

Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft
Larissa Holzki, Handelsblatt
Bei Handelsblatt Disrupt diskutiert Technologiereporterin Larissa Holzki über Technologien, die die Wirtschaft verändern – und fragt führende Köpfe, wie sie den Wandel gestalten. Jeden Freitag neu.
Handelsblatt Disrupt finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen - und natürlich auf der Handelsblatt-Website.
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Sep 20, 2019 • 49min
Frank Thelen: „In Deutschland herrscht ein digitaler Notstand“
Handelsblatt Disrupt vom 20.09.2019
Wie steht es eigentlich um das Unternehmertum in Deutschland? Warum sinkt die Zahl der Gründer jedes Jahr auf ein neues Rekordtief? Und - welche Chance hat Europa noch - im technologischen Wettstreit zwischen den USA und China? Diese Fragen diskutiert Sebastian Matthes diese Woche in dem Podcast Handelsblatt Disrupt mit dem Gründer und Investor Frank Thelen („Höhle der Löwen“).
Thelen spricht über die aus seiner Sicht wichtigsten Technologien der Zukunft, den technologischen Aufstieg Chinas und warnt: In Deutschland herrsche ein digitaler Notstand. Er sagt: “Wenn es uns nicht gelingt, in Europa bedeutende neue Technologieunternehmen aufzubauen, stehen wir irgendwann mit leeren Händen da und verlieren im globalen Kampf der Technologienationen”.
Das wichtigste sei, endlich anzufangen, am besten mit der Digitalisierung der Verwaltung. “Wir stecken immer noch in der digitalen Steinzeit”, sagt er, “es ärgert mich. Warum digitalisieren wir den Staat nicht mal richtig mutig? Wenn ich den ganzen Tag nur Papier durch die Gegend trage, kann ich nachher nicht Digitalkonzepte entwickeln.”
Handelsblatt Disrupt entsteht mit Unterstützung der neuen Audioteka Podcast- und Serien-App „Lecton“.
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Sep 13, 2019 • 42min
Bosch KI-Chef Peylo: “KI kann helfen, die Auto-Emissionen auf nahe Null zu senken”
Handelsblatt Disrupt vom 13.09.2019
Wenn es um Künstliche Intelligenz geht, hat kaum ein deutsches Unternehmen so ambitionierte Pläne wie Bosch. Bis 2025 soll jedes Produkt des Konzerns KI beinhalten. Dafür baut das Unternehmen eine der größten KI-Abteilungen des Landes auf. Bei Handelsblatt Disrupt erklärt der Chef des Bosch Center for Artificial Intelligence, Christoph Peylo, wofür sein Unternehmen in den nächsten Jahren 25.000 Software-Spezialisten einstellt, weshalb Deutschland ein guter Standort für KI-Entwicklungen ist und wie Algorithmen helfen können, die Schadstoffemissionen von Autos fast auf Null zu senken.
Im Anschluss daran ein Gespräch mit dem Chefredakteur des Branchenblogs Deutsche Startups, der gerade das Buch „Wann endlich grasen Einhörner an der Emscher?“ veröffentlicht hat. Darin beschreibt Hüsing den Aufstieg einer ganzen Schar interessanter Jungunternehmen - und appelliert an den Rest des Landes, diese neue Gründerzeit im Pott endlich wahrzunehmen.
Und am Ende noch ein Gespräch über die wichtigsten Tech-Trends mit Oliver Heyden. Er ist Chief Strategy Officer von Pressrelations und gibt jeden Monat den Report First Signals heraus, eine Art Frühwarnsystem für neue Technologien.
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Sep 6, 2019 • 47min
Ex-Klinikdirektor Debatin: „Künstliche Intelligenz wird die Medizin sehr grundlegend verändern“
Handelsblatt Disrupt vom 06.09.2019
Der Radiologe und ehemalige Leiter der Uni-Klinik Hamburg Eppendorf, Jörg Debatin, leitet seit einigen Monaten die Denkfabrik „Health Innovation Hub“ von Gesundheitsminister Spahn. Sein Job ist es, Ideen und Lösungen für die Digitalisierung des Gesundheitssystems zu identifizieren. Bei Handelsblatt Disrupt spricht der Radiologe über die neuesten technologischen Entwicklungen in seiner Branche, den Modernisierungsstau in Krankenhäusern und ob Künstliche Intelligenz eines Tages Ärzte überflüssig macht. Sein Fazit: Die Digitalisierung werde das Gesundheitssystem radikal verändern – aber sie dürfe nie Selbstzweck sein.
Im Anschluss daran ein Gespräch mit Sir Martin Sorrell, der das weltgrößte Werbekonglomerat WPP aufgebaut hat und es jetzt noch einmal wissen will: Mit seiner neuen Firma S4 Capital will er die Agentur der Zukunft aufbauen. Wie diese Zukunft aussieht hat er auf der Digitalkonferenz D-Pulse in Zürich erklärt.
Und am Ende noch ein kurzes Gespräch mit Handelsblatt-Korrespondentin Astrid Dörner in New York über das Office-Sharing Start-up WeWork, das sich gerade für den Börsengang bereit macht und das wegen seiner hohen Schulden zunehmend in der Kritik steht. Sie sagt: „Der Börsenprospekt ist ein Meisterstück der Verwirrung“.
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Aug 30, 2019 • 38min
TheNextWe-Gründerin Insa Klasing: „Mitarbeiter sind völlig überfordert von dem Ausmaß an Transformation."
Handelsblatt Disrupt vom 30.08.2019
Innerhalb von zwölf Wochen sollen Mitarbeiter mit Hilfe des Berliner Start-ups TheNextWe lernen können, besser mit der digitalen Transformation klarzukommen. Wie das funktionieren soll, erklärt TheNextWe-Gründerin und Ex-Kentucky-Fried-Chicken-Deutschland-CEO Insa Klasing in dem Podcast Handelsblatt Disrupt. Sie fordert ein radikal anderes Führungsverständnis: Chefs sollten ihren Mitarbeitern viel mehr Freiheiten geben, sagt sie. Erst dann entstünden die Ideen, mit denen Unternehmen die nächsten Jahre überleben können.
Die Zeiten des Managers, der alles entscheiden und kontrollieren will sei vorbei. Davon zumindest ist die Frau überzeugt, die nach einem schweren Unfall dazu gezwungen war, ihr Führungsverständnis zu überdenken. Das Ergebnis ist ihr eigenes Coaching-Startup TheNextWe mit einer, so Klasing „völlig neuen, da kognitiven“ und sowohl digitalen als auch analogen Methode, Mitarbeiter zu coachen.
Details dazu hat sie in dem Buch „Der 2-Stunden-Chef: Mehr Zeit und Erfolg mit dem Autonomie-Prinzip“ beschrieben.
Handelsblatt Disrupt entsteht mit Unterstützung der neuen Audioteka Podcast- und Serien-App „Lecton“. Mehr Informationen zum heutigen Thema finden Sie unter www.thenextwe.com und www.campus.de/buecher-campus-verlag/business/fuehrung/der_2_stunden_chef-15328.html
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Aug 23, 2019 • 46min
Buchautor Stephan Scheuer: „Ich fürchte, dass zwei Tech-Welten entstehen werden“
Handelsblatt Disrupt vom 23.08.2019
Handelsblatt Reporter und Buchautor Stephan Scheuer über den technologischen Aufstieg Chinas, die Dauer-Überwachung von Minderheiten durch neue Technologien, den Versuch Chinas, technologisch vom Rest der Welt unabhängig zu werden - und die schwierige Lage Europas im Tech-Konflikt zwischen China und den USA.
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Aug 16, 2019 • 37min
Milliarden-Investor Sven Weber: "Im Vergleich zum Silicon Valley ist Deutschland ein Niedriglohnland"
Handelsblatt Disrupt vom 16.08.2019
Der Silicon-Valley-Investor Sven Weber beschreibt in dem Podcast Handelsblatt Disrupt, auf was es bei Tech-Investments ankommt. Und er weiß wovon er spricht: Der ehemalige Vorstand der Silicon Valley Bank und heutige Partner der Investmentgesellschaft Knightsbridge Advisers hat in seinem Leben mehrfach Milliarden-Portfolios an Risiko-Kapital verwaltet und in Unternehmen investiert, die später weltbekannt wurden. Und Weber sieht durchaus eine Chance für Deutschland zwischen den Tech-Supermächte USA und China.
Außerdem: Ein Gespräch mit Handelsblatt-Reporter Alexander Demling über Algorithmen, die laut Kritikern ihre Nutzer süchtig machen.
Und am Ende noch ein kurzer Blick nach China. Handelsblatt-Korrespondentin Dana Heide beschreibt die Ambitionen der Regierung in Peking, eine eigene Kryptowährung herauszubringen.
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Aug 9, 2019 • 39min
NRW-Digitalminister Andreas Pinkwart: „Wir wollen der führende Start-up-Standort werden“
Handelsblatt Disrupt vom 09.08.2019
Er hat sich viel vorgenommen: Der nordrhein-westfälische Wirtschafts- und Digitalminister Andreas Pinkwart will Millioneninvestments in Start-ups ins Land holen, NRW zur Top-Adresse für KI-Entwicklungen machen - und Vorbild werden bei der Digitalisierung der Verwaltung. In Handelsblatt Disrupt erklärt er seine Pläne.
Außerdem: Ein Gespräch mit dem Essener Unternehmer Carsten Puschmann über die Stärken des Ruhrgebiets - und was die Unternehmen dort anders machen.
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Aug 2, 2019 • 43min
Scalable-Capital-CEO Podzuweit: "Wir wollen in einigen Jahren 60 Milliarden Euro Vermögen verwalten"
Handelsblatt Disrupt vom 02.08.2019
Viele Deutsche trauen sich nicht so recht an den Aktienmarkt heran. Diese Berührungsängste wollen ihnen digitale Vermögensverwalter wie Scalable Capital nehmen. Sie legen das Geld ihrer Kunden an, optimieren die Rendite - und all das zu niedrigen Kosten, so lautet ihr Versprechen. Das Münchner Fintech-Start-up Scalable Capital ist mit einem verwalteten Vermögen von 1,5 Milliarden Euro einer der größten dieser sogenannten Robo Advisor. Gerade hat das Unternehmen, wie das Handelsblatt exklusiv berichtet, weitere 25 Millionen Euro bei seinen Investoren eingesammelt.
Aber was bringen diese digitalen Anlageberater wirklich? Wie funktionieren die Algorithmen, die Milliardensummen anlegen? Sind die Kritiken von Verbraucherschützern berechtigt? Und wie hat er seinen Investor und Blackrock-Chef Larry Fink kennengelernt? Darüber spricht Scalable-Capital-Mitgründer Erik Podzuweit im Podcast "Handelsblatt Disrupt".
Außerdem: Ein Gespräch mit einem Soziologen, der sich von Berufs wegen vor allem mit Fragen zu unserer Zukunft beschäftigt: Mit Thomas Druyen von der Sigmund Freud Universität Wien. Er glaubt, dass Menschen im virtuellen Raum viel besser lernen können, als in Klassenzimmern oder Vorlesungssälen - und gründet deshalb ein virtuelles Institut, das Studenten nur mit Virtual Reality Brillen besuchen können.
Und am Ende ein Gespräch mit der neuen Handelsblatt-China-Korrespondentin Dana Heide, die gerade in Peking angekommen ist - und auf einmal mit Dauerüberwachung konfrontiert ist.
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Jul 26, 2019 • 36min
Vodafone-Deutschlandchef Ametsreiter: „Wir bauen alle drei Stunden eine neue Mobilfunkstation“
Handelsblatt Disrupt vom 26.07.2019
Vodafone hat gerade gleich zwei Erfolge für sich verbucht. Der erste: Der Telekommunikationskonzern hat in der vergangenen Woche die Erlaubnis der EU-Kommission erhalten, den Kabelnetzbetreiber Unitymedia zu übernehmen. Der zweite: Vodafone hat mit ein paar Dutzend Sendemasten sein 5G-Netz gestartet.
Vodafone spricht viel über 5G – und gleichzeitig beschweren sich viele Kunden, dass nicht einmal das aktuelle 3G und LTE-Netz richtig funktioniert. Wie geht das Unternehmen damit um? Warum ist die Qualität des Handynetzes in Deutschland immer noch so schlecht? Und wie wird der neue Mobilfunkstandard 5G den Alltag und die Industrie verändern? Das erklärt Vodafone-Deutschlandchef Hannes Ametsreiter im Podcast Handelsblatt Disrupt. Für ihn ist die Sache klar: „Wir bauen alle drei Stunden eine neue Mobilfunkstation“, sagt er. „Schneller geht es nicht.“
Im Anschluss daran folgt ein kurzes Gespräch mit dem Unternehmer Christian Rampelt, der mit seinem Start-up Dfind die Suche nach Fachkräften mit Hilfe von Algorithmen und Datenanalyse wesentlich vereinfachen will. Die Technik könne sogar vorhersagen, wie wechselbereit die begehrten Experten gerade sind, sagt Rampelt.
Und am Ende erklärt der Berliner Handelsblatt-Reporter Moritz Koch, warum sich die Bundesregierung auf einmal für eine europäische Cloud-Lösung interessiert – und welche Ideen dazu im Kabinett gerade diskutiert werden. „Die europäische Wirtschaft benötigt dringend verlässliche Datensouveränität und breite Datenverfügbarkeit“, sagte Wirtschaftsminister Peter Altmaier jüngst dem Handelsblatt. „Das ist eine ganz konkrete Frage der Wettbewerbsfähigkeit, allem voran unseres Mittelstands.“
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Jul 19, 2019 • 39min
N26-Mitgründer Stalf: "Eine Bank aufbauen, die 100 Millionen Kunden hat"
Handelsblatt Disrupt vom 19.07.2019
Mit einer Bewertung von rund 3,5 Milliarden Dollar ist die junge digitale Bank N26 eins der wertvollsten Start-ups in Deutschland. Gerade haben die Berliner verkündet, dass sie noch einmal 170 Millionen Dollar von Investoren eingesammelt haben. In Handelsblatt Disrupt erklärt N26-Mitgründer Valentin Stalf, was sein Unternehmen mit dem zusätzlichen Geld vorhat, wie N26 auf die kritischen Fragen der Finanzaufsicht und die Beschwerden von Kunden reagiert und warum er glaubt, dass die junge Bank auch in den USA erfolgreich sein kann. Er sagt: „Wir glauben, dass wir die Chance haben ein Unternehmen aufzubauen, das irgendwann einmal 50 vielleicht sogar 100 Millionen Kunden hat."
Und am Ende noch ein Gespräch mit der New-York-Korrespondentin des Handelsblatts, Astrid Dörner, über die von Facebook geplante digitale Währung Libra, die in den vergangenen Tagen erneut für massive Diskussionen gesorgt hat: US-Präsident Donald Trump, die G7-Finanzminister und die Bundesregierung in Deutschland sehen den Vorstoß mit großer Sorge - viele würden Libra am liebsten verbieten.
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