

Was wichtig ist
Die Presse
Der Nachrichten-Podcast der Tageszeitung "Die Presse" erscheint wochentags Montag bis Freitag um 18 Uhr und zu besonderen Anlässen wie an Wahlsonntagen auch zwischendurch. Die Redaktion der "Presse" sagt, was wichtig ist und nimmt Sie mit auf Recherche und zu spannenden Gesprächspartnern.
Ihre Hosts sind Anna Wallner, Christine Mayrhofer, Eva Winroither und Klemens Patek.
Audio und Produktion: Georg Gfrerer/ www.audio-funnel.com.
Grafik: Adobe Stock
Ihre Hosts sind Anna Wallner, Christine Mayrhofer, Eva Winroither und Klemens Patek.
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Oct 24, 2025 • 29min
Neu "Austrian Intelligence" 1: Die KI und wir
Patrick Swanson, Gründer des KI-Beratungslabors Verso und erfahrener Medienberater, diskutiert die Auswirkungen der KI auf den Journalismus. Er fordert mehr Ambition in den Nachrichtenredaktionen und spricht über die Notwendigkeit, den Journalismus neu zu denken. Außerdem wird das faszinierende Thema der Stimmenautomatisierung behandelt, inklusive der ethischen Herausforderungen. Patrick betont, dass das Publikum echte Persönlichkeiten hören möchte und nicht nur KI-Imitationen, was spannende Fragen zur Zukunft der Medien aufwirft.

Oct 23, 2025 • 16min
Neuer Ballsaal, Ukraine-Krieg, Shutdown: Die Optik ist Donald Trump am wichtigsten
Ein Gipfel in Budapest hätte es werden sollen. Mit USA, Russland, vielleicht auch mit der Ukraine. Das hätte auch einen Besuch des russischen Präsidenten Wladimir Putin in einem EU-Land bedeutet. Es war ein weiterer Anlauf von US-Präsident Donald Trump im Ukraine-Krieg zu vermitteln. Doch aus dem Gipfel wird nichts.
Verfolgen die US-Amerikaner den Krieg in Europa genauso intensiv, wie jenen im Nahen Osten? Über die US-Sichtweise berichtet im heutigen Podcast „Presse“-US-Korrespondentin Elisabeth Postl.
Wie intensiv bemüht sich Trump um Frieden zwischen Russland und der Ukraine? Auch der Shutdown ist Thema, schließlich ist es bereits der zweitlängste der US-Geschichte. Millionen Beamte werden derzeit nicht bezahlt. Und dann erklärt Elisabeth Postl auch, warum jetzt Bagger vor dem Weißen Haus auffahren und ein Teil des historischen Gebäudes abgerissen wird.
Gast: Elisabeth Postl, „Die Presse“-Korrespondentin in den USA
Host: Klemens Patek
Schnitt:Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
Mehr zum Thema:
Trump setzt Ölwaffe ein, um Putin zu Waffenruhe in der Ukraine zu zwingen
USA und EU verhängen scharfe Sanktionen gegen Russland, Trump sagt Treffen mit Putin ab
Wortbruch? Trump lässt gesamten Ostflügel des Weißen Hauses abreißen
„Shutdown“: Die US-Behörden stehen still, doch im Weißen Haus wird abgerissen

Oct 22, 2025 • 10min
„Social Egg Freezing“ muss erlaubt sein: Was macht die Regierung jetzt?
„Der Wunsch, ein Kind zu haben und daher eine natürliche oder medizinisch unterstützte Methode der Fortpflanzung zu verwenden, ist Teil des Privatlebens und damit ein Grundrecht“ nach der Europäischen Menschenrechtskonvention, erklärte das österreichische Verfassungsgericht am Dienstag. Ein möglicher sozialer Druck auf Frauen sei kein ausreichender Grund für ein Verbot. Auch ethische Probleme seien beim „Social Egg Freezing“ nicht absehbar.
Bis 1. April 2027 hat die österreichische Regierung jetzt Zeit, eine gesetzliche Regelung zu schaffen. Großen Widerstand dürfte es nicht geben. Obwohl die Regierung vor dem VfGH noch für ein Verbot argumentiert hat, zeigt man sich nun bereit, gesetzliche Möglichkeiten zu schaffen.
Warum hat es dann so lange gedauert, bis das Einfrieren von Eizellen auch ohne medizinische Indikation erlaubt wird? Ulrike Weiser aus der „Presse“-Redaktion erklärt die Hintergründe und mögliche Hürden. Und nicht nur Frauen sind unmittelbar von der Regelung betroffen.
Gast: Ulrike Weiser, „Die Presse“
Host: Klemens Patek
Schnitt: Audiofunnel/Georg Gfrerer
Mehr zum Thema:
Verbot von „Social Egg Freezing“ laut VfGH verfassungswidrig
Social Egg Freezing: „Es ist absurd, dass der Staat hier mitredet“
Meine Eizellen, meine Entscheidung

Oct 21, 2025 • 16min
Der neue Wiener Erzbischof: Was man über Josef Grünwidl wissen sollte
Er wollte lange nicht, nun hat der Vatikan gesprochen und Josef Grünwidl wird doch Erzbischof von Wien. Seine Weihe findet Anfang Jänner statt. Was man über Schönborns Nachfolger wissen sollte und warum er nicht Kardinal wird, verrät Dietmar Neuwirth in dieser Podcastfolge.
Gast: Dietmar Neuwirth, Experte für die katholische Kirche, "Die Presse"
Interview: Eva Winroither
Moderation: Anna Wallner
Schnitt: Audiofunnel/Georg Gfrerer
Credits: Erzdiözese Wien.
Mehr zum Thema:
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Oct 20, 2025 • 21min
Kronjuwelen-Diebstahl im Louvre: Besucher filmten die Tat
Sie stiegen mit einer Leiter ein und ließen sich auch nicht vor den Besuchern und Museumswärtern stören: Vier Einbrecher, die sich die französischen Kronjuwelen Sonntagvormittag schnappten. Wie das möglich war und warum in Frankreich jetzt generell die Sicherheit von Museen diskutiert wird, das erzählt "Presse"-Korrespondent Rudolf Balmer in dieser Folge.
Gast: Rudolf Balmer, "Die Presse"
Host: Eva Winroither
Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
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Oct 17, 2025 • 28min
Gewöhnt uns die KI das Lesen ab?
Von Christine Mayrhofer. Literaturnobelpreis, Frankfurter Buchmesse, BookTok: Die Kulturtechnik Lesen wird nach wie vor zelebriert und gefeiert. Wie legitim ist es da, von einer „Krise des Lesens“ zu sprechen?
Medienwissenschaftler Christoph Engemann denkt in seinem Essay „Zukunft des Lesens“ und als Gast in dieser Folge darüber nach, wie TikTok und KI unser Leseverhalten verändern, was rechte Podcaster damit zu tun haben, und was das für Universitäten und Gesellschaft bedeutet.
Gast: Christoph Engemann, Medienwissenschaftler
Host: Christine Mayrhofer
Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
**Mehr zum Thema: **
>>> Soll man Bücher zu Ende lesen? Oder überhaupt ganz anders?
>>> Über das Lesen in Bibliotheken
>>> Kinder zum Lesen bringen: „Eine solche Kulturelite in Europa ist moralisch verkommen“
>>> Zum Essay "Die Zukunft des Lesens"
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Oct 16, 2025 • 18min
Welche Ideologie steckt hinter Peter Thiels Weltbild?
Von Christine Mayrhofer. Er hat Macht, Einfluss und Geld, er ist Milliardär und gilt als ideologischer Strippenzieher hinter der Politik von Donald Trump: Der amerikanische Tech-Unternehmer Peter Thiel investiert längst nicht mehr nur im Silicon Valley.
Mittlerweile sind Thiels Schützlinge keine Tech-CEOs mehr, sondern Regierungsmitglieder: Thiel träumt von einer Neuordnung von Wirtschaft und Politik.
Benjamin Stolz aus dem Feuilleton der „Presse“ spricht in dieser Folge über Thiels Einfluss auf die US-amerikanische Politik, über die ideologische Gedankenwelt dahinter und darüber, warum aktuell just der Innsbrucker Theologe Wolfgang Palaver als Thiel-Versteher und -Erklärer international eine Bühne bekommt.
Gast: Benjamin Stolz, „Die Presse“
**Host: **Christine Mayrhofer
**Schnitt: **Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
Mehr zum Thema:
>>> Der Peter-Thiel-Erklärer wider Willen: „Meine Familie sagt, ich soll das lassen“
>>> Die Vereinigten Staaten auf dem Weg zur Trumpokratie

Oct 14, 2025 • 12min
Wie Tee und Kaffee die Energiewende voranbringen
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Die Energiewende steht auf drei zentralen Säulen: dem Energiesparen, dem Ausbau nachhaltiger Energiequellen und der Entwicklung geeigneter Speicher für grünen Strom. Smarte Lösungen für Letzteres werden an der Montanuniversität Leoben erforscht. Im Rahmen des Innovationsforums sprach Presse-Redakteur Michael Köttritsch mit Christian Mitterer, Leiter des Lehrstuhls für Funktionale Werkstoffe und Werkstoffsysteme, und Magdalena Kirchmair, Inhaberin des Lehrstuhls für denselben Studiengang, über Wege zur Defossilierung und den sinnvollen Einsatz von Wasserstoff.
Wasserstoff als Schlüssel zur Defossilierung
„Wasserstoff kann CO₂-frei verbrannt werden und ist deshalb bestens für jene Anwendungen in der Industrie geeignet, die nicht elektrifiziert werden können“, erklärt Mitterer. „Er ist genauso ideal für den Schwerlastverkehr und den öffentlichen Verkehr. Wasserstoff hat zudem den großen Vorteil, dass er gespeichert werden kann.“
Doch der vielversprechende Energieträger hat eine Tücke: Er diffundiert leicht in jene Werkstoffe, die für seine Nutzung benötigt werden. Genau hier setzt die Forschung in Leoben an – mit dem Ziel, innovative Barriereschichten zu entwickeln, die diesen Effekt verhindern.
Aktivkohle aus Teeblättern und Kaffeebohnen
Eine überraschende Lösung haben die Wissenschafter:innen in alternativen Materialien gefunden – etwa in Teeblättern, Kaffeebohnenhäutchen und Maronischalen. „Das sind Aktivkohlen, die eine sehr große innere Oberfläche mit vielen Poren besitzen“, erläutert Mitterer. „An den Oberflächen dieser Poren können wir Wasserstoff einlagern. Das hat den Vorteil, dass die Einlagerung relativ einfach zu bewerkstelligen ist und der Wasserstoff ebenso einfach wieder extrahiert werden kann.“
Wie groß dieses Potenzial ist, zeigt ein eindrucksvolles Beispiel: Ein Gramm Aktivkohle, das auf einem Teelöffel Platz findet, kann über eine spezifische Oberfläche von bis zu 3.000 Quadratmetern verfügen – das entspricht etwa der Größe eines halben Fußballfelds. „Ein Kilogramm gasförmiger Wasserstoff besitzt ein Volumen von rund zwölf Kubikmetern. Wir können in einem Gramm Aktivkohle etwa zwei Liter Wasserstoff einspeichern. Das ist eine große Menge“, betont Mitterer.
Noch ist die Forschung nicht abgeschlossen. Um das Potenzial des nachhaltigen Energiespeichers voll auszuschöpfen, arbeitet die Montanuniversität Leoben in einem Netzwerk aus nationalen und internationalen Partnern an weiteren Verbesserungen.
Mehr zur Forschung an der Montanuniversität Leoben unter unileoben.ac.at

Oct 14, 2025 • 14min
René Benko vor Gericht Teil 3: Wie verteidigt sich der Signa-Gründer?
Die Stimmung vor Gericht ist angespannt und von Medieninteresse geprägt. René Benko beeindruckt mit seiner zurückhaltenden Erscheinung, während die Verteidigung die Anklage als fehlerhaft zurückweist. Diskussionen über Mietrecht und angeblich verschobene Vermögenswerte stehen im Mittelpunkt. Überraschend sagt Benko nur kurz aus und weicht Fragen aus. Der Prozess könnte trotzdem bald zu einem Urteil führen. Einblicke in die Strategie und Planung für den zweiten Verhandlungstag lassen auf weitere spannende Entwicklungen hoffen.

Oct 13, 2025 • 17min
Alle Geiseln sind frei: Wie geht es jetzt in Israel weiter?
von Christine Mayrhofer. Am Montag sind die letzten 20 noch lebenden israelischen Geiseln aus der Gefangenschaft der Terrororganisation Hamas befreit worden. In Israel sind sie mit Jubel empfangen worden, viele sprechen von einem historischen Tag.
Mareike Enghusen, die Israel-Korrespondentin der "Presse" berichtet in dieser Folge von der freudvollen Stimmung in Israel. Sie erklärt, wieso viele den Erfolg vorwiegend US-Präsident Donald Trump zuschreiben und welche innenpolitischen Folgen der 13. Oktober für Israel haben könnte.
Gast: Mareike Enghusen, Israel-Korrespondentin "Die Presse"
Moderation: Christine Mayrhofer
Schnitt: Audiofunnel/Dominik Lanterdinger
Mehr zum Thema:
Die offenen Fragen auf dem Weg zum Frieden in Gaza
Israel im Freudentaumel nach der Freilassung aller Geiseln: „Erst jetzt kann ich mein Leben von Neuem beginnen“
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