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FALTER
Der Podcast mit Raimund Löw. Die Redaktion der Wiener Stadtzeitung FALTER diskutiert jede Woche die spannendsten Geschichten der aktuellen Ausgabe und bietet Einblicke in ihre Arbeit. Hosted on Acast. See acast.com/privacy for more information.
Episodes
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Mar 20, 2021 • 49min
Putins Agenten auf der Spur – #487
Einblicke in die beeindruckenden Methoden der investigativen Organisation Bellingcat werden gegeben. Die Entwicklung von einem Ein-Mann-Projekt zur bedeutenden Institution wird thematisiert. Experten untersuchen die Herkunft von Waffen und deren Einfluss auf internationale Strafverfolgung. Christo Grosef erläutert seine entscheidende Rolle bei der Nawalny-Untersuchung und die Herausforderungen für Journalisten bei der Datenrecherche. Zudem wird die Einflussnahme von Geheimdiensten auf den Journalismus kritisch analysiert.

Mar 18, 2021 • 31min
Tabu Suizid – #486
Golli Marboe, Autor von "Notizen an Tobias", erzählt von seinem tragischen Verlust und dem Heilungsprozess, um über den Suizid seines Sohnes zu reflektieren. Saskia Jungnikl, die über den Suizid ihres Vaters schreibt, thematisiert den Umgang mit Trauer und die Notwendigkeit offener Gespräche. Claudius Stein, Psychotherapeut, beleuchtet die alarmierenden Zustände in der Kinder- und Jugendpsychiatrie während der Pandemie und die steigende Anzahl an Suizidfällen unter Jugendlichen. Gemeinsam plädieren sie für mehr Aufklärung und Unterstützung im Umgang mit psychischen Problemen.

Mar 17, 2021 • 49min
Der lange Schatten vom 12. März 1938 – #485
Helene Maimann, Historikerin und Expertin für die Ereignisse von 1938, und Philipp Blom, Schriftsteller und Historiker, beleuchten den Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich. Sie diskutieren die tiefgreifenden Auswirkungen dieser Zeit auf die Gesellschaft und ziehen Vergleiche zu heutigen politischen Strömungen. Der Einfluss von emotionaler Mobilisierung, demokratischen Rückschritten und die Fragilität der Demokratie in Europa stehen im Mittelpunkt. Sie warnen vor der Wiederkehr extremistischer Tendenzen und betonen die Notwendigkeit, solche Entwicklungen aktiv zu bekämpfen.

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Mar 16, 2021 • 31min
Scheuba fragt nach bei... Oscar Bronner – #484
Oscar Bronner, Gründer und Herausgeber der Tageszeitung Der Standard, spricht über die Herausforderungen des Journalismus in Österreich. Er thematisiert die Unterschiede zwischen Aufdeckungs- und Tischdeckungs-Journalismus. Bronner untersucht auch die Rolle von Medienwerbung und ihren Einfluss auf die politische Berichterstattung. Zudem wird der Einfluss von Verschwörungstheorien auf die Medienlandschaft und die Bedeutung des investigativen Journalismus in Krisenzeiten erörtert. Ein spannender Einblick in die Medien und Politik!

Mar 13, 2021 • 55min
Die Opernwelt in der Pandemie – #483
Bogdan Roščić, Direktor der Wiener Staatsoper, und Rudolf Scholten, ehemaliger SPÖ-Kulturpolitiker, reflektieren über die Opernwelt während der Pandemie. Sie sprechen über die paradoxen Effekte von Streaming-Diensten und wie diese eine breitere Zuschauerbasis erreichen konnten. Innovative Ansätze für kulturelle Veranstaltungen und die Notwendigkeit einer aktiven Publikumsansprache kommen zur Sprache. Zudem wird die Herausforderung thematisiert, traditionelle Werte in die moderne Zeit zu übertragen und die Bedeutung einer tiefgründigen Diskussionskultur zu fördern.

Mar 12, 2021 • 29min
"Biobauern sind übervorsichtig" – #482
Urs Niggli, ein angesehener Agrarforscher und ehemaliger Leiter des Forschungsinstituts für biologischen Landbau, diskutiert mit der FALTER-Autorin Gerlinde Pölsler die Grenzen der Biolandwirtschaft. Sie beleuchten, wie Biolandwirtschafts-Erträge oft hinter den Bedürfnissen der globalen Ernährungssicherheit zurückbleiben. Niggli spricht zudem über die dringende Notwendigkeit innovativer Methoden und die Bedeutung, den Konsum tierischer Produkte zu reduzieren. Auch die ungleiche Lebensmittelverteilung und die Herausforderung nachhaltiger Landwirtschaft werden thematisiert.

Mar 11, 2021 • 31min
Strauchelt die ÖVP? – #481
Irmgard Griss, Ex-Präsidentin des Obersten Gerichtshofes und ehemalige Abgeordnete der NEOS, sowie Florian Klenk, Chefredakteur des Falter und führender Investigativjournalist, beleuchten die angespannten Beziehungen zwischen der österreichischen Regierung und der Justiz. Sie diskutieren die alarmierenden Angriffe des Bundeskanzlers auf die Justiz und dessen Auswirkungen auf die liberale Demokratie. Zudem wird die Rolle der Medien und der Zivilgesellschaft in dieser Krisensituation analysiert und die Notwendigkeit der Unabhängigkeit der Rechtsprechung hervorgehoben.

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Mar 10, 2021 • 23min
Der Duden im Gender-Krieg – #480
Kathrin Kunkel-Razum, Chefredakteurin des Dudens, diskutiert die Veröffentlichung gendersensibler Begriffe im Wörterbuch, was zu viel Diskussion und Kritik geführt hat. Sie thematisiert die emotionale Debatte um Sprache und Identität sowie die Herausforderungen der geschlechtergerechten Sprache im Deutschen. Kunkel-Razum geht auf die Bedenken von Linguisten und der Gesellschaft ein und erklärt, wie der Duden als Norminstanz fungiert, während er sich an neue gesellschaftliche Realitäten anpasst.

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Mar 9, 2021 • 33min
Scheuba fragt nach bei... Hosea Ratschiller – #479
Hosea Ratschiller, ein bekannter Kabarettist, teilt seine scharfsinnigen Ansichten zu aktuellen politischen Ereignissen. Er und Florian Scheuba untersuchen humorvoll die Absurditäten von Hausdurchsuchungen und die Rolle von Lobbyisten. Themen wie die Besorgnis über die Justiz und die Medienlandschaft in Österreich stehen ebenfalls im Fokus. Zudem reflektieren sie über die kulturellen Verbindungen und die Herausforderungen, die Künstler während der Pandemie erleben. Kabarett wird als Spiegel des politischen Systems erkannt, das gesellschaftliche Bewegungen und Verschwörungstheorien kritisch beleuchtet.

Mar 7, 2021 • 30min
Ein Land im Datenblindflug – #478
Harald Oberhofer, Professor für Volkswirtschaft und Datenanalytiker an der Wirtschaftsuniversität Wien, beleuchtet die dünne Datenlage zur Covid-19-Pandemie in Österreich. Er diskutiert, wie mangelnde Informationen die Pandemiebekämpfung behindern und die Politik beeinflussen. Oberhofer kritisiert die unzureichende Datenverfügbarkeit über Schulinfektionen und hebt die Notwendigkeit repräsentativer Studien hervor. Zudem werden die Herausforderungen des Datenschutzes und bürokratische Hürden angesprochen, die den Zugang zu Gesundheitsdaten erschweren.


