

AstroGeo - Geschichten aus Astronomie und Geologie
Karl Urban und Franziska Konitzer
Im AstroGeo Podcast erzählen sich die Wissenschaftsjournalisten Franziskia Konitzer und Karl Urban regelmäßig Geschichten, die ihnen entweder die Steine unseres kosmischen Vorgartens eingeflüstert – oder die sie in den Tiefen und Untiefen des Universums aufgestöbert haben. Es sind wahre Geschichten aus Astronomie und Astrophysik, Geologie und Geowissenschaften.
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Mar 26, 2026 • 0sec
Explosion abgesagt: Kann eine Supernova ausfallen?
Für AstroGeo recherchieren wir regelmäßig eine ganze Geschichte. Nur wenn du uns finanziell unterstützt, bleibt der Podcast weiter kostenfrei. Danke!
Während Sterne wie unsere Sonne ihre Entwicklung recht unspektakulär als Weiße Zwerge beenden, erwartet massereichere Sterne ein weitaus spannenderes Schicksal: Sie enden als Neutronensterne oder gar als Schwarze Löcher. Doch bevor es soweit ist, explodieren sie als Supernova – und hier findet das eigentliche Spektakel statt: Für kurze Zeit können diese Sterne so hell leuchten wie ihre gesamte restliche Heimatgalaxie. Explodiert eine solche Supernova in der Milchstraße, könnte sie sogar hell genug aufleuchten, um mit bloßem Auge am Tageshimmel sichtbar zu sein.
Irgendwann wird es auch für den Stern Beteigeuze so weit sein: Bislang kennen und schätzen wir ihn als Schulterstern des prominenten Wintersternbilds Orion. Er ist einer der hellsten Sterne am gesamten Himmel. Beteigeuze ist schon kein „normaler“ Stern mehr, sondern ein Roter Überriese – ein Stern, der seine Entwicklung schon bald beenden wird und von dem sich Forschende sicher sind, dass er in den nächsten paar Millionen Jahren als Supernova explodieren wird.
Aber was wäre, wenn Beteigeuze am Ende seiner Entwicklung nicht explodieren würde – sondern einfach so, heimlich, still und leise, vom Himmel verschwinden würde? Wenn er also nicht erst als Supernova explodiert, sondern einfach direkt zu einem Schwarzen Loch kollabiert?
In dieser Folge erzählt Franzi von potenziell gescheiterten Supernovae. Bislang ist unklar, ob es solche „Un-Novae“ überhaupt gibt – Supernova-Explosionen, die aus irgendeinem Grund ausfallen. Es gibt einige Indizien, die dafür sprechen, dass es solche gescheiterten Supernovae geben könnte. Doch wie sucht man nach etwas, das sich dadurch auszeichnet, das es nicht stattfindet? Die Suche ist eine astronomische Fleißarbeit – doch kürzlich verkündeten Forscherinnen und Forscher, das ihnen genau das gelungen sei: In der Andromedagalaxie soll ein Himmelskörper mit der Bezeichnung M31-2024-DS1 direkt zum Schwarzen Loch kollabiert sein – ohne als Supernova zu explodieren.
Weiterhören bei AstroGeo
Folge 43: Wann explodiert endlich die nächste Supernova?
Folge 117: Sterneninseln auf Kollisionskurs: Wann trifft die Andromeda-Galaxie die Milchstraße?
Folge 123: Weiße Zwerge – die Rettung vor dem Schwarzen Loch?
Weiterführende Links
Alle Infos zur AstroGeo-Exkursion 2026
WP: Supernova
WP: Andromedagalaxie (M31)
WP: Un-Nova
WP: Neutrino
WP: Beteigeuze
WP: Veränderlicher Stern
WP: Roter Überriese
WP: Gelber Riese
Quellen
Fachartikel: Gone without a bang: an archival HST survey for disappearing massive stars (2015)
Fachartikel: The search for failed supernovae with the Large Binocular Telescope: first candidates (2015)
Fachartikel: The fate of the failed supernova candidate M31-2014-DS1 (2026)
Fachartikel: Disappearance of a massive star in the Andromeda Galaxy due to formation of a black hole (2026)
Fachartikel: Fading into Darkness: A Weak Mass Ejection and Low-Efficiency Fallback Accompanying Black Hole Formation in M31-2014-DS1 (2026)
Fachartikel: The failed failed-supernova scenario of M31-2014-DS1 (2026)
Episodenbild: Künstlerische Ansicht / Keith Miller, Caltech/IPAC – SELab

Mar 12, 2026 • 1h 7min
Drunter über drüber: Das Rätsel der verdrehten Alpen
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Im 18. Jahrhundert galten die Alpen vielen als schrecklich und ihre Überquerung als Qual, die man, wenn überhaupt, schnell hinter sich brachte. Selbst auf die frühen Geologen wirkten die hohen Berge und ihre Gesteine gleichermaßen unangenehm und unübersichtlich. Was bedeuteten die geschichteten, gestapelten und gefalteten Gesteine? Wie waren sie in ihre heutige Lage gelangt? Wieso ist dort ein solches Gebirge entstanden?
Karl beginnt eine mehrteilige Reise durch die Geschichte der Alpenforschung. In dieser ersten Folge geht es um eine natürliche Arena, die heute Tektonikarena Sardona heißt. Sie liegt zwischen den Schweizer Kantonen Glarus und Graubünden und ist mittlerweile weltberühmt. Es ist eine Gegend, die Forschern schon vor über 200 Jahren aufgefallen war. Denn dort gibt es etwas, das in der Natur eigentlich unmöglich zu sein schien: Alte Gesteine liegen auf neuen. Der Berg steht quasi verkehrt herum – und das verlangte eine Erklärung.
Die Arena mitten in den Alpen ist etwas Besonderes, denn hier offenbart sich der geologische Bauplan des Gebirges. Bis dieser Plan entschlüsselt werden konnte, mussten die Forscher die Berge über ein Jahrhundert lang durchstreifen, ihre Messungen in Karten eintragen und die ermittelten Daten dann zum großen Ganzen zusammenfügen. Dabei mussten sie auch Hürden überwinden. Denn nicht nur das Gestein hat seine Eigenheiten, sondern auch das Ego der beteiligten Forscher, was die Lösung des Rätsels über Jahrzehnte zurückhielt.
Erst im Jahr 1903 einigte man sich – und es ergab sich zum ersten Mal ein schlüssiges Bild: Demnach wurden Gesteine nicht nur verformt oder gefaltet. Vor allem wurden sie in sogenannten Decken übereinander geschoben. Die Architektur der Alpen und vieler anderer Gebirge war verstanden – und auch die Schichtenfolge im Osten der Schweiz erhielt ihren heutigen Namen und ihren Weltruhm: die Glarner Hauptüberschiebung. Eine maßstäbliche Kopie findet sich heute im Museum of Natural History in New York. Seit 2008 gehört die Bergkette zum Weltnaturerbe der UNESCO.
Mehr bei AstroGeo
Folge 28: Die Alpen
Folge 83: Das Dolomitproblem: Wie das große Rätsel gelöst wurde
Weiterführende Links
WP: Segnespass
WP: Alpen
WP: Johann Jakob Scheuchzer
WP: Neptunismus
WP: Abraham Gottlob Werner
WP: Tschingelhörner
WP: Martinsloch
WP: Leopold von Buch
WP: Bernhard Studer
WP: Tektonik
WP: Stratigrafie
WP: Albert Heim
WP: Falte (Geologie)
WP: Überschiebung
WP: Glarner Hauptüberschiebung
Webseite: Jürg Meyer
Quellen
Fachbuch: Dominik Letsch & Thomas Buckingham: Starre Felsen und wankende Gewissheiten: Anatomie einer 200-jährigen tektonischen Kontroverse, Mitteilungen der Naturforschenden Gesellschaft des Kantons Glarus, Band XXIV (2025)
Buch: Jim Ring: How the English Made the Alps, Faber and Faber Ltd (2012)
Buch: Jürg Meyer: Wie Berge entstehen und vergehen – in 30 Etappen durch die Alpengeologie, Haupt-Verlag (2025)
Episodenbild: CC-BY-SA 4.0 ETH-Bibliothek Zürich, Bildarchiv / Com_FC35-0002-082

Feb 5, 2026 • 1h 6min
AstroGeoPlänkel: Methusalem-Sterne und Mond-Geburt
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In dieser Folge widmen sich Franzi und Karl dem Feedback zu den letzten beiden Geschichten im AstroGeo Podcast. Besonders gefallen hat ihnen die E-Mail einer Hörerin, deren Fantasie so sehr angeregt wurde, dass sie sich nun als Teil „eines unwahrscheinlich kleinen und zufälligen Teil eines riesigen und unfassbaren Zusammenhangs“ sieht. Herzlich willkommen in der Welt von AstroGeo!
Karl spricht über die korrekte Terminologie rund um Meteoroiden, Meteore, Meteoriten und Boliden. Das ist nämlich ein wenig mühsam: Ein Meteoroid ist ein kleinerer Gesteins- oder Eisbrocken auf einer Sonnenumlaufbahn. Tritt er in die Erdatmosphäre ein, wird er zum Meteor – gerne auch Sternschnuppe genannt. Und schaffen es Bruchstücke bis zur Erdoberfläche, heißen sie schließlich Meteoriten. Auch geht es nochmal darum, auf welchen Größenskalen die Ausdehnung des Universums stattfindet – ob nur jenseits von Galaxien oder auch auf dem Maßstab von Sternen, Planeten oder Atomen.
Dann geht es zurück in der Zeit, zu den ersten Sternen im Universum. Sie sind irgendwo da draußen, aber gefunden hat sie noch niemand. Franzi taucht dafür in die Prozesse ab, bei denen Sterne neue Elemente erbrüten: die Kernfusion von masseärmeren zu -reicheren Elementen. Genau jene massereicheren Elemente, von Astronominnen und Astronomen auch unter dem Sammelbegriff „Metalle“ abgehakt, sollte es nämlich in den sogenannten Sternen der Population III überhaupt nicht geben.
Zur Entstehung des Mondes gab es eine lebhafte Diskussion. Es ging erst einmal um den Befund selbst: Wie sicher ist es, dass ein marsgroßer Planet namens Theia mit der Protoerde zusammenstieß? Es geht um mögliche Szenarien für die Zeit danach, zum Beispiel, dass sich erst zwei Monde gebildet haben, die schließlich auch zusammenstießen und den heutigen Erdmond formten.
Karl erklärt auch die Europium-Anomalie, die als wichtiges Argument für den großen Einschlag gilt: Über den Gehalt des Seltenen Erd-Elements in den Mond-Hochländern und den vulkanischen Mare-Ebenen lässt sich belegen, dass der Mond schon vor der Bildung der großen Einschlagbecken über einen globalen Magmaozean verfügt haben muss.
Abschließend gibt es allgemeines Feedback zur Nutzung des Podcasts (nicht nur, aber auch zum Einschlafen), zu Wissen und Unwissen bei astrophysikalischern Modellen voller Dunkler Materie und Dunkler Energie sowie zum Einsatz KI-generierter Transkripte bei AstroGeo.
Weiterhören bei AstroGeo
Folge 129: AstroGeoPlänkel: Marsluft, kosmisches Ende und Luftzerplatzer
Folge 130: Als im Universum die Lichter angingen: Wo sind die ersten Sterne?
Folge 131: Theias großer Einschlag: wie der Mond entstanden ist
Weiterführende Links
WP: Meteorit
WP: Meteor
WP: Meteoroid
WP: Population (Astronomie)
WP: Metallizität
WP: Hauptreihe
WP: Chandrasekhar-Grenze
WP: Europium-Anomalie
Kommentar von Klaus Kassner: Szenario für Mondrotation
Episodenbild: ESO/M. Kornmesser / CC-BY-SA 3.0 Rolf Hempel / Wikimedia Commons

Jan 22, 2026 • 1h 12min
Theias großer Einschlag: wie der Mond entstanden ist
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Im Juni 1986 erlebten Planetenforscher einen Heureka-Moment. Denn sie waren zum ersten Mal einig, wie die Erde zu ihrem ungebührlich großen Mond gekommen ist. Diese Erklärung gilt bis heute als das wahrscheinlichste Szenario: Kurz nach der Entstehung der Erde vor rund 4,5 Milliarden Jahren stieß ein marsgroßer Planet mit der Protoerde zusammen. Aus dem verdampften Gestein, das dabei ins All geschleudert wurde, bildete sich wenig später der Mond.
Karl erzählt in dieser Folge, wie es zu diesem Heureka-Moment kam – denn nur wenige Jahre zuvor war die Forschungswelt noch hochgradig zerstritten, was die Entstehung des Mondes anging. Mindestens eine Handvoll Hypothesen war im Rennen. Man diskutierte, ob der Mond sich von der Erde durch allzu große Fliehkraft abgespalten hatte oder ob er friedlich an der Seite der Erde aus dem Urnebel gewachsen war. Andere glaubten an ein eingefangenes Objekt aus der kosmischen Nachbarschaft – oder sogar an eine natürliche, nukleare Explosion tief im Erdinneren nahe dem Erdkern.
Schon in den 1940er Jahren war dem kanadischen Geologen Reginald Daly aufgefallen, dass die mittlere Dichte des Mondes recht genau der Dichte des Erdmantels entspricht. Aber erst die astronautischen Mondlandungen des Apollo-Programms und die Proben verschiedener Raumsonden brachten ab 1969 Gewissheit: Erdmantel und Mond müssen aus dem gleichen Urmaterial entstanden sein. Gleichzeitig besitzt der Mond nur einen winzigen Eisenkern. Alles zusammen wirkte wie ein Sieb für die diversen Modelle der Mondentstehung. Übrig blieb am Ende nur der große Einschlag.
Trotz der klaren Hinweise bleiben bis heute einige Fragen offen. Zum Beispiel ist weiter unklar, warum zwar der Fingerabdruck der Sauerstoff-Isotope in Erdmantel und Mond sehr gut übereinstimmen – immerhin das häufigste Element von Erde und Mond – aber einige Spurenstoffe teilweise radikal abweichen. Dazu gehört der Anteil von Eisen und anderen Metallen, aber auch von flüchtigen Stoffe wie Wasser oder Kohlendioxid. Herausfordernd für die heutige Forschung ist vor allem das Wachstum des Mondes direkt nach dem großen Einschlag, bei dem es ziemlich heiß hergegangen sein muss.
Mehr bei AstroGeo
Folge 78: Kernenergie vor 2 Milliarden Jahren: Der Atomreaktor Oklo
Folge 51: Die verlorenen Mondspiegel
Folge 42: Das wertvollste Material der Welt
Weiterführende Links
WP: Entstehung des Mondes
WP: George Darwin
WP: Basalt
WP: Innerer Aufbau des Mondes
WP: Reginald Daly
WP: Giant-impact hypothesis (englisch)
WP: Theia (Protoplanet)
WP: Synestia (englisch)
Quellen
Fachartikel: Daly: Origin of the Moon and Its Topography, Proceedings of the American Philosophical Society, (1946)
Fachartikel: Cameron & Ward: The Origin of the Moon, Lunar and Planetary Science (1976)
New York Times: Moon’s Creation now Attributed to Giant Crash (1986)
Fachartikel: Lock et al.: The Origin of the Moon Within a Terrestrial Synestia, Journal of Geophysical Research – Planets (2018)
Fachartikel: Yuan et al.: Moon-forming impactor as a source of Earth’s basal mantle anomalies, Nature (2023)
Fachartikel: Sossi, Nakajima & Khan: Composition, Structure and Origin of the Moon, ArXiv/Preprint (2024)
Episodenbild: CC-BY-SA 3.0 Rolf Hempel / Wikimedia Commons

Jan 8, 2026 • 1h 23min
Als im Universum die Lichter angingen: Wo sind die ersten Sterne?
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Nicht viele Sterne können von sich behaupten, beinahe unser Verständnis vom Universum kaputt gemacht zu haben – aber ein Stern mit der Bezeichnung HD 140283 hätte es fast geschafft: Im Jahr 2000 schätzten Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sein Alter auf 16 Milliarden Jahre. Und damit wäre dieser so unscheinbare Stern älter als das Universum selbst Er liegt in rund 190 Lichtjahren Entfernung im Sternbild Waage und ist von der Erde aus zwar nicht mit dem bloßen Auge, aber doch immerhin schon mit einem Fernglas sichtbar. Seinen Spitznamen als „Methusalem-Stern“ hat er sich damit mehr als verdient.
In den darauffolgenden Jahren korrigierten neue Messungen und Studien dieses Alter glücklicherweise nach unten. Inzwischen gilt HD 140283 zwar immer noch als alt, aber nicht mehr als älter als das Universum selbst. Trotz seines stolzen Alters ist eines wissenschaftlich sicher: Der Methusalem-Stern ist keiner von den allerersten Sternen, die es in unserem Universum je gegeben hat – doch auf die haben sie es abgesehen.
Forschende bezeichnen jene ersten Sterne im Universum auch als Sterne der Population III. Es sind die Sterne, die nach dem Urknall als erstes Licht ins Dunkel brachten. Damals, vor Milliarden von Jahren, gab es im Universum vor allem Wasserstoff und Helium. Erst die ersten Sterne haben jene massereicheren Elemente hergestellt, die wir heute kennen und schätzen – und ohne die es uns nicht geben würde: Kohlenstoff, Sauerstoff, Stickstoff, und noch schwerere Elemente bis hin zum Eisen.
Somit ist zwar vollkommen klar, dass es diese ersten Sterne gegeben haben muss. Und doch haben Forschende noch nie einen solchen Stern beobachtet, trotz Jahrzehnten der intensiven Suche.
In dieser Folge erzählt Franzi von dieser Suche nach den Sternen der Population III, die Licht ins Universum gebracht haben – eine Suche, für die Forschende versuchen, mit dem James Webb-Weltraumteleskop so weit in die Vergangenheit zu blicken wie möglich. Aber auch unsere eigene Milchstraße bleibt ein möglicher Fundort für die wahren Methusalem-Sterne.
Weiterhören bei AstroGeo
Folge 65: Blaue Riesensterne: Nimm Zwei!
Folge 98: Das Erbe des Urknalls: Wie die Materie in unser Universum kam
Weiterführende Links
WP: Stern
WP: Sonne
WP: Population (Astronomie)
WP: HD 140283 (Stern)
WP: HE 1523−0901 (Stern)
WP: Metallizität
WP: Metalle
WP: Rotverschiebung
WP: Hauptreihe
Spektrum.de: Trügt das Licht des ältesten Sterns? (Artikel von Franzi)
Spektrum.de: Startete das Universum früher durch als gedacht? (Artikel von Franzi)
WP: MoM-z14
WP: James-Webb-Weltraumteleskop
WP: Earendel
WP: Kugelsternhaufen
WP: Gammablitz
WP: HI-Linie
Quellen
Fachartikel: The First Stars: Formation, Properties, and Impact (2023)
Fachartikel: Asteroseismic investigation of HD 140283: The Methuselah star (2025)
Fachartikel: Determination of the mass distribution of the first stars from the 21-cm signal (2025)
Fachartikel: Metal-polluted Population III Galaxies and How to Find Them (2025)
Fachartikel: Evidence for PopIII-like stellar populations in the most luminous Lyman-α emitters at the epoch of re-ionisation: spectroscopic confirmation (2015)
Fachartikel: No evidence for Population III stars or a direct collapse black hole in the z = 6.6 Lyman α emitter ‘CR7’ (2017)
Fachartikel: On the Probability of the Extremely Lensed z = 6.2 Earendel Source Being a Population III Star (2022)
Fachartikel: Discovery of an [Fe/H] ∼−4.8 Star in Gaia XP Spectra (2025)
Episodenbild: ESO/M. Kornmesser (künstlerische Ansicht)

13 snips
Dec 17, 2025 • 1h 24min
AstroGeoPlänkel: Marsluft, kosmisches Ende und Luftzerplatzer
Franzi und Karl diskutieren spannende Themen zur Astronomie und Geologie. Sie klären, warum Astronauten am Ereignishorizont eines Schwarzen Lochs für Außenstehende eingefroren wirken. Mars steht ebenfalls im Fokus: Fragen zur dünnen Atmosphäre und der Besiedlung durch Menschen werden beleuchtet. Karl hinterfragt die Wirtschaftlichkeit von SpaceX und ethische Bedenken zur Fortpflanzung auf dem Roten Planeten. Außerdem gibt es amüsante Einblicke zur Frage, warum Meteoriten in der Luft zerplatzen.

Dec 4, 2025 • 1h 1min
Bröckelnde Beweise: Was hat Sodom und Gomorra zerstört?
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Diese Folge ist das 5. Türchen der #WissPodWeihnacht, des Adventskalenders von Wissenschaftspodcasts.de. Hört euch gerne auch die anderen Türchen an!
Während der Bronzezeit stand im Nordwesten des heutigen Jordaniens eine mächtige Stadt: Dicke Stadtmauern, ein mehrstöckiger Palast und ein 30 Meter hoher Wachturm sind nachgewiesen – doch diese Stadt sollte untergehen. Wie genau sie zerstört wurde, darüber wurde in den letzten Jahren ein wissenschaftlicher Disput geführt.
Karl erzählt in dieser Folge von der Ausgrabungsstelle Tell el-Hammam: Der Ort liegt 14 Kilometer nordöstlich des Toten Meeres im Jordantal. Hier siedelten Menschen schon zur Zeit der Römer, aber auch lange davor, über Tausende von Jahren wurden dort Städte aufgebaut und gingen wieder zugrunde. Im September 2021 veröffentlichte ein Team aus Archäologen, Geologen, Metallurgen und Materialwissenschaftlern im Fachmagazin Scientific Reports eine Studie, die zeigen sollte: Die Stadt sei in der Bronzezeit vor rund 3670 Jahren geradezu zertrümmert worden. Heiße Winde seien vom Himmel über die Stadt gekommen, hätten vier Meter breite Lehmziegel zerbröselt, Dachziegel geschmolzen und den Schutt samt dem Hausrat ihrer Bewohner über ein großes Areal verteilt. Schuld daran seien keine kriegerischen Auseinandersetzungen oder irdische Naturkatastrophen gewesen – sondern ein Meteorit aus dem All, der über dem Toten Meer detoniert sei und eine heiße Druckwelle ausgesandt habe.
Die wissenschaftliche Arbeit korrespondiert mit einer Erzählung aus dem Alten Testament, die bis heute sprichwörtlich ist: Sodom und Gomorra mussten untergehen, weil der biblische Gott dort unhaltbare Zustände vorfand. Aber war das bronzezeitliche Tell el-Hammam wirklich eine Art Vorbild für das Sodom aus dem Buch Genesis des Alten Testaments – und wie gut sind die Argumente in der Studie?
Sie waren überhaupt nicht gut, wie sich kürzlich zeigte: Im April 2025 wurde die Studie von Scientific Reports zurückgezogen. Externe Forschende hatten manipulierte Fotos, falsch eingeordnete historische Vorbilder und Modelle gefunden. Es lag klar wissenschaftliches Fehlverhalten vor, das den Richtlinien des Journals widersprach.
Aber was steckt dahinter? Einen Hinweis geben die ursprünglichen Autoren selbst: Für die Grabung in Jordanien hatte ein Teil des Teams Gelder gemeinsam mit evangelikalen US-Gruppen gesammelt, die sich ihrerseits der Unfehlbarkeit der christlichen heiligen Schriften verschrieben haben. Es sind Vertreter des Kreationismus der alten Erde: Sie erkennen zwar manche naturwissenschaftliche Erkenntnisse an, etwa das Alter der Erde von 4,5 Milliarden Jahren. Doch gleichzeitig müssen wissenschaftliche Erkenntnisse für sie kompatibel mit der Bibel sein.
Mehr bei AstroGeo
Folge 4: Meteoriten
Folge 86: Das Ende der Dinosaurier: Massensterben im Frühling
Weiterführende Links
WP: Sodom und Gomorra
WP: Tell el-Hammam
WP: Tunguska-Ereignis
WP: Airburst
WP: Mark Borlough
WP: Old Earth creationism (englisch)
Quellen
Fachartikel (zurückgezogen): A Tunguska sized airburst destroyed Tall el‐Hammam a Middle Bronze Age city in the Jordan Valley near the Dead Sea, Scientific Reports (20.09.2021)
Blogeintrag: Elisabeth Biks: Blast in the Past: Image concerns in paper about comet that might have destroyed Tall el-Hammam (01.10.2021, Zugriff 25.11.2025)
Blogeintrag: Paul Braterman: Tall el-Hammam: an airburst of gullibility (05.10.2021, Zugriff 25.11.2025)
Blogeintrag: Paul Braterman: Tall el-Hammam; an airburst of gullibility; it gets worse (14.10.2021, Zugriff 25.11.2025)
Fachartikel-Korrektur: Bunch et al.: A Tunguska sized airburst destroyed Tall el‐Hammam a Middle Bronze Age city in the Jordan Valley near the Dead Sea, Scientific Reports (22.02.2022)
Fachartikel-Kommentar: Jaret & Harris: No mineralogic or geochemical evidence of impact at Tall el‐Hammam, a Middle Bronze Age city in the Jordan Valley near the Dead Sea, Scientific Reports (25.03.2022)
Fachartikel-Kommentar: Boslough & Bruno: Misunderstandings about the Tunguska event, shock wave physics, and airbursts have resulted in misinterpretations of evidence at Tall el-Hammam, Scientific Reports (22.04.2025)
Retraction Watch: Sodom comet paper to be retracted two years after editor’s note acknowledging concerns (23.04.2025, Zugriff 25.11.2025)
Retraction Note: A Tunguska sized airburst destroyed Tall el-Hammam a Middle Bronze Age city in the Jordan Valley near the Dead Sea (24.04.2025)
Scientific American: Mark Boslough: A Sodom and Gomorrah Story Shows Scientific Facts Aren’t Settled by Public Opinion (25.06.2025)
Fachartikel (republiziert): LeCompte et al.: A Tunguska Sized Airburst Destroyed Tall el-Hammam a Middle Bronze Age City in the Jordan Valley Near the Dead Sea (Expanded), Airbursts and Cratering Impacts (24.05.2025)
Episodenbild: Public Domain: John Martin (1852)

Nov 19, 2025 • 1h 18min
Aus und vorbei: Das Universum und sein Ende
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Zumindest darüber sind sich Forschende mehr oder weniger einig: Unser Universum gibt es nicht schon seit ewigen Zeiten – sondern es hat vor rund 13,8 Milliarden Jahren mit dem Urknall begonnen. Seitdem dehnt sich das Universum aus, es wird immer größer und kühlt sich immer weiter ab. Aber wie geht die Geschichte des Universums eigentlich weiter, und vor allem: Wie hört diese Geschichte auf? Wenn das Universum einen Anfang hat, sollte es dann nicht auch ein Ende geben?
Zur allseitigen Beruhigung sei geschrieben, dass jegliche Enden des Universums in so unvorstellbar weiter Zukunft liegen, dass sie keinerlei Auswirkungen auf das Leben auf der Erde haben. Wir Menschen sind davon nicht betroffen.
Analog zum Begriff des Urknalls, auf Englisch „Big Bang“, werden vor allem drei verschiedene potenzielle Schicksale für unser Universum diskutiert: Da wäre der „Big Crunch“, bei dem das Universum in einer Art kosmischer Symmetrie am Ende wieder in sich zusammenstürzt – eine Art umgekehrter Urknall. Bei einem „Big Rip“ hingegen würde das genaue Gegenteil eintreten und das Universum würde sich so schnell ausdehnen, dass es letztendlich zerreißt – seinen gesamten Inhalt eingeschlossen. Der „Big Freeze“ hingegen bezeichnet den Kältetod des Universums: Im expandierenden Universum würden einfach nach und nach die Lichter ausgehen, Galaxien wären in so weiter Ferne, dass jede Sterneninsel für sich allein durchs All driftet und das Universum würde immer größer, kälter und leerer werden. Bis irgendwann gar nichts mehr passiert – und auch nie wieder passieren wird.
In dieser Folge des AstroGeo-Podcasts erzählt Franzi vom ultimativen Schicksal unseres Universums, was mit ihm am Ende der Zeit passiert – und was die mysteriöse Dunkle Energie damit zu tun hat, die derzeit dafür sorgt, dass sich das Universum beschleunigt ausdehnt.
Weiterhören bei AstroGeo
Folge 69: Vakuumzerfall: Wenn das Universum sich auflöst
Folge 94: Das Universum und sein Urknall – Der Anfang des Anfangs
Weiterführende Links
BR2 IQ: Fünf Endzeitszenarien, die ihr kennen solltet (von Franzi)
WP: Universum
WP: Kosmologie
WP: Lambda-CDM-Modell
WP: Big Freeze
WP: Big Rip
WP: Big Crunch
WP: Dunkle Energie
Quellen
Pressemitteilung: Tantalizing Hints That Dark Energy is Evolving — New Results and Data Released by the DESI Project (19.03.2025)
Episodenbild: ESO

Nov 5, 2025 • 1h 14min
Von Marskanälen zum Wolkenatlas: Dünne Luft auf dem Mars
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Am 15. Juli 1965 kommt es in den Räumen des Jet Propulsion Laboratory der NASA in Kalifornien zu einem Showdown: Drei Männer betrachten eine der ersten Aufnahmen der Marsoberfläche, welche die Raumsonde Mariner 4 nur wenige Stunde zuvor beim Vorbeiflieg aus der Nähe gemacht hatte. Ein Foto vom Mars – eigentlich ein großartiger Erfolg für die Wissenschaft! Und doch war jene Aufnahme eine riesige Enttäuschung – denn ein Bild sagt mehr als tausend Worte, und jenes Bild der Marsoberfläche sagte den NASA-Vertretern: Der Mars ist ganz anders als gedacht – und vor allem ist er kalt und tot. Das Bild zeigte, dass es wohl kein weit verbreitetes Leben auf dem Mars gibt, was vor allem mit seiner Atmosphäre zusammenhängt.
In dieser Folge erzählt Karl eine kleine Geschichte der Mars-Atmosphäre. Die Astronomen der Antike sahen beim Mars zunächst nicht mehr als einen rötlichen Wandelstern, der in Schleifen übers Firmament läuft. Und während auch die ersten Astronomen der Neuzeit nur wenige Details des Planeten in Erfahrung bringen konnten, so waren sie doch überzeugt: Der Mars ist eine belebte Welt, die der Erde ähneln sollte.
Doch bis ins 20. Jahrhundert hinein wussten Forscherinnen und Forscher lediglich: Die Tage auf dem Mars sind vergleichbar lang wie auf der Erde (24 Stunden und 37 Minuten), der Planet besitzt vermutlich Polkappen und Jahreszeiten. Der italienische Astronom Giovanni Schiaparelli hatte im 19. Jahrhunderte lange Linien beschrieben, die er canali nannte und die folgende Generationen über die Möglichkeit einer marsianischen Zivilisation spekulieren ließen. Doch die Voraussetzung für solches Leben auf dem Mars wäre, dass diese Außerirdischen Luft zum atmen hätten. Die Aufnahmen der NASA-Sonde Mariner 4 aus dem Jahr 1965 bereitete all diesen Mutmaßungen ein abruptes Ende: Auf ihnen erschien der Rote Planet als tote, kalte und tiefgefrorene Welt mit einer extrem dünnen Atmosphäre.
Dass in der kaum vorhandenen Marsluft dennoch etwas passiert, wurde zwar früh erkannt, war aber nie genauer untersucht worden. Marsianische Wolken bestehen aus Eiskristallen und waren eher ein Störfaktor für Kameras, die eigentlich Krater, Canyons oder Flusstäler der festen Oberfläche fotografieren sollten. Erst 2018 gibt ein spanischer Doktorand Anlass, die Marswolken genauer zu untersuchen. Jorge Hérnandez-Bernal findet am Riesenvulkan Arsia Mons eine extrem lange Wolke, die über die letzten Jahrzehnte immer zu einer bestimmten Jahreszeit wiederkehrt.
Diese Entdeckung von Hérnandez-Bernal motiviert schließlich ein Team um Daniela Tirsch vom Institut für Weltraumforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt genauer nachzusehen. Die europäische Raumsonde Mars Express hatte seit 2003 tausende Bilder gemacht. Und damit gelingt etwas, was sich die NASA-Mitarbeitenden aus dem Jahr 1965 kaum hätten vorstellen können: der allererste Wolkenatlas einer außerirdischen Welt.
Mehr bei AstroGeo
Folge 44: Die rätselhafte Marswolke
Folge 70: Mars-Musik: Eine klangliche Expedition
Folge 74: Leuchtende Nachtwolken: ästhetische Boten der Klimakrise
Weiterführende Links
WP: Mariner 4
WP: Bob Leighton
WP: Galileo Galilei
WP: Christiaan Huygens
WP: William Herschel
WP: Caroline Herschel
WP: Atmosphäre des Mars
WP: Marskanäle
WP: Giovanni Schiaparelli
WP: Krieg der Welten
WP: Zond-2
WP: Der Marsianer
WP: Arsia Mons
WP: Mars Express
WP: Schwerewellen
WP: Staubsturm (Mars)
WP: Opportunity
WP: Valles Marineris
DLF: Rot und tot (Feature von Karl)
Quellen
Fachartikel: Andre Kuiper: Infrared Spectra of Planets, Astrophysical Journal (1947)
Buch: Sarah Stewart Johnson: The Sirens of Mars, Penguin (2020) [WP] [Penguin] [Goodreads]
DLR: HRSC Cloud Atlas
Konferenzbeitrag: Tirsch et al.: Cloud Atlas of Mars Showcases Array of Atmospheric Phenomena, Europlanet (2024)
Episodenbild: NASA/JPL-Caltech/MSSS/Simeon Schmauß

Oct 22, 2025 • 57min
AstroGeoPlänkel: Gletscherflut, Geoengineering, Singularität
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In dieser Folge widmen sich Franzi und Karl dem Feedback zu den letzten drei Geschichten im AstroGeo Podcast. Hörer berichten, wo sie AstroGeo gehört haben, etwa bei einer Fahrradtour durch Frankreich oder im Zug bei der Fahrt quer durch Europa.
In Folge 122 ging es um Seen tief unter dem Gletschereis der Antarktis und von Grönland, die künftig zum Problem werden könnten. Karl hatte erzählt, ob man einen rutschenden Gletscher trockenlegen könnte, indem man den darunterliegenden See abpumpt. Dazu gibt es eine korrigierte Zahl: Demnach wäre für die kritischsten Gletscherzungen „nur“ zehnmal mehr Flüssigkeit in Grönland und der Antarktis abzupumpen als heute an Erdöl an die Oberfläche gefördert wird (knapp 5 km³ Erdöl pro Jahr vs. 50 km³ Schmelzwasser pro Jahr). Darüber hinaus sprechen Franzi und Karl über den Hinweis, dass ein steigender Meeresspiegel heute noch das geringere Problem ist: Viele Städte sinken derzeit ab, weil unter ihnen zu viel Grundwasser gefördert wird.
In den Rückmeldungen zu Franzis Folgen über Schwarze Löcher (AG123 und AG124) überwiegt begeistertes Lob: Viele finden die komplexen Inhalte zur Allgemeinen Relativitätstheorie und Quantenphysik hervorragend aufbereitet, manche wünschen sich jedoch mehr Vereinfachung. Es gibt eine physikalische Ergänzung zur Natur von Singularitäten und Franzi erklärt, warum Schwarze Löcher „keine Haare“ haben. Am Rande geht es auch um die Allgemeine Relativitätstheorie und die Frage, durch welche Effekte die hochgenauen Atomuhren auf Satelliten langsamer gehen als jene auf der Erde.
Weitere Rückmeldungen betreffen alte Folgen – etwa Beobachtungen zur Nova in der Nördlichen Krone. Die Prognose aus Folge AG091 über einen Ausbruch im Jahr 2024 ist nicht eingetreten, was vermutlich an allzu schlechten Basisdaten liegt. Somit warten wir alle weiterhin auf den nächsten Ausbruch der Nova T Coronae Borealis.
Zuletzt sprechen Franzi und Karl über andere Geologie-Podcasts. Karl kennt fast nur englischsprachige Produktionen und bittet um Mithilfe.
Weiterhören bei AstroGeo
Folge 91: Ein neuer Stern – die bevorstehende Nova in der Nördlichen Krone
Folge 122: Unsichtbare Wasserwelten: Was schlummert unter den Eisschilden?
Folge 123: Weiße Zwerge – die Rettung vor dem Schwarzen Loch?
Folge 124: Cygnus X-1: Wie findet man ein Schwarzes Loch?
Weiterführende Links
WP: Kerr-Metrik
Podcast: Beats and Bones
Podcast: Palaeocast
Podcast: Planet Geo
Podcast: Geology Bites
Podcast: Bedrock
Quellen
MPG: Die große Schmelze (02.01.2024)
IEA: Erdölproduktion: 80,4 Millionen Barrel pro Tag → 4,6 km³ pro Jahr (2022)


