Ö1 Radiokolleg

ORF Ö1
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Feb 5, 2026 • 13min

Phänomen Stau (3)

Sand im Logistikgetriebe.Die Grundlage unserer Dienstleistungsgesellschaft bilden "Just in Time" Lieferungen. Damit alles rechtzeitig am richtigen Ort geliefert wird, bedarf es genau abgestimmter Logistikketten. Neben der Schiene und der Straße umfassen diese auch Flugzeuge und Schiffe. Kommt es zu unerwarteten Zwischenfällen müssen Warenströme großflächig umgeleitet und manchmal sogar auf andere Transportmittel verladen werden. Erschwerend kommt hinzu, dass der Welthandel an bestimmten Knotenpunkten chronisch überlastet ist. So wird ein Viertel des globalen Güterverkehrs über die 800 Kilometer lange und an der engsten Stelle nur 50 Kilometer breite Straße von Malakka abgewickelt. Gestaltung: Andreas Wolf. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 4. 02. 2026.
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Feb 5, 2026 • 13min

Phänomen Stau (4)

Stauvermeidung.Kuchl, Golling, Werfen: Kaum jemand war in den vergangenen Jahren mehr von Stau betroffen als die Gemeinden entlang der Tauernautobahn. Der Grund war die Sanierung einer Tunnelkette entlang der A10. Eine Möglichkeit dem Stau auf der Straße auszuweichen, wäre der Umstieg auf die Bahn. Doch auch hier gibt es Stau. Betroffen ist davon vor allem die Deutsche Bahn, die europaweit zum Inbegriff für Verspätungen und Zugausfälle wurde. Gestaltung: Andreas Wolf. Redaktion: Ulrike Schmitzer. Gesendet in Ö1 am 5. 02. 2026.
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Feb 4, 2026 • 22min

Digital abgehängt (1)

Die Digitalisierung hat viele analoge Möglichkeiten verdrängt, vom Bezahlen bis zu Behördenwegen, und setzt damit voraus, dass alle Menschen Geräte bedienen, online navigieren und ständig neue Updates bewältigen können. Wo analoge Alternativen verschwinden, entsteht Ausgrenzung: nicht, weil Menschen "zu wenig können", sondern weil Systeme wenig Rücksicht darauf nehmen, dass Lebensrealitäten, Körper und Gewohnheiten unterschiedlich sind.Gestaltung: Sarah Kriesche: Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 2. 02. 2026.
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Feb 4, 2026 • 21min

Digital abgehängt (2)

Das Geschäft mit der Einfachheit.Ältere Menschen sind längst zu einer festen Zielgruppe des Technikmarktes geworden. Spezielle Telefone mit großen Tasten, abgespeckten Menüs oder Notrufknöpfen sollen Sicherheit vermitteln und den Einstieg erleichtern. Für viele Angehörige klingt das nach einer plausiblen Lösung: Sie kaufen solche Geräte in der Hoffnung, Eltern oder Großeltern den digitalen Alltag zu erleichtern.Gestaltung: Sarah Kriesche: Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 3. 02. 2026.
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Feb 4, 2026 • 21min

Digital abgehängt (3)

Die Last der Anpassung.Immer mehr Lebensbereiche setzen voraus, dass man online ist: Bankfilialen schließen, Fahrpläne werden per App abgerufen, Behördenwege verlangen digitale Identitäten. Für viele bedeutet das nicht Vereinfachung, sondern zusätzlichen Druck.Gestaltung: Sarah Kriesche: Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 4. 02. 2026.
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Feb 4, 2026 • 21min

Digital abgehängt (4)

Recht auf das Analoge.Digitalisierung wird oft als Allheilmittel präsentiert: schneller, günstiger, effizienter. Doch für viele bedeutet sie auch: Neue Barrieren. Die Frage nach digitaler Teilhabe wird inzwischen auch als Frage nach Grundrechten diskutiert. Nicht jede:r kann oder will digitale Dienste nutzen, wenn analoge Alternativen verschwinden, droht Isolation, respektive wird Teilhabe zur Zwangsdigitalisierung.Gestaltung: Sarah Kriesche: Redaktion: Ina Zwerger. Gesendet in Ö1 am 5. 02. 2026.
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Jan 28, 2026 • 22min

Leben ohne Müll? (1)

Die Welt erstickt im Abfall. In der EU wirft jede Person 130 Kilogramm Lebensmittel und 15 Kilogramm Textilien jährlich weg. Mit einem neuen Gesetz soll dieser Müll um 30 Prozent reduziert werden. Dazu kommen weltweit weitere 350 Millionen Tonnen Plastikmüll pro Jahr, der Großteils achtlos weggeworfen wird. Wie schaffen wir die Wende zu einer Gesellschaft ohne Müll? Einige Initiativen und Innovationen haben dem Müll den Kampf angesagt.Folge 1: Weg vom Plastik.Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Mathias Widter. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 26. 01. 2026.
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Jan 28, 2026 • 22min

Leben ohne Müll? (2)

Cradle-to Cradle - Der Stoffkreislauf als LösungDer Weg zur müllfreien Gesellschaft führt über den Stoffkreislauf. "Kreislaufwirtschaft bedeutet, dass man Produkte wieder auseinander baut und die Materialien wieder einsetzt", erklärt der Pionier der Kreislaufwirtschaft, Michael Braungart. "Wenn die Dinge allerdings nicht für Kreisläufe hergestellt werden, dann schafft man keine Kreislaufwirtschaft, sondern nur ein Downcycling." Die Bauwirtschaft ist einer der größten Abfallerzeuger. Dänemark etwa produziert jährlich rund 11,7 Millionen Tonnen Bauabfälle - diese werden für Architekten zunehmend interessant. Die Idee ist einfach: Verwende Baustoffe, die sonst im Müll landen. Gestaltung: Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Mathias Widter. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 27. 01. 2026.
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Jan 28, 2026 • 22min

Leben ohne Müll? (3)

Ist die müllfreie Gesellschaft ein Mythos?Gab es schon einmal eine Gesellschaft ohne Müll? Und ist es ein Mythos, dass früher in der Landwirtschaft alles wiederverwertet wurde? Der Kulturhistoriker Roman Köster schreibt in seinem Buch "Müll. Eine schmutzige Geschichte der Menschheit": "Menschen haben schon immer Müll produziert. Die Frage ist, wann wurde das, was die Menschen nicht mehr brauchen, zum Problem? Es gibt Schätzungen der Weltbank, dass wir 2050 auf diesem Planeten 2/3 mehr Müll produzieren werden als jetzt schon. Und das wird noch weiter zunehmen".Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Mathias Widter. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 28. 01. 2026.
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Jan 28, 2026 • 22min

Leben ohne Müll? (4)

Wie schaffen wir das Zero Ziel: Null Müll?Daniela Hinteregger gehört zur Zero-Waste-Bewegung. Das ist ein Lebensstil, der jeglichen Müll vermeidet. Die Idee geht auf die Amerikanerin Bea Johnson zurück, die den gesamten Müll aus dem Haushalt holen wollte. Das Totschlagargument, eine einzelne Person könne nicht genug ausrichten, lässt sie nicht gelten. Für sie als Teil der Community ist der Austausch wichtig, auch, weiter Wissen zu vermitteln und am Ball zu bleiben. "Aber natürlich braucht es die Politik und die Unternehmen", sagt Daniela Hinteregger. Reparieren, Verwenden statt Besitzen und Second-hand: sind diese alten Ideen die Wegweiser für die Zukunft?Gestaltung: Ulrike Schmitzer und Mathias Widter. Redaktion: Ute Maurnböck. Gesendet in Ö1 am 29. 01. 2026.

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