Was wichtig ist

Die Presse
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May 13, 2024 • 14min

Der Fall Lena Schilling: Soll sie bleiben, muss sie gehen?

Elisabeth Hofer, Innenpolitik-Redakteurin der Tageszeitung "Die Presse", analysiert die schweren Vorwürfe gegen die Spitzenkandidatin der Grünen, Lena Schilling. Sie beleuchtet die turbulente Lage und mögliche persönliche Feindschaften, die die Situation komplizieren. Besonders spannend sind die Diskussionen über geschlechtsspezifische Doppelmoral und die ungleiche Behandlung in der Politik. Hofer diskutiert die Herausforderungen, die Schilling und die Grünen durch diesen Skandal meistern müssen, und die ethischen Fragen, die sich daraus ergeben.
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May 10, 2024 • 21min

Mehr Grips: Das Denkergremium, das die ÖVP nervös macht

Bundeskanzler Karl Nehammer hat die Initiative „Mehr Grips“ öffentlich sehr freundlich begrüßt. Via X betonte er am 25. April, dass er einen Wettbewerb der Ideen gut finde und alle Vertreter der Initiative zum Gespräch lade. Auf der Hinterbühne aber soll vor allem die ÖVP alles andere als erfreut über die Gründung von „Mehr Grips“, ja sogar einigermaßen überrascht gewesen sein. Das mag daran liegen, dass dort auch Expertinnen und Experten dabei sind, die man sonst in ÖVP-Nähe rücken würde. Doch das Ende April gegründete „Mehr Grips“ will bewusst ein privates, parteifernes Denkgremium sein, in dem entlang von vier Themenbereichen wie Bildung, digitale und ökologische Transformation und sozialer Stabilität Vorschläge für die Zukunft erarbeiten und auch präsentieren. Natürlich passiert das aber nicht zufällig in einem Superwahljahr wie diesem. Die Liste der Grips-Köpfe ist schillernd. Dabei sind unter anderem AMS-Vorstand Johannes Kopf, die Wirtschaftsforscher Christoph Badelt und Gabriel Felbermayr, die Politikberaterin Heidi Glück, Ex-Verbund-Vorstand Wolfgang Anzengruber, der Generalsekretär der Industriellen Vereinigung, Christoph Neumayer, die Klimaaktivistin und Autorin Katharina Rogenhofer, die Infineon-Geschäftsführerin Sabine Herlitschka, ORF-Stiftungsratsvorsitzender Lothar Lockl, die Migrationsforscherin Judith Kohlenberger und Agnes Streissler-Führer, die stellvertretende Bundesgeschäftsführerin der Gewerkschaft der Privatangestellten. Die von „Mehr Grips“ betonte Diversität lässt etwas zu wünschen übrig, ist es doch ein Gremium von sehr arrivierten Expertinnen und Experten. Menschen mit Migrationshintergrund oder einem nicht-akademischen Background fehlen. Franz Essl ist Ökologe, Biodiversitätsforscher und einer der Vertreter von „Mehr Grips“ und nimmt sich im „Presse“-Podcast die Zeit, Idee und Wirkung des Gremiums zu erklären. Niemand sei an einem Kanzer- oder Regierungsbashing interessiert. Es gehe um die besten Ideen, zusammengetragen von Menschen aus unterschiedlichen Bereichen, die hier noch dazu ihre ohnehin spärliche freie Zeit zur Verfügung stellen würden. Hören Sie sich an, was Franz Essl zu sagen hat. Gast: Franz Essl, Ökologe, Wissenschaftler des Jahres 2022, Mitglied von "Mehr Grips" Moderation: Anna Wallner, Audio/Debatte "Die Presse" Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger Credits: Puls24 Mehr zum Thema: Webseite von Mehr Grips Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Schreiben Sie uns an: podcast@diepresse.com Wenn Sie noch mehr von uns hören wollen, hier finden Sie alle unsere Podcasts www.diepresse.com/podcast
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May 8, 2024 • 13min

Europas "beängstigende" Abhängigkeit: "China hat uns in der Hand"

Der chinesische Präsident Xi Jinping tourt dieser Tage durch Europa. Erst buhlten der französische Präsident Emmanuel Macron und EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen um die Gunst des chinesischen Führers: Peking solle im geopolitischen Werte-Machtkampf ein Stück Richtung Westen rücken – und Russland den Rücken kehren. Doch die Stimmung war spürbar unterkühlt. Und Xi macht aus dem geostrategischen Kalkül seines Europas-Besuchs nicht einmal oberflächlich ein Geheimnis: Von Frankreich ging es weiter nach Serbien und Ungarn – beide Länder sind dezidiert Putin-freundlich und der EU nicht immer ganz wohlwollend zugetan. Dazu kommt die zunehmende wirtschaftliche Abhängigkeit Europas von China - vor allem bei grünen Technologien und Rohstoffen. "Presse"-Wirtschaftsredakteur Aloysius Widmann analysiert, warum sich die EU schon wieder in ein gefährliches Abhängigkeitsverhältnis begibt. Gast: Aloysius Widmann Moderation: David Freudenthaler Schnitt: Audiofunnel/Dominik Landertinger Mehr zum Thema: Europas Abhängigkeit von China gefährdet die grüne Zukunft Paris, Belgrad, Budapest: Xi Jinping sucht in Europa nach Gleichgesinnten Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Schreiben Sie uns an: podcast@diepresse.com Wenn Sie noch mehr von uns hören wollen, hier finden Sie alle unsere Podcasts www.diepresse.com/podcast
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May 7, 2024 • 12min

Wie ein paar Bäume und Bänke eine "Staatsaffäre" um den Michaelerplatz ausgelöst haben

SOS Michaelerplatz: Worum geht es? Er liegt mitten in der Wiener Innenstadt, ist sternenförmig und beheimatet römische Ausgrabungen. Sein Kopfsteinpflaster wird von vielen geliebt, von Radfahrer:innen, Rollstuhlbesitzer:innen und anderen eher verteufelt. Nun soll der Platz um acht Millionen Euro bis November umgestaltet werden. Nur noch vier Fiaker sollen dort auf Kunden warten dürfen, dafür soll es mehr Sitzplätze geben und ein paar Bäume werden auch gepflanzt. Doch dieses mit den Anrainern geplante Konzept gefällt nicht allen. Vor zwei Wochen begannen die Umbauarbeiten, nun hat sich die Initiative SOS Michaelerplatz formiert und in einem Offenen Brief Alarm geschlagen. Es geht hier auch um einen Dissenz zwischen Bundesdenkmalamt und Denkmalbeirat. Der grüne Vizekanzler Werner Kogler soll sich jetzt mit der Sache befassen? Warum gerade der? Und was genau ist eigentlich das Problem? Teresa Wirth weiß mehr darüber. Gast: Teresa Wirth, Wien, Chronikrepoterin "Die Presse" Moderation: Anna Wallner, Leitung Debatte, Audio, "Die Presse" Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger Credits: Audiofunnel Mehr zum Thema: von Mirjam Marits: Wiens schwierigstes Facelift: Weniger Fiaker und erstmals Bäume auf dem Michaelerplatz von Teresa Wirth: Michaelerplatz weitet sich zur „Staatsaffäre“ aus Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Schreiben Sie uns an: podcast@diepresse.com Wenn Sie noch mehr von uns hören wollen, hier finden Sie alle unsere Podcasts www.diepresse.com/podcast
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May 6, 2024 • 18min

Dieser Mann will ins Parlament: Wer ist Dominik Wlazny?

Dominik Wlazny ist 37, studierter Arzt, Musiker und Wiederholungstäter. Zum vierten Mal will er dieses Jahr mit seiner Bierpartei bei einer Wahl antreten. Aber wer ist Dominik Wlazny alias Marco Pogo eigentlich? Wofür steht er politisch? Was kann er? Julia Wenzel aus der Innenpolitik der „Presse“ stellt in dieser Folge den gar nicht mehr so neuen Newcomer auf der Politbühne genauer vor. Gast: Julia Wenzel Moderation: Anna Wallner Schnitt: Audiofunnel/Georg Gfrerer Credits: YouTube/Dominik Wlazny, Instagram. Mehr zum Thema: Dominik Wlazny überlässt schon lang nichts mehr dem Zufall Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Schreiben Sie uns an: podcast@diepresse.com Wenn Sie noch mehr von uns hören wollen, hier finden Sie alle unsere Podcasts www.diepresse.com/podcast
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May 3, 2024 • 26min

Campus-Proteste in den USA: Bald vorbei oder Thema bis zur Wahl?

Seit Wochen gibt es an zahlreichen Universitäten in den USA Pro-Palästina-Kundgebungen und Anti-Israel-Protest-Camps. In den vergangenen Tagen ist die Stimmung vor allem an der UCLA und der New Yorker Columbia University eskaliert. Beide Protest-Camps wurden von der Polizei geräumt. Insgesamt wurden 2000 Menschen an über 40 Universitäten in den USA im Zuge dieser Proteste verhaftet. **„Das war total gespenstisch“ ** Elisabeth Postl ist Korrespondentin der „Presse“ in New York und war in der Nacht auf Mittwoch bei der Räumung der Columbia dabei und erzählt; „Das war total gespenstisch“. Es habe sie auch betroffen gemacht, die Hundertschaften an Polizisten der NYPD zu sehen, vielleicht auch weil sie vor noch gar nicht allzu langer Zeit selbst an der Columbia studiert hat. So wie auch Anna Goldenberg, die „Falter“-Journalistin, die seit einigen Jahren Kolumnistin der „Presse“ ist. Sie kritisiert die Forderungen der Studierenden an der Columbia und die Verwendung des Wortes „Intifada“. Und Elisabeth Postl ordnet die Proteste innenpolitisch ein: Woher kommen sie? Wer hat Interesse an dieser Unruhe? Und wie reagiert Joe Biden auf die Proteste? Gast: Elisabeth Postl, Die Presse, Anna Goldenberg, "Falter" und "Presse"-Kolumnistin Moderation: Anna Wallner Schnitt: Audiofunnel/Georg Gfrerer Credits: Elisabeth Postl Mehr zum Thema: Anneliese Rohrer: Warum die US-Studenten ihren Protest 2024 noch bereuen könnten Anna Goldenberg: Zeltlagerromantik und Antisemitismus: Der Protest an der Columbia-Universität Elisabeth Postl: Pro-Palästina-Demos in New York: Die Nacht, in der die Polizei die Columbia stürmte Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Schreiben Sie uns an: podcast@diepresse.com Wenn Sie noch mehr von uns hören wollen, hier finden Sie alle unsere Podcasts www.diepresse.com/podcast
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May 2, 2024 • 12min

Wieso darf man in Deutschland öffentlich ein Kalifat fordern?

Es waren beunruhigende Bilder, die am Wochenende entstanden. Sie zeigten über tausend junge Männer, die meisten eher dunkel gekleidet, die in Deutschland demonstrierten. Für die vermeintlich anti-muslimische Politik in dem Land, aber auch für ein Kalifat. So stand es auf einigen Plakaten, die die Menschen mit sich trugen. Die Aufregung ist groß, aber auch das Unverständnis. Wie kann so eine Demo in Deutschland überhaupt genehmigt werden? Wird so etwas jetzt öfter vorkommen und warum wurde niemand danach strafrechtlich belangt? Gast: Christoph Zotter, Die Presse Host: Eva Winroither Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger Credit: Die Welt Mehr dazu: Deutschland im Bann des Kalifat-Gespensts Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter www.diepresse.com/podcast Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter Wenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.
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Apr 30, 2024 • 14min

Vier-Tage-Woche oder 41 Stunden: Wie viel müssen wir arbeiten, damit es uns gut geht?

Es klingt so gut. Wir arbeiten nur mehr vier Tage die Woche und haben dafür drei Tage die Woche frei. Je nach Modell besteht die Woche dann aus 32 Stunden oder 38,5 Stunden, die dann auf vier Tage aufgeteilt werden. Bei ersterem Modell müsste man deutlich effizienter arbeiten, dafür winkt viel mehr Freizeit bei gleichem Lohn. Die Industriellenvereinigung sieht das völlig anders. Sie forderte vergangene Woche gleich eine Erhöhung der Arbeitszeit. Immerhin muss Österreich mit der internationalen Konkurrenz mithalten. Stimmt das wirklich und ist man in 41 Stunden nicht deutlich unproduktiver? Und wie viel müssen wir arbeiten, damit wir unseren Wohlstand aufrechterhalten oder ausbauen können? Gast: Jakob Zirm, Die Presse Host: Eva Winroither Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger Mehr zum Thema: Diskussion um die 41-Stunden-Woche: Die Wohlstandsgesellschaft bedroht ihren eigenen Wohlstand Spezial-Abo zum Relaunch: Alle unsere Podcasts finden Sie gesammelt unter www.diepresse.com/podcast Wenn Sie mehr Qualitätsjournalismus lesen wollen, dann abonnieren Sie „Die Presse“, gedruckt oder digital im Premium-Angebot. Alle Infos dazu finden Sie unter Wenn Sie unseren Podcast mögen und automatisch von einer neuen Ausgabe erfahren wollen, dann aktivieren Sie die Push-Notifications für alle Presse-Podcasts in unserer App oder folgen Sie dem Podcast-Kanal der Presse auf Spotify, Apple oder Google Podcast.
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Apr 29, 2024 • 14min

Innsbruck: Funktioniert bürgerliche Politik nur, wenn sie nicht von der ÖVP gemacht wird?

Bürgerliche Politik kommt in Innsbruck an - zumindest jene, die nicht unter dem Parteilabel der ÖVP passiert. Johannes Anzengruber hat mit seiner Liste JA h in der Innsbrucker Stichwahl dem bisherigen Stadtchef Georg Will von den Grünen den Bürgermeistersessel abgerungen. Das Ergebnis zeigt einmal mehr, dass sich die ÖVP in Österreichs Landeshauptstädten ziemlich schwer tut, ein attraktives Angebot zu machen. Oliver Pink, Innenpolitik-Ressortleiter der „Presse“, erklärt in dieser Folge, wieso er in dem Sieg von Johannes Anzengruber einen Hoffnungsschimmer für Karl Nehammer erblickt, wer aller auf der Wahlparty war und ob aus der der „Caprese“-Koalition tatsächlich etwas werden könnte. Gast: Oliver Pink, Innenpolitik „Die Presse“ Host: Christine Mayrhofer, „Die Presse“ Schnitt: Audiofunnel/Georg Gfrerer Mehr zum Thema: >>> Comeback Kid "Hannes" Anzengruber ist Bürgermeister von Innsbruck >>> Innsbruck: Ein ÖVP-Sieg ohne ÖVP >>> Wenn Dornauer, Willi und Anzengruber gemeinsam Party machen
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Apr 27, 2024 • 10min

Frisch gestrichen: Florian Asamer zum Frühlingsputz in der "Presse"

Gast: Florian Asamer, Chefredakteur der "Presse" Moderation: Anna Wallner, Audio/Debatte Schnitt: Audiofunnel/Georg Gfrerer Mehr zum Thema: In eigener Sache Hat Ihnen dieser Podcast gefallen? Schreiben Sie uns an: podcast@diepresse.com Wenn Sie noch mehr von uns hören wollen, hier finden Sie alle unsere Podcasts www.diepresse.com/podcast

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