

Was wichtig ist
Die Presse
Der Nachrichten-Podcast der Tageszeitung "Die Presse" erscheint wochentags Montag bis Freitag um 18 Uhr und zu besonderen Anlässen wie an Wahlsonntagen auch zwischendurch. Die Redaktion der "Presse" sagt, was wichtig ist und nimmt Sie mit auf Recherche und zu spannenden Gesprächspartnern.
Ihre Hosts sind Anna Wallner, Christine Mayrhofer, Eva Winroither und Klemens Patek.
Audio und Produktion: Georg Gfrerer/ www.audio-funnel.com.
Grafik: Adobe Stock
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Dec 29, 2023 • 46min
War da was? Teil 3: Trotz Krieg im Nahen Osten: „Wir glauben an die friedliche Koexistenz von Juden und Muslimen"
Sie sind Freunde und das schon seit mehr als zehn Jahren. Der Rabbiner Schlomo Hofmeister und der Imam Ramazan Demir leben beide in Wien. Sie gehen regelmäßig gemeinsam an Schulen, reisen nach Israel oder in die Türkei und erzählen davon, dass Muslime und Juden Freunde sein können und wo die Gemeinsamkeiten und Unterschiede ihrer Religionen liegen.
Der 7. Oktober 2023 und der brutale Anschlag der Hamas gegen Israel, bei dem mehr als 1400 Menschen getötet wurden und zu einem blutigen neuen Nahostkrieg geführt hat, ist für ihre Dialogarbeit eine Herausforderung. Aber ihre Arbeit geht weiter. Ramazan Demir sagt in dieser Podcast-Folge, bei der wir die Auswirkungen des Nahostkonflikts auf ihren Alltag besprechen: „Der Dialog in diesen herausfordernden Zeiten ist wichtiger denn je. Es wäre fatal zu sagen, okay, jetzt hören wir auf damit.“
Beide plädieren dafür, die Lage im Nahen Osten nicht zu stark nach Österreich hereinzuholen. Es gibt Verunsicherung und Angst auf beiden Seiten, natürlich und es gibt traumatisierte Schülerinnen und Schüler, die den Anschlag und den Krieg im Gazastreifen in den Sozialen Netzwerken verfolgen. Dennoch ist die Dialogbereitschaft zwischen Juden und Muslimen in Österreich außerordentlich hoch, finden die zwei. Schlomo Hofmeister erinnert daran, dass es in Österreich 800.000 bis 900.000 Muslime gibt. „Und wie viele von ihnen gehen auf die Straße? Ein Promille, zwei Promille, mehr sind es nicht. Ich kann nicht eine ganze Community in Sippenhaft nehmen dafür, dass einige die falschen Slogans auf der Straße rufen.“ Der Imam Ramazan Demir sagt: „Antisemitismus hat keinen Platz in meiner Religion.“ Umgekehrt möchte er aber auch nicht, dass seine muslimischen Freunde Angst vor Juden haben.
Die vergangenen Wochen waren hart, das merkt man den beiden zwischen den Zeilen an, aber sie bleiben dennoch zuversichtlich. „Letzten Endes wollen wir alle das gleiche. Wir sind alle gegen das Töten von unschuldigen Menschen, wir sind gegen Ungerechtigkeit und gegen Rassismus“, sagt Schlomo Hofmeister und ergänzt: „Ich glaube an die friedvolle Koexistenz von Juden und Muslimen in Europa. Ich bin überzeugt, dass es wieder bessere Zeiten geben wird.“ Und sein Freund, der Imam nickt mit dem Kopf und stimmt ihm lächelnd zu
Was ist die Reihe War da was? Gespräche zum Jahresende
Zwischen den Jahren spricht das Audioteam der „Presse“ mit spannenden Gästen über das zu Ende gehende Jahr 2023 und fragt sich, was 2024 kommt.
27.12.2023: "Presse"-Kolumnistin und Innenpolitikjournalistin Rosemarie Schwaiger und Berater, Ex-SPÖ-Politiker Josef Kalina reden mit Anna Wallner über das politische Jahr.
28.12.2023: Cornelia Wesenauer, Leiterin der Wiener Insolvenzabteilung des AKV und „Presse“-Signa-Expertin Madlen Stottmeyer über die größte Austro-Pleite in der jüngeren Wirtschaftsgeschichte.
29.12. 2023: Der Wiener Rabbiner Schlomo Hofmeister und Ramazan Demir, Seelsorger der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich über den neuen Krieg im Nahen Osten.
30.12.2023: Katharina Schell, stellvertretende Chefredakteurin der Austria Presse Agentur über ChatGTP, Midway und das Jahr der KI.
31.12.2023, Silvestertag: Die Schauspieler Manuel Rubey und Simon Schwarz über ihren 2023 gestarteten Podcast, das Kulturjahr 2023 und das kommende, gemeinsame Bühnenprogramm „Restaurant“.
Jeden Tag ab 5 Uhr Früh.
Wo: Überall, wo es Podcasts gibt, in der "Presse"-App und unter DiePresse.com/Podcast
Hat Ihnen dieser Podcast gefallen?
Schreiben Sie uns an: podcast@diepresse.com
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Dec 28, 2023 • 47min
War da was? Teil 2, die Signa-Pleite: "Am Ende wird jemand schuld sein müssen“
Es ist das prägendste wirtschaftliche Ereignis des Jahres gewesen, so viel steht fest: Die Pleite von René Benkos Signa Holding. Aber wie geht es jetzt weiter? Caroline Wesenauer und Madlen Stottmeyer analysieren in dieser Folge, wie es zu der Pleite kam und wie sich das Sanierungsverfahren gestaltet. Caroline Wesenauer kritisiert, dass es „keinen Plan“ bei diesem Verfahren gibt. „Wir reden von einem Sanierungsverfahren, das in 90 Tagen abgewickelt werden soll. In 90 Tagen lässt sich aber nicht aufarbeiten, was viel kluge Leute im Signa-Konzern jahrelang mit tausend Gesellschaftern als Konstrukt aufgebaut haben. Wir reden da von einer jahrelangen Aufarbeitung a la Karl-Heinz Grasser.“
Auch Madlen Stottmeyer sieht lange Verfahren auf uns zukommen: „Es ist juristisch höchst komplex. Aber es ist relativ überschaubar, wer das Sagen bei Signa hatte“ und „Am Ende wird halt irgendjemand schuld sein müssen, das ist auch klar. Jeder will einen Schuldigen. Ich erwarte Prozesse, die jahrelang dauern werden.“
Die drei sprechen über die Stimmung der Gläubiger? (Wie ist die? „Verunsichert“) Es geht um die Verbindlichkeiten der Republik und die Frage, ob auch die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler Schaden davon tragen. Wesenauer erinnert: „In jedem Insolvenzverfahren ist der Steuerzahler Leidtragender.“
Diese Folge entstand mit finanzieller Unterstützung der WKÖ.
Was ist die Reihe "War da was? Gespräche zum Jahresende"
Zwischen den Jahren redet das Audioteam der „Presse“ mit spannenden Gästen über das zu Ende gehende Jahr 2023 und fragt sich, was 2024 kommt.
27.12.2023: "Presse"-Kolumnistin und Innenpolitikjournalistin Rosemarie Schwaiger und Berater, Ex-SPÖ-Politiker Josef Kalina reden mit Anna Wallner über das politische Jahr.
28.12.2023: Cornelia Wesenauer, Leiterin der Wiener Insolvenzabteilung des AKV und „Presse“-Signa-Expertin Madlen Stottmeyer über die größte Austro-Pleite in der jüngeren Wirtschaftsgeschichte.
29.12. 2023: Der Wiener Rabbiner Schlomo Hofmeister und Ramazan Demir, Seelsorger der Islamischen Glaubensgemeinschaft in Österreich über den neuen Krieg im Nahen Osten.
30.12.2023: Katharina Schell, stellvertretende Chefredakteurin der Austria Presse Agentur über ChatGTP, Midway und das Jahr der KI.
31.12.2023, Silvestertag: Die Schauspieler Manuel Rubey und Simon Schwarz über ihren 2023 gestarteten Podcast, das Kulturjahr 2023 und das kommende, gemeinsame Bühnenprogramm „Restaurant“.
Jeden Tag ab 5 Uhr Früh.
Wo: Überall, wo es Podcasts gibt und unter diepresse.com/Podcast
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Dec 27, 2023 • 34min
Doppeltes Jubiläum: Mit welchen musikalischen Highlights Linz 2024 zum Festreigen lädt
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Linz feiert 2024 gleich zwei Geburtstage: Das Brucknerhaus wird 50 Jahre alt. Und dessen Namenspatron, der Komponist Anton Bruckner, kam vor 200 Jahren zur Welt. Der Intendant des Brucknerhauses, Dietmar Kerschbaum, lotet im Dialog mit „Presse“-Musikkritiker Wilhelm Sinkovicz aus, welche Herausforderungen auf ihn und sein Team im doppelten Jubiläumsjahr zukommen. Sicher ist: Das Brucknerhaus wird in seiner ganzen, weiten Repertoirebandbreite präsentiert; und Anton Bruckners Symphonien kommen in einem weltweit einzigartigen Originalklang-Zyklus zur Aufführung.
Zur Person
Dietmar Kerschbaum, künstlerischer Leiter des Internationalen Brucknerfests Linz 2024 und Intendant des Brucknerhauses Linz.
Auf einen Blick
Alles zu den Veranstaltungen im Bruckner-Jahr 2024 und dem Internationalen Brucknerfest.
www.brucknerhaus.at

Dec 27, 2023 • 1h
War da was? Gespräche zum Jahresende: Teil 1: "Innenpolitisch ist das Jahr zu vergessen"
Rosemarie Schwaiger ist Innenpolitikjournalistin und Kolumnistin für die "Presse", während Josef Kalina ehemaliger SPÖ-Politiker und Berater ist. Sie diskutieren die Herausforderungen der österreichischen Innenpolitik im Jahr 2023 und analysieren die Stabilisierung der FPÖ sowie die Schwierigkeiten der SPÖ. Ein kritischer Blick auf die Diskrepanz zwischen Regierungsaktionen und öffentlicher Wahrnehmung wird geworfen. Zudem thematisieren sie die bevorstehenden Wahlen und die Mobilisierung der Wähler in einem turbulenten politischen Umfeld.

Dec 22, 2023 • 23min
Was man über den heiklen Raiffeisen-Strabag-Deal wissen muss
Es ist ein außergewöhnlicher Deal, der so kurz vor Weihnachten noch einmal Spannung in die Bankenbranche bringt: Offenbar hat die Raiffeisen Bank International (RBI) einen Weg gefunden, ihre seit in Russland eingefrorenen Gewinne nach Österreich zu holen. In dem sie dem Oligarchen Oleg Deripaska seine Anteile an der Strabag abkauft. Damit würde Raiffeisen die Mehrheit am heimischen Baukonzern Strabag halten. Was von dem Deal zu halten ist und wie er genau aussieht, erklärt Wirtschaftsexpertin Madlen Stottmeyer in dieser Folge Anna Wallner.
Gast: Madlen Stottmeyer
Moderation: Anna Wallner
Schnitt: Audiofunnel/Aaron Olsacher
Credits: ORF/ZiB
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Dec 21, 2023 • 17min
Verschärfte Asylregeln: Ist das wirklich der große Durchbruch für die EU?
Nach über drei Jahren einigten sich die EU-Institutionen auf eine Verschärfung der Asylregeln: Besserer Schutz der Außengrenzen, Schnellverfahren, Lager mit haftähnlichen Bedingungen. Doch ist das wirklich der große Durchbruch? Einer, der auch für Österreich Entspannung in Asylfragen bringen wird?
Gast: Anna Gabriel
Host: Eva Winroither
Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
Credits: Phoenix
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Dec 20, 2023 • 40min
Diversität: Wie schaffen Unternehmen lebendige Teams?
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In einer Welt, die zunehmend von Vielfalt und Inklusion geprägt ist, wird der Mehrwert von Diversität in Unternehmen immer deutlicher. Unternehmen erkennen nicht nur die moralische Verpflichtung, sondern auch den klaren wirtschaftlichen Vorteil, den eine vielfältige Belegschaft mit sich bringt.
Die Realität ist, dass Unternehmen, die auf Diversität setzen, einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil erlangen. Diversität fördert nicht nur eine dynamische und innovative Arbeitsumgebung, sondern stärkt auch das Employer Branding eines Unternehmens.
Innovative Ideen und Kreativität
Unternehmen, die sich für Vielfalt engagieren, profitieren von einer breiten Palette von Perspektiven, Erfahrungen und Fähigkeiten innerhalb ihres Teams. Dieser facettenreiche Mix führt zu einer kreativen Denkweise und fördert innovative Lösungsansätze. Unterschiedliche Hintergründe und Lebenserfahrungen können zu neuen Ideen führen, die den Erfolg eines Unternehmens vorantreiben.
Zugang zu einem breiteren Talentpool
Durch eine diversifizierte Personalpolitik eröffnen Unternehmen ihre Türen für ein breiteres Spektrum von Talenten. Dies ermöglicht nicht nur die Anziehung von hochqualifizierten Fachkräften, sondern trägt auch dazu bei, Fachleute mit unterschiedlichen Perspektiven und Fähigkeiten zu gewinnen. Ein vielfältiger Talentpool verbessert die Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit eines Unternehmens erheblich.
Stärkung des Employer Branding
Ein Unternehmen, das Diversität fördert, setzt nicht nur auf Gleichberechtigung, sondern baut auch eine positive Arbeitgebermarke auf. Potenzielle Mitarbeiter schätzen es zunehmend, Teil einer Organisation zu sein, die Vielfalt schätzt und fördert. Dies wirkt sich direkt auf die Mitarbeiterbindung und -zufriedenheit aus, was wiederum die Reputation des Unternehmens stärkt.
Positive Wirkung auf die Kundenbindung
Eine vielfältige Belegschaft trägt dazu bei, dass ein Unternehmen besser auf die unterschiedlichen Bedürfnisse seiner Kunden eingehen kann. Kunden sehen es positiv, wenn sie sich in den Mitarbeitern eines Unternehmens wiedererkennen können. Dies stärkt die Kundenbindung und trägt zur Entwicklung eines loyalen Kundenstamms bei.
Unternehmen, die Vielfalt ernst nehmen, investieren nicht nur in ihre Zukunft, sondern zeigen auch ein klares Bekenntnis zu sozialer Verantwortung. Der Wettbewerbsvorteil, den sie dadurch erlangen, erstreckt sich über alle Ebenen – von der Innovationskraft bis hin zur positiven Wahrnehmung durch Kunden und Mitarbeiter.
In einer Zeit, in der die Gesellschaft zunehmend auf Vielfalt setzt, wird klar: Unternehmen, die auf Diversität als Quelle des Erfolgs setzen, gestalten nicht nur ihre eigene Zukunft, sondern tragen auch zu einer inklusiveren und dynamischeren Wirtschaft bei.
Diversitätspreis „Spektrum“
In diesem „Presse“-Podcast nehmen Sabine Herlitschka, Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG und Vizepräsidentin der Industriellenvereinigung (IV), sowie Axel Kühner, Vorstandsvorsitzender der Greiner AG und Vorsitzender des IV-Ausschusses für Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik, zum Thema Stellung. Ein Gespräch zu den Fragen: Was ist unter Diversität am Arbeitsplatz genau zu verstehen? Wie lässt sich die Vielfalt in einem Unternehmen herstellen, leben und managen? Inwiefern ist Diversität nicht nur ein Aspekt der gesamtgesellschaftlichen Verantwortung, sondern auch ein wirtschaftlicher Erfolgsfaktor? Und was hat es mit dem neuen, von Sabine Herlitschka und Axel Kühner initiierten Diversitätspreis Spektrum, auf sich, der Ende November 2023 erstmals vergeben wurde?
Im „Presse“-Studio zu Gast
Sabine Herlitschka studierte Lebensmittel- und Biotechnologie an der Universität für Bodenkultur, Wien. Dissertation sowie Postdoc erfolgten in der industriellen Forschung eines internationalen Biotechnologie-Unternehmens. Ihr Studium schloss sie als diplomierte Wirtschaftstechnikerin und Master of Business Administration in „General Management“ ab. Seit 2014 ist Sabine Herlitschka Vorstandsvorsitzende der Infineon Technologies Austria AG, 2018 wurde die aktuelle Vizepräsidentin der Industriellenvereinigung (IV) als Österreicherin des Jahres der Tageszeitung „Die Presse“ in der Kategorie „Unternehmen mit Verantwortung“ ausgezeichnet.
Axel Kühner, geboren in Karlsruhe, Deutschland, startete 1994 seine berufliche Karriere nach einem Studium der Betriebswirtschaftslehre bei Daimler in Rostock. 2009 vollzog er den Wechsel zur Greiner AG, dem Spezialisten für Kunststoff- und Schaumstofflösungen, und bekleidet in dem internationalen Konzern mit Sitz in Kremsmünster seit 2010 die Position des Vorstandsvorsitzenden. Axel Kühner ist zudem Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschafts- und Gesellschaftspolitik in der Industriellenvereinigung.

Dec 20, 2023 • 25min
Femizid-Rekorde: Ist Österreich wirklich ein „Land der toten Frauen?“
Sieht man sich die Zahlen und Fakten zu Gewalt gegen Frauen in Österreich an, zeigt sich sehr wohl: Es werden Jahr für Jahr mehr Frauen als Männer gewaltsam getötet. Was nicht stimmt: dass Frauenmorde in Österreich seit Jahren steigen. Julia Wenzel klärt über die genauen Zahlen auf. Sie sagt, es gibt immer noch zu viele Gewaltverbrechen gegen Frauen, betont aber, dass die Bundesregierung seit 2020 mehr in Prävention investiert und Fallkonferenzen eingeführt hat. Sie sagt auch: "Wir fokussieren immer noch zu oft auf das Verhalten der potenziellen Opfer, vergessen aber, schuld ist immer noch der Täter.“
Gast: Julia Wenzel, Die Presse
Moderation: Anna Wallner
Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
Credits:
Mehr zum Thema:
„Siezen Sie einen Gefährder“: Wie sich die ÖVP Wien den Kampf gegen Gewalt an Frauen vorstellt
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Dec 19, 2023 • 13min
KI: Wie sieht die Versicherung der Zukunft aus?
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Wolf Gerlach, Vorstand Operations bei UNIQA Insurance Group, sieht die Versicherung der Zukunft immer stärker als IT-Unternehmen. Dabei werden auch viele Leistungen, die über die klassische Versicherung hinausgehen, angeboten:
Mitarbeiter sollen, stark unterstützt durch Software- und KI-Systeme, von repetitiven Aufgaben befreit werden und stärker für den zwischenmenschlichen Kontakt zur Verfügung stehen. Kleinere Versicherungsunternehmen, die selbst die Ressourcen nicht haben, um komplexe KI-Systeme zu implementieren, möchte man unterstützen – sie sollen Aufgaben an die Uniqa auslagern können. Wie genau diese Umstellung funktioniert und was die KI bereits jetzt im Unternehmen erledigt, das erklärt Gerlach im „Presse“-Podcaststudio.
Das Gespräch für „Die Presse“ führt Barbara Wallner.
Information
Mehr zu Künstlicher Intelligenz bei UNIQA.

Dec 19, 2023 • 23min
Wie uns Threads die letzten Daten (und noch mehr Zeit) raubt
Gast: Barbara Steinbrenner
Moderation: Anna Wallner
Schnitt: Audiofunnel/
Credits: White House/YouTube Mr.Whosetheboss
Mehr zum Thema:
Barbara Steinbrenner: Zuckerberg und Threads: Die Fäden laufen nun auch in Europa zusammen
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