergleichen. Beim derzeitigen Fachkräftemangel und den nur befristeten Fördermitteln für Personal, ist es unwahrscheinlich das notwendige IT Personal für die Einführung und den Betrieb zu bekommen.
Es gibt inzwischen sehr viel kleine und mittlere Kommunen die Ihren Weg zur Digitalen Bildung an Ihren Schulen gefunden haben. Wichtig ist in diesem Zusammenhang auch, das Best Praxis geteilt werden sollte. Digitale Schulausstattung muss als gesamtheitliches Paket, von der Konzeption, über die Netzwerkausstattung, das IT-Equipment, Cloudlösungen, Security bis hin zum Betrieb an der Schule gesehen werden. Heute könnte jede Schule ohne Engpässe starten, wenn sie gemeinsam mit Experten Ihren eigenen Weg erarbeitet und umsetzt. Es muss auch nicht mehr am fehlenden Personal scheitern, da Experten für die erforderlichen Dienstleistungen zur Verfügung stehen. Daher sollten Kommunen die Ihren Weg zur „Schule Digital“ noch nicht beschritten haben, so früh wie möglich den Kontakt zu Experten, wie z.B. Acer und Bechtle suchen. Zusätzliche Information gibt es auch in der Education hub von heise –www.heise.de/goschulemorgen
Dieser Podcast ist vom Arbeitgeber des Interviewpartners gesponsert.

Jan 26, 2022 • 30min
Open Source – Schlüssel zu einer besseren Digitalisierung
Gisela Strnad trifft Peter Ganten
Gisela Strnad ergründet im Gespräch mit Peter Ganten, Vorsitzender Open Source Business Alliance, warum Open Source der Schlüssel zu einer besseren Generation von Digitalisierung ist. Peter Ganten treiben die großen Fragen um. „Wie schaffen wir es, dass in den Wirtschaftssystemen der Zukunft nicht nur ein paar große Unternehmen vorgeben, in welchen Bereichen die anderen noch innovativ sein können?“ Staat und Wirtschaft müssten sich fragen, ob sie sich von diesen Unternehmen abhängig machen wollten. Dabei dürfe die Kontrolle über Daten, Kundeninformationen, Algorithmen oder Zahlungsflüsse aber nicht bei wenigen, kaum kontrollierbaren Unternehmen liegen, von denen alle anderen dann abhängig sind. „Viele in Wirtschaft, Politik und Verwaltung begeben sich trotzdem immer mehr in ein Abhängigkeitsverhältnis beispielsweise zu den Hyperscalern. Obwohl die Probleme gesehen werden und für immer mehr Menschen offenbar sind“, stellt Peter Ganten fest.
Der Koalitionsvertrag zeige, dass die neue Regierung das Thema Open Source ernst nehme. Erste Maßnahmen sind im Umfeld der Öffentlichen Verwaltung erkennbar. So entwickelt Dataport derzeit auf Basis von Open Source Lösungen das „Projekt Phoenix“, eine Büro- und Kollaborationslösung vergleichbar mit Office 365. Auch in der Wirtschaft tue sich sehr viel. Autohersteller entwickeln auf Basis von Open Source und suchen hier dringend Mitarbeiter mit entsprechenden Kenntnissen. Aber auch der Handel, wie z.B. die Dieter Schwarz Stiftung (Kaufland) und Banken beginnen, intensiv mit Open Source Werkzeugen zu arbeiten.
Wie geht es weiter? Peter Ganten denkt in langen Zeiträumen und wünscht sich Geduld von den Beteiligten, aber auch der Öffentlichkeit: „Wir dürfen nicht drei Monate nach Beschlussfassung einer Maßnahme „blühende Landschaften“ erwarten“.

Jan 19, 2022 • 32min
Low-Code - Wir bringen das Beste aus zwei Welten zusammen (Gesponsert)
Gisela Strnad trifft Dirk Pohla
Gisela Strnad spricht mit Dirk Pohla, Managing Director DACH, Appian Software Germany GmbH über das Thema Low-Code: Anwendungsentwicklung im Baukastenprinzip
Low-Code ist mehr als ein Buzzword – denn Low-Code ist eine Technologie, die von Unternehmen zur Entwicklung neuer Prozesse und Anwendungen eingesetzt wird. Sie ermöglicht es Firmen, neue Anwendungen fast komplett ohne Programmierung über eine Art Baukastenprinzip zu entwickeln. Mit Hilfe wiederverwendbarer Komponenten und visueller Tools können rasch robuste unternehmenstaugliche Anwendungen erstellt und geändert werden. Bildlich gesprochen ist es eine Analogie zu „Legobausteinen“. Das Unternehmen Appian ist mehrfach als führend im Bereich Automatisierung und Low-Code ausgezeichnet und unterstützt Firmen bei der schnellen Erstellung von Anwendungen und Workflows über die Low-Code-Plattform. Die Mehrwerte für den Kunden: Geschwindigkeit in der Umsetzung, Flexibilität sowie Modifizierung und agile Arbeitsweisen. „Haben klassische Programmierungen im Umfeld des Geschäftsprozessmanagements noch 30 bis 80 Programmierer gebunden, sprechen wir heute mit Hilfe von Low-Code-Anwendungen nur noch von drei bis acht Personen – unter dem Gedanken des Fachkräftemangels eine notwendige Voraussetzung“, so Dirk Pohla im Gespräch mit Gisela Strnad. Doch das ist nicht alles: Umfangreiche Automatisierungsfunktionen der Low-Code-Plattform von Appian bieten Unternehmen die Möglichkeit, Mitarbeiter, Systeme, Daten, Bots und KI in einem einzigen Workflow zu orchestrieren. Letztlich kombiniert Appian die Schlüsselfunktionen Process Mining, Workflow und Automatisierung, die für eine schnellere Erledigung von Aufgaben erforderlich sind, in einer einheitlichen Low-Code-Plattform. Wie das genau geht und welchen Mehrwert Low-Code für Organisationen hat, erfahren Sie im heise Podcast mit Dirk Pohla.
Dieser Podcast ist vom Arbeitgeber des Interviewpartners gesponsert


