

Handelsblatt Disrupt - Der Podcast über die Zukunft der Wirtschaft
Larissa Holzki, Handelsblatt
Bei Handelsblatt Disrupt diskutiert Technologiereporterin Larissa Holzki über Technologien, die die Wirtschaft verändern – und fragt führende Köpfe, wie sie den Wandel gestalten. Jeden Freitag neu.
Handelsblatt Disrupt finden Sie auf allen relevanten Podcast-Plattformen - und natürlich auf der Handelsblatt-Website.
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Episodes
Mentioned books

Apr 17, 2020 • 1h 4min
Futuristin Amy Webb über die 7 wichtigsten Tech-Trends 2020
Handelsblatt Disrupt vom 17.04.2020
Wenn die Futuristin Amy Webb bei Tech-Konferenzen wie der SXSW in Austin (Texas) spricht, bleibt in der Regel kein Platz frei. Tausende verfolgen jedes Jahr, wie die Gründerin des Future Today Institute ihren neuesten Tech Trends Report vorstellt. Darin sammelt die Professorin für Strategische Zukunftsplanung an der New York University Hunderte aktuelle Trends und neue Technologien, die in den nächsten Monaten mit großer Wahrscheinlichkeit an Bedeutung gewinnen werden.
Im Podcast erklärt Amy Webb, welche Technologien dieses Jahr bestimmen werden, welche Entwicklungen Unternehmen unterschätzen - und wie die Coronakrise die Weltwirtschaft verändern wird - und China helfen wird.
Sie erklärt auch, warum es so vielen Unternehmen so schwer fällt, auf disruptive Veränderungen zu reagieren. Firmen in allen Branchen, so sagt sie, erkennen technische Entwicklungen nicht schnell genug, weil sie zu sehr auf ihr eigenes Geschäft schauen und nicht mitbekommen, wie sich die technologische Welt um sie herum verändert. “Dadurch”, sagt Webb, “werden die Unternehmen verletzlich”.
Amy Webb hat zudem ein lesenswertes Buch geschrieben, das kürzlich auf Deutsch erschienen ist. “Die großen Neun: Wie wir die Tech-Titanen bändigen und eine Künstliche Intelligenz zum Wohle aller entwickeln können”. Es geht in dem Buch um die großen Tech-Konzerne - von Apple über Alibaba bis Amazon - und ihre immer mächtigeren Algorithmen - und um die Frage, wie eine Welt aussieht, deren technologische Basis von einer Handvoll Konzerne kontrolliert wird.
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Haben Sie Fragen, Kritik oder Anregungen? Dann treten Sie unserer Handelsblatt Disrupt LinkedIn-Gruppe bei und schreiben Sie uns unter: https://www.linkedin.com/groups/8836249/.
Sie können Sebastian Matthes auch bei Twitter (@smatthes) oder per Mail (matthes@handelsblatt.com) kontaktieren.

Apr 10, 2020 • 52min
Civey-Mitgründerin Mütze: “40 Prozent der Deutschen bezeichnen die Krise als Existenzbedrohung für ihren Arbeitgeber”
Handelsblatt Disrupt vom 10.04.2020
Wie geht es eigentlich den Deutschen kurz vor Ostern, mitten in der Coronakrise? Wie komm sie im Homeoffice klar? Und wie blicken sie auf eine zunehmend unsichere Wirtschaft? Janina Mütze, die Mitgründerin des digitalen Marktforschungsinstitut Civey, befasst sich täglich mit solchen Fragen. Im Podcast Handelsblatt Disrupt gibt die Unternehmerin einen Einblick in ihre Zahlen und erklärt, wie Civey mit neuen Technologien die etablierten Meinungsforschungsinstitute unter Druck setzen will - und mit welchen Attacken die auf das junge Berliner Unternehmen reagieren.
Im Anschluss daran: Ein Blick in die Homeoffices unserer Nation und die Frage, ob die Menschen dort auf einmal anders kommunizieren. Dafür spreche ich mit Oliver Blüher, dem Deutschland-Chef von Slack. Wie läufts bei dem Messaging-Dienst in Deutschland? Und vor allem: Wie schlägt sich das Unternehmen gegen den übermächtigen Wettbewerber Microsoft?
Und am Ende noch ein Blick nach Peking zu meiner Kollegin Dana Heide, die beschreibt, wie der Shutdown dort langsam aufgehoben wird - auch mit Hilfe neuer Technologien.
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Apr 3, 2020 • 1h 1min
Uniklinik-Direktor Werner: “Corona wird das gesamte Gesundheitssystem verändern”
Handelsblatt Disrupt vom 03.04.2020
In vielen Kliniken werden zu viele der wichtigsten Prozesse “noch mit dem Faxgerät geregelt”, beklagt Jochen Werner, ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzende des Universitätsklinikums Essen, das falle in der aktuellen Coronakrise besonders negativ ins Gewicht. Im Podcast Handelsblatt Disrupt erklärt Werner, wie seine Klinik auf die Herausforderungen reagiert, welche Rolle dabei die Digitalisierung spielt - und warum er Gesichtsmasken im Alltag für sinnvoll hält. Er will seine Klinik, die er heute schon ein “Smart Hospital” nennt, zu einer “smarten Gesundheitsplattform” weiterentwickeln.
Die Folgen der Coronakrise für Konzerne, Mittelständler und Selbstständige wurden intensiv diskutiert. Was aber bedeutet der scharfe wirtschaftliche Einbruch für Start-ups? Dazu ein kurzes Interview mit dem Chef des Bundesverbands Deutsche Start-ups, Christian Miele. Er warnt, dass Deutschland in Folge der Krise viele innovative Unternehmen verlieren könnte.
Und dann noch ein Gespräch mit Handelsblatt-Technologiereporter Stephan Scheuer, der sich diese Woche mit den Vorbehalten von Datenschützern in Deutschland und den USA gegen den Videokonferenz-Anbieter Zoom beschäftigt hat.
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Mar 27, 2020 • 57min
Lilium-Gründer Wiegand: “Flugtaxis zu bauen ist sinnvoller, als weitere Milliarden in Straßen zu stecken”
Handelsblatt Disrupt vom 27.03.2020
Die Idee ist faszinierend: Das Flugtaxi-Start-up Lilium arbeitet an einem Jet, der senkrecht von fast jedem Punkt in der Stadt starten und dann 300 Kilometer pro Stunde zurücklegen soll. Damit will das junge Unternehmen die Verkehrsprobleme lösen - in bestimmten Fällen sollen die Flugtaxis sogar Zugstrecken überflüssig machen.
Doch die junge Firma hat zuletzt einige Rückschläge erlebt: Bei der Wartung brannte einer von zwei Lilium-Prototypen ab. Und dann sorgte ein Luftfahrtexperte für Diskussionen, der das technische Konzept der Firma anzweifelt. Die Investoren von Lilium schreckte das nicht: Sie steckten, wie das Handelsblatt diese Woche berichtete, weitere 240 Millionen Dollar in das Unternehmen.
Im Podcast Handelsblatt Disrupt bekräftigt Lilium-Gründer Daniel Wiegand seine Pläne: “Wir werden unseren Taxi-Dienst 2025 starten”. Und wenig später werde der Dienst nur unwesentlich teurer sein als ein ICE-Ticket.
Außerdem im Podcast: Ein Gespräch mit Handelsblatt-Technologiereporterin Ina Karabasz darüber, wie Daten dabei helfen, die Corona-Epidemie in den Griff zu bekommen.
Und eine Schalte nach New York zu Handelsblatt-Korrespondentin Katharina Kort, die dieser Tage über eine Stadt berichtet, die eigentlich niemals schläft - die nun aber jäh zum Stillstand gekommen ist.
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Mar 20, 2020 • 45min
Getyourguide-Gründer Reck: “Die Reisebranche erlebt einen nuklearen Winter”
Handelsblatt Disrupt vom 20.03.2020
Die Coronakrise bringt Europa zum Stillstand. Konzerne melden Kurzarbeit an, Schulen und Kitas bleiben geschlossen. Und auch viele Start-ups blicken in eine höchst unsichere Zukunft. Was die Krise für ein junges Unternehmen bedeutet, das zudem noch im Tourismus aktiv ist, beschreibt Getyourguide-Mitgründer Johannes Reck. Sein Unternehmen, das zu den wertvollsten Start-ups in Deutschland zählt, vermittelt weltweit Reiseaktivitäten. Zwar versichert er, Getyourguide hätte selbst dann noch genug Geld, wenn die Krise bis weit ins nächste Jahr hineinreiche. Doch er sagt auch ganz klar: “Wir erleben die größte Krise für den Tourismus und vielleicht sogar für unsere gesamte Wirtschaft seit dem Zweiten Weltkrieg.” Im Podcast Handelsblatt Disrupt erklärt er, mit welchen Strategien er sein Unternehmen durch die Krise steuern will, wie man in so einer Situation ein Team zusammenhält - und was er aus der Krise jetzt schon gelernt hat.
Stichwort Lernen: Die Krise zeigt die digitalen Defizite in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens - aber besonders deutlich im Bildungssektor. Welche digitalen Lösungen Eltern kennen sollten, was Bildungspolitiker nun anpacken sollten - und wie sie ihre Kinder Zuhause beschäftigt, erklärt die Bildungsexpertin Verena Pausder, die unter anderem den Kinder-App-Entwickler Fox & Sheep aufgebaut hat.
Außerdem bei Handelsblatt Disrupt: Ein Gespräch mit Bert Rürup, dem ehemaligen Chef der Wirtschaftsweisen und heutigen Präsidenten des Handelsblatt Research Institute zur wirtschaftlichen Lage. “Ich schätze, dass der statistische Einbruch wohl der größte sein wird, den wir erleben, seit es die Bundesrepublik Deutschland gegeben wird, allerdings verbunden mit der Chance, dass wir auch sehr schnell herauskommen werden”, sagt er.
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Mar 13, 2020 • 46min
Neuefische-Gründerin Das: „Wir trauen den Menschen in Deutschland zu wenig zu“
Handelsblatt Disrupt vom 13.03.2020
Dalia Das hat mit Neuefische ein Start-up gegründet, das Menschen in wenigen Wochen fit machen will für Jobs in der digitalen Welt - als Data Analyst oder Webdesiger zum Beispiel. Wie das funktionieren soll und was falsch läuft im deutschen Bildungssystem, erklärt die Unternehmerin diese Woche im Podcast Handelsblatt Disrupt.
Im Anschluss daran ein Gespräch mit Nils Zündorf, Managing Director der Amazon Agentur Factor-A, über Sprachassistenten und die Frage, wie sie den Umgang mit Computern und vor allem das Onlineshopping verändern werden.
Und am Ende erklärt Handelsblatt-Korrespondent Alexander Demling, wie die Coronakrise das Silicon Valley verändert. „Die vergangene Woche auf dem Campus von Facebook in Menlo Park noch total beliebt war. Zwei Tage später war der völlig ausgestorben“, sagt er.

Mar 6, 2020 • 1h 5min
Project-A-Gründer Heinemann: „Unsere mittelständisch geprägte Struktur ist bei der Digitalisierung ein Nachteil“
Handelsblatt Disrupt vom 06.03.2020
Florian Heinemann ist einer der erfahrensten Startup-Investoren Deutschlands, und er ist selbst Gründer: Denn nach seiner Zeit bei Rocket Internet, der Start-up-Schmiede der Samwer-Brüder, hat er den Berliner Inkubator Project A Ventures gegründet, der dabei hilft, junge Internetfirmen aufzubauen.
Heinemann erklärt im Podcast Handelsblatt Disrupt, warum Deutschland mit der neuen Generation technologiegetriebener Start-ups so große Chancen hat, welche Fehler die jungen Firmen in den vergangenen Jahren gemacht haben, wo gerade die meisten spannenden Unternehmen entstehen. Und er glaubt, dass Start-ups im Kampf um die besten Köpfe zu einem immer größeren Wettbewerber auch für Konzerne werden.
Im Anschluss daran ein Gespräch mit Melikshah Ünver, dem Mitgründer von Taledo, einem Start-up, das die Personalvermittlung digitalisieren will. „Wir decken für unsere Firmenkunden die gesamte Wertschöpfungskette des Recruiting ab und das einfach deutlich schneller mit deutlich besseren Kandidaten als klassische Personalvermittler“, so sein Versprechen.
Ünver hat zudem eine ziemlich provokante These: Weil in den USA der Arbeitsmarkt legible sei, hätten die Menschen dort seltener Jobs, zu denen sie nicht passen.
Und am Ende noch der Hinweis auf den Handelsblatt KI Summit in München. Weitere Informationen finden Sie hier: https://veranstaltungen.handelsblatt.com/kuenstliche-intelligenz/summit-2020/
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Feb 28, 2020 • 50min
Cosmonauts & Kings-Mitgründer Schnöller: „Wir wollen die Demokratie ins digitale Zeitalter bringen“
Handelsblatt Disrupt vom 28.02.2020
Nur 3,8 Milliarden Euro gibt die Bundesregierung für Digitales aus - ungefähr so viel wie vergangenes Jahr. Doch die Zahl ist nicht nur klein. Das Geld fließt auch in teils ziemlich kleinteilige Projekte. Gleichzeitig kommt der Bund bei der Digitalisierung der Verwaltung nur schleppend voran. Auf welche Technologien Deutschland setzen sollte und wie der Bund bei der Digitalisierung der Verwaltung schneller vorankommen würde, erklärt der GovTech-Experte Lars Zimmermann diese Woche im Podcast Handelsblatt Disrupt. Er hilft mit seiner Plattform Public, junge Tech-Firmen in Bereich öffentliche Verwaltung aufzubauen.
Er sagt: „Als Bürger, aber auch Unternehmen, wollen wir natürlich genauso digital arbeiten, kommunizieren und agieren können mit der Verwaltung, wie wir das im Privatleben auch tun.“ Davon seien wir noch viel zu weit entfernt.
Im Anschluss daran ein Gespräch mit Juri Schnöller, dem Mitgründer von Cosmonauts & Kings, der mit seinem Politik- Tech-Start-up Cosmonauts & Kings Parteien und Organisationen helfen will, ihre Zielgruppen besser zu erreichen. Er erklärt, wie Daten die Politik und vor allem die Wahlkämpfe verändern, warum Deutschland in dem Feld so rückständig ist - und welche Aspekte der Technologie unsere Demokratie gefährden.
Mit ihm habe ich darüber gesprochen, wie Daten die Politik - und vor allem die Wahlkämpfe - verändern können.
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Feb 21, 2020 • 55min
Earlybird-Partner Brandis: “Daten sind die Währung der Zukunft”
Handelsblatt Disrupt vom 21.02.2020
Hendrik Brandis hat den Wagniskapitalgeber Earlybird vor 23 Jahren gegründet. Im Podcast spricht er über die wichtigsten Technologietrends in Deutschland, die Digitalisierung der Industrie - und Daten als die Währung der Zukunft.
Außerdem: Ein Gespräch mit Tom Sadowski, dem früheren Head of App-Store von Apple in Deutschland. Sadowski hat gerade das Buch “App Store Confidential” veröffentlicht, in dem er auch über seine Zeit bei Apple schreibt. Das ist bei dem US-Konzern gar nicht gut angekommen, das Unternehmen versucht das Buch nun zu verhindern.
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Feb 14, 2020 • 45min
Bestseller-Autor Keese: "Startup-Aktivität ist ein starker Indikator für baldige disruptive Veränderungen auf Märkten"
Handelsblatt Disrupt vom 14.02.2020
Er ist ein streitbarer Geist, hat viele Jahre als Journalist gearbeitet, einige Zeit im Silicon Valley gelebt, die digitale Transformation der "Welt" angestoßen - und einige Bestseller über die Digitalisierung geschrieben: Diese Woche ist Christoph Keese zu Gast bei Handelsblatt Disrupt. Sein Thema ist der Wandel, den digitale Technologien für die Wirtschaft und jeden Einzelnen bringen. Und seine Meinung ist klar: Firmen und Mitarbeiter, die sich auf diesen Wandel nicht vorbereiten, werden nicht überleben. Aktuell sagt er das als Geschäftsführer und Mitgründer der Beratungsgesellschaft Hy, einer Tochter des Springer Verlags.
Und Christoph Keese hat ebenfalls einen Podcast, in dem er mit Unternehmern, Investoren und Vorständen großer Konzerne über ihre digitale Transformation spricht: https://hy.co/podcast/
Im Anschluss daran ein Gespräch mit David Heiny, CEO von Simscale, der eine cloudbasierte Simulationsplattform für Ingenieure entwickelt hat. Er will Simulationen neuer Entwicklungen wesentlich billiger machen. Und namhafte Investoren wie Insight Partners oder Earlybird glauben an seinen Plan: Sie haben vor ein paar Tagen 27 Millionen Euro in das Münchner Unternehmen investiert.
Simscale ist ein weiteres Beispiel für die zweite Welle der Digitalisierung, die wir gerade erleben. Die erste Welle waren digitale Anwendungen für den Privatgebrauch: E-Commerce, soziale Netzwerke, Streaming-Dienste, Kommunikationsdienste. Das Spiel hat Deutschland verloren. Doch gerade beginnt die zweite Welle, die noch viel stärkere Digitalisierung von Geschäftsprozessen und Industriediensten. Und hier spielen auf einmal Startups aus Deutschland auch international eine Rolle - und geraten immer stärker in den Fokus der weltweit größten Investoren. Vor wenigen Wochen erst sammelte das Würzburger Unternehmen Scoutbee 60 Millionen Dollar ein, das Startup will den Einkauf in Unternehmen automatisieren. Scoutbee-Gründer Gregor Stühler sagte neulich bei Handelsblatt Disrupt: "Wir wollen das Salesforce des Einkaufs werden".
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